Beiträge von MisterTP

    Danke für die ausführliche Erläuterung! Was Ralph oben anspricht, bezieht sich meines Wissens nach auf Ex Offo Briefe, wo der Absender oder der Empfänger portobefreit war aber der andere nicht. Aber das ist nicht immer so einfach mit den Österreichern8o

    Muss ich nochmal nachschauen. habe mir zu Weihnachten neue Literatur besorgt. Absolut empfehlendswert für den Österreichsammler:

    Paul Kainbacher,

    Band 1 und 2: Postgebühren der Brief- und Fahrpost in Österreich-Ungarn 1588-1918 (Inland und Ausland)


    Viele Grüße

    Torsten

    Hallo Franz,

    auf Decimen wäre ich nie gekommen, danke für die Info. Könnte der Stempel ein Grenzübergangsstempel sein? Oder doch ein Ankunftsstempel? Hier wurde ja alles auf die Vorderseite vermerkt, auch das, was normalerweise auf der Rückseite steht!

    Torsten

    Hallo Sammlerfreunde

    hier ein Brief der von Villingen nach Brünn in Mähren lief. Geschrieben wurde er in Triberg/Schwarzwald am 8.3.1817, kurz vor Ende des Tarifes mit Einlösungs- bzw Antizipationsscheinen. Links der Hinweis "frei östereichische Grenze" Der Empfänger musste noch 24xES oder AS zahlen. Was waren die Gebühren für den Absender? Auf der Rückseite wurden 18 und 9 notiert. 18x für Taxis und 9x für Bayern?

    beste Grüße

    Torsten

    Liebe Samnmlerfreunde

    hier ein Brief von Ollmütz/Mähren nach Lodi/Lombardei vom 3.11.1816.

    Halbfrankobrief über 4 Posten. Ich lese da zweimal 24x ES oder AS jeweils vom Absender und Empfänger zu zahlen. (trotz ex offo Vermerk, das war aber sowieso eine österreichische Spezialität, wo manchmal nicht mal die Postbeamten den Durchblick hatten) Damit wäre der Brief 1 Loth schwer. (1/2 Loth jeweils 12x). Dann ist noch eine weitere Zahl mit Tinte die ich nicht zuordnen kann.

    Ein Stempel von Ollmütz wurde nicht abgeschlagen, da es nur zwei Distanzstufen gab, bis 4 Posten und darüber.

    Was ist das für ein grüner Stempel mittig auf der Vorderseite? Ich lese da Lodlnova oder ähnlich. Ein Ankunftsstempel?

    Beste Grüße

    Torsten

    Im Beitrag 33 dieses Themas ist ein ähnlicher Brief. Es sind nicht 16x Transitporto für Bayern, sondern "T6" also Transit 6x. Dann passt es auch wiedermit der Summe von 20x für den Empfänger.

    Aber die Frankotaxierung auf der Rückseite???

    Hallo Freunde,

    hier ein schöner Brief, der von Wiesbaden im damaligen Herzogthum Nassau nach Gabel in Böhmen lief. Der Brief wurde am 8.6.1833 in Wiesbaden abgestempelt, geschrieben wurde er in Hattenheim. Er war recommandiert und bis zur Grenze frankiert. Das österreichische Grenzporto war mit 16x angegeben zuzüglich 4x Recogebühr--zusammen 20x vom Empfänger zu zahlen. Leitwegsangabe ist über Eger und Prag. Sicher lief er doch auch über Nürnberg.

    Meine Frage zu der Angabe auf der Rückseite. ich lese da 1/10 ?. Was beinhaltet diese Taxierung? Es müsste ja eine Recogebühr, ein Frankobetrag und ein Transitporto für Bayern anfallen, oder?

    Vielen Dank

    Torsten

    Hallo Freunde,

    Hier ein schöner Brief vom 23.9.1793, der von Prag nach Langenschwalbach im heutigen Hessen lief. An das Hochfürstliche Nassau- Saarbrückische-Usingische Admodiation auf dem Eisenhammer bei Langenschwalbach.

    Das österrichische Grenzfranko belief sich auf 8x für 1/2Loth. Der Brief lief über Nürnberg? Das Grenzfranko ist auf der Vorderseite angeschrieben. Ich lese da noch eine 3. das wäre dann das Grenzporto in Kreuzer? Falls ich da falsch liege, bitte berichtigen.


    Der Prager Stempel in Rot ist zwar nicht der erste, aber der mit den meisten Punkten (300). Da ist die Freude groß:)

    Gruß

    MisterTP


    PS falls das das falsche Thema ist (eventuell Thurn und Taxis?) bitte verschieben

    Hallo Freunde,

    bei folgendem Brief bin ich mir etwas unschlüssig bei der Taxierung.

    Er lief von Glauchau nach Neumarkt bei Peuerbach/Oberösterreich. Absender war die Firma Baeßler und Hörner.Die Erfolgsgeschichte der Kaufleute Gustav Baeßler (1819-1895) aus Auerbach im Vogtland und Friedrich Hörner aus Magdeburg begann im Jahr 1843, als beide das Weberei-Manufakturwarengeschäft Baeßler & Hörner gründeten.

    Auf der Briefrückseite las ich erst das Jahr 1811, was aber nicht sein kann. Der Stempel Glauchau wurde erst ab 1840 verwendet.

    Ab November 1842 gab es einen Vertrag mit Österreich über eine gemeinschaftliche Taxe, bis 10 Meilen 6x über 10 Meilen 12x.

    Auf der Vorderseite ist aber nur eine 3 notiert, dazu noch der Vermerk "frei". Kann da jemand mir helfen?

    Besten Dank

    Torsten

    Hallo Freunde,

    im Beitrag 5 dieses Themas wurde schon ein Brief gezeigt der mir weiterhalf. Ich habe zum Jahreswechsel wieder ein paar alte Briefe bekommen. Daraus nun zwei Briefe hier. Beide lioefen von Haid nach Wertheim über Nürnberg und Esselbach. Der erste Brief ist fast identisch mit dem aus Beitrag 5 und lief im Jahr 1827. Der zweite lief 1822. Beim ersten zahlte der Absender 8x C.M. Bayern berechnete 12x und Baden 2--zusammen die notierten 14x.

    Der zweite Brief lief unter Rekomandation (links oben). daher rückseitig noch die 4x Rekogebühr.

    Vorderseitig sind hier nun ein paar mehr Angaben. Eine Rötel 12, mit Tinte eine 10? u.a.

    Ist da vielleicht eine Rezepisse in der Taxe enthalten?

    Viele Grüße

    Torsten


    PS. Allen noch ein gutes neues Jahr und viele schöne Briefe

    Hallo Gerald, danke für diese Infos. Tja, man lernt nie aus. Die Taxierung klingt plausibel. Die rote 6 ist meiner Meinung nach das österreichische Grenzporto. Wenn der Empfänger 12 Stuiver zahlte, waren dann die 4 Stuiver Differnz für den Transport innerhalb des Fürstbistums?

    Viele Grüße Torsten

    Hallo Freunde,

    ich möchte euch einen Brief zeigen, der von Wien nach Vervier/Frankreich lief. Der Brief datiert vom 6.7.1778.

    Meine Frage zum Brief: Die Rötel 6 ist das Grenzporto von Österreich. Dann haben wir noch eine gestrichene 8 und eine 12. Was bezieht sich da jetzt auf Frankreich? Leider gibt es keine Laufwegsangabe. Lief er über Bayern? Oder die Schweiz? Diverse Stempel wie auf späteren Briefen (Forbach u.a.) sucht man hier vergebens. Auf der Rückseite gibt es keinerlei Vermerke. Die Rötel 6 muss nicht zwingend von Österreich sein. Die Österreicher arbeiteten zu dieser Zeit manchmal schlampig und schrieben gar nichts an. Durch den Grenzfrankozwang bekam die Post ja ihr Geld.

    Einen schönen Abend

    Torsten

    Hallo Ralph,

    danke für die Info. Mich interessiert noch der Stempel. Erste Verwendung, wie lange ... Ich habe leider das Stempelhandbuch von Müller nicht. Da halte ich schön länger die Augen auf und warte auf eine Gelegenheit. Meine Stempelhandbücher sind nur für das spätere tschechische Gebiet.

    Viele Grüße

    Torsten

    Hallo Freunde,

    ich möchte euch einen Brief zeigen, zu dem ich ein paar Fragen habe.

    Der Brief lief von Wien nach Offenburg. Ich vermute, über Bayern. Leider ist der Brief nicht datiert, aber er hat einen interessanten Stempel: GEN: HOF. TAX. U. EXP. DIRECTION. Wer kann mir zu diesem Stempel sagen, in welchem Zeitraum er verwendet wurde. und vielleicht auch noch zur Taxierung, was gehört zu Bayern, was zu Baden--bzw Taxis.

    Die Rückseite des Briefes ist leer.

    Viele Grüße

    Torsten

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für diese interessante Info, man lernt halt nie aus. Also sind diese kleinen Löcher keine mutwillige Zerstörung sondern das Ergebnis der damaligen Ordnung im Büro. Gut zu wissen!

    Viele Grüße Torsten

    Hallo Freunde,

    vielen Dank für eure Antworten. Leider hatte ich keinerlei Literatur zu preussischen Stempeln, daher nur meine Vermutung des Datums. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das Jahr im Stempel auftaucht. Mich hatten einfach die vielen Zahlen interessiert. Das jetzt nur eine ungefähre Zeitangabe möglich ist, stört mich da nicht weiter. So wie ich euch verstanden habe, etwa 1851-58. Aber die anderen Angaben, grade mit dem Zoll Loth usw finde ich einfach gut und so ist der Brief doch ein schönes Stück.

    Einen schönen Feiertag

    Torsten

    Danke Dieter für deine Infos,

    einen weiteren Brief möchte ich noch zeigen. Er lief von Dresden nach Belgern. Geschrieben am 27.12.1770 und angekommen am 2.1.1771 war es ein Jahreswechselbrief. Inliegend 13Taler - 10Taler in Goldmünzen und 3 Taler in Silbermünzen. Deswegen wahrscheinlich auch das hohe Gewicht von 12 1/4 Loth. Das ganze wurde für 2 1/2 gG befördert.

    Liebe Grüße

    Torsten

    Hallo Freunde,

    es ist zwar nicht mein Sammelgebiet aber den folgenden Brief hab ich trotzdem mal mitgenommen in der Hoffnung, ihr könnt mir bei der "Übersetzung" etwas helfen. Die vielen Zahlen haben es mir angetan.

    Leider ist es nur eine Briefhülle. Wenn ich den Stempel recht entziffere, wurde der Brief in Breslau am 16.2.1841 abgeschickt nach Regensburg. Dann eine Menge Zahlen. Eine 4 , 7/6/6 blau gestrichen, 10/9/9, eine 28 gestrichen, links unten der Vermerk Franco und auch noch 2 Angaben zum Zoll (oben)

    Kann das jemand näher erklären? Wie gesagt, ist nicht mein Gebiet- Preussen und Bayern, aber der Brief hatte es mir irgendwie angetan, auch wenn er nicht in 1A - Verfassung ist.

    Liebe Grüße

    Torsten

    Hier noch der zweite Brief mit diesen vielen kleinen Löchern.

    der lief im Mai 1834 von Leipzig nach Roßwein von der kön. sächs. Zeitungsexp. an das wohllöbliche Stadtgericht.

    Vielleicht kann noch jemand etwas zu den Zahlen sagen. Eine rote 8 1/4, eine rote 105 3/4 und links lese ich 4 Thaler 1 gG und 6 Pfennige irgendeine Gebühr??

    Liebe Grüße

    Torsten