GB - Bayern Markenzeit

  • Hallo Sammlerfreunde,

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    so ein Beleg wie anbei nimmt man gerne mit. Gelaufen ist er im Februar 1877 zu 2 1/2 d mit Geschäftskorrespondenz über Geldanweisungen an das heute noch aktive Weingut Julius Ferdinand Kimich im südlichen Teil des Stadtzentrums von Deidesheim.


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    Was man sich nur fragt ist der besondere Zweck des oben links angebrachten Leitvermerks "via Ostende", gab es andere Routen, die evtl. (aber) langsamer waren ?

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    Viele Grüße
    vom Pälzer

  • Hallo Pälzer,


    ein hübscher Brief, fast noch in der Kreuzerzeit. :D


    Theoretisch war es Wurst, ob der Absender etwas über einen Leitweg von GB nach Bayern schrieb, aber historisch war die Leitung nach Bayern und besonders in die Pfalz eigentlich via Frankreich. Aber auch die "Grande Nation" hatte zum 1.1.1876 Zugang zum UPU gefunden und von daher gab es auch nicht mehr die Transitgewichtsprogression von je 7,5g, sondern die üblichen 15g, wie über Belgien auch.


    Ich tippe, man hat das nach alter Sitte vermerkt, wie schon vor 20 Jahren ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Sammlerfreunde,


    hier einmal ein ganz schweres Streifband-Kaliber aus dem Jahre 1903 aufgegeben in Felixstowe / Suffolk, einer großen Hafenstadt an der Nordseeküste im Südosten Englands. Der Containerhafen von Felixstowe ist heute der größte in Großbritannien.


    Die Auslandsdrucksache ist mit 4d frankiert, womit seinerzeit ein ganzes Pfund = rd. 454 Gramm befördert werden konnte. Leider ist das Streifband ohne Ankunftsabschlag geblieben, der landete halt nicht selten auf der Zeitschrift selbst.


    Viele Grüße

    vom Pälzer