• Liebe Sammelfreunde


    ich mache mal einen allgemeinen Thread, da wahrscheinlich nicht so viele Belege zusammenkommen. Selbst nehme ich nur sporadisch solche Belege mit....


    Einen meiner wenigen lief am 26.04.1871 von Magdeburg nach Bordeuax. Aufgegeben wurde er noch am Bahnhof am Fürstenwallufer. Der "neue" Bahnhof war schon im Bau, dazu:


    Bahnhof


    Frankiert wurde er mit 4 1/2 Groschen.


    Den Grenzübergangsstempel kann ich hier nicht eindeutig zuordnen....


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

  • Hallo Ihr Beiden,


    einen Brief vom 05.05.1870 von Magdeburg nach Montrose in Pennsylvania kann ich noch zeigen. Frankiert wurde er mit 4 Sgr und könnte somit nur über Hamburg oder Bremen gelaufen sein.
    Dieser Brief wurde sicherlich am Bahnhof, möglicherweise sogar am Zug direkt aufgegeben. Der Stempel MAGDEBURG E.P.B.1. wurde vom Berliner Bahnpostamt 1 verwendet, welches auch in MD zeitweise war. (Leider habe ich hierzu keine Daten, wann genau....)


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

  • Servus, am Franco Stempel kann man feststellen über wo der Brief gelaufen ist, ich glaube ich habe mal in einem Rundbrief der ARGE NDP oder BS eine Tabelle gesehen. (*wennichjetztbloswüssteinwelchen*)


    Ich hab einen Ähnlichen aus Crefeld, der über Bremen gelaufen ist und dessen "Franco" Stempel gleich ist, daher postuliere ich mal, dass dein Brief auch über Bremen ging.

    Bilder

    „Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“


    – Ernest Shackleton

  • Da ic hgerade die "Steuerakte" mit den Auslandsbriefen offen habe, anbei eine Seite Schweiz.

    Bilder

    „Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“


    – Ernest Shackleton

  • Hallo woermi,


    lezte Seite, oberer Brief: Ab 1856 haben die Vertragsstaaten mit der CH beschlossen, dass bei Unterfrankaturen der Wert der verwendeten Marke(n) anerkannt wurden.


    Schöne Seiten, wer hätte sie nicht gerne im Tresor?


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo senziger,


    schöne Briefe. :P


    Zitat

    vom 3.7.1868 nach Zürich, mit Rötel wurde das Weiterfranco von 3 Kreuzer notiert wo?).


    mit Rötel meinst du die blaue 3?


    Wenn der Brief hinten einen badischen Transitstempel aufweist, dann kam die 3 von der badischen Bahnpost drauf. Wenn nicht, dann bei dem Aufgabepostamt. Ich tippe auf einen geschlossenen Transit durch Baden, daher hinten kein badischer Stempel.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo bayern klassisch,


    Farbblindheit im Endstadium ;( ;) .


    Siegelseitig ist, wie du vermutet hast, kein badischer Stempel, nur ein Züricher vom 4.7.


    Vielen Dank


    senziger

  • Hallo senziger,


    macht nichts - ist ja geklärt. :)


    Badens Bahnpost übernahm ihn wohl bei Heppenheim (Ausgang NDB) und hätte ihn im offenen Transit mit Rötel markiert. Interessant bei diesen Briefen ab 1868 ist der kostenlose, wechselseitige Transit und die Tatsache, dass man nie weiß, welche(n) schweizer Stempel man auf der Siegelseite findet. Die Bahnlinien sind zwar im großen und ganzen bekannt, aber es kommen die verschiedensten Leitungen vor. Zürcher Stempel kenne ich, aber auch welche von Basel, Olten, Zug und Romanshorn.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Peter,


    hat der wunderschöne Brief noch einen badischen Bahnpoststempel auf der Siegelseite?


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Alle


    Ein Brief aus Berlin nach Vemmetofte in Dänemark, sendet am 10.11.1869. Porto 2 Sgr. 1 Sgr. zuwenig. Der dänische Briefgebühr 18 Schillinge Dänisch (4 Sgr.) für unfrankierte Brief bis 15g. abzüglich des Wertes der frankierte Briefmarke von 1 Sgr. oder 4 Sch. dän. fehlende Porto 12 Sch. dän. mit Rötel geschrieben und erhoben biem Empfänger. Ankunftsstempel in Præstø am 12.11.1869.


    Viele Grüße, Jørgen

  • Lieber Altsax,


    die Welt wird noch verkehrter, weil das Datum in die Zeit des Krieges von 1870/71 fällt und dieserzeit die Franzosen eine Seeblockade eingerichtet hatten. Über Italien war es natürlich problemlos, seine Post zu verschicken. Gerne sähe ich mal einen so schönen Brief nach Japan von Bayern, aber den wird es erst gar nicht gegeben haben ... ?(


    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Peter,


    danke für die Rückmeldung - das mit dem fehlenden Badenstempel habe ich mir gedacht. Auch dein neu eingestellter Brief ist schmuck. :P


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Peter,


    französische Portomarken scheiden wohl aus - rund um die Fehlstelle sieht man NDP - Stempel. Als Brief der 2. Gewichtsstufe hätte er glaube ich 9 Sgr. gekostet. Wenn 4 1/2 auf der Adressseite Verwendung fanden, dürften sich siegelseitig weitere 2 1/2 Sgr. befunden haben. Eine Unterfrankatur hätte keinen P.D. - Stempel erhalten bzw. wäre in Frankreich, wo es damals noch keine Portomarken gab, mit einer entsprechenden Taxe manuell oder in Stempelform versehen worden.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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