Hallo, endlich fühle ich mich reif genug, mich selbst vorzustellen!
Ich spreche kein Wort Deutsch – was man durchaus als kleines Hindernis ansehen kann, wenn man die bayerische Kreuzerzeit sammelt. Mit modernen Hilfsmitteln funktioniert es jedoch erstaunlich gut, auch wenn man mit gewissen Missverständnissen und gelegentlichem „lost in translation“ rechnen muss. Sollte ich also irgendwann unhöflich oder etwas begriffsstutzig wirken, schiebe ich die Schuld auf ChatGPT – und nicht auf mein anderes Hobby, Whisky.
Ich teile meine Zeit zwischen Stockholm und den Ålandinseln. Åland ist ein zu 100 % schwedischsprachiger, halbautonomer Teil Finnlands, wo ich ein kleines Haus besitze.
Wie so viele andere begann ich im Alter von etwa 12–14 Jahren mit dem Briefmarkensammeln. In meinem örtlichen Briefmarkenverein in Schweden sammelten jedoch alle Schweden – also konnte ich das natürlich nicht auch tun. Stattdessen faszinierte mich Bayern mit den großen Ludwig- und Luitpoldmarken, besonders die ungezähnten Ausgaben. Außerdem war mein Lieblingsfußballverein „Bajen“, sodass der Schritt zu Bayern gar nicht so weit war.
Relativ bald war meine Briefmarkensammlung jedoch „komplett“, und damit stellte sich die Frage: Was nun? Ich suchte etwas, das ausreichend interessant ist und gleichzeitig niemals vollständig werden kann. Wie wäre es also mit bayerischer (Auslands-)Post der Kreuzerzeit? Das klang genau richtig.
Etwa 90 % meiner Sammlung besteht aus Stücken, die ich im Laufe der Zeit bei eBay gekauft und anschließend in einer Schuhschachtel abgelegt habe. Erst in jüngerer Zeit habe ich begonnen, meine Sammlung tatsächlich zu montieren. Einen ersten Versuch findet ihr hier:
Ich freue mich sehr über Kommentare zu dieser Sammlung, die als Nebensammlung zu meinem Hauptthema – der Auslandspost – gedacht ist. Eine Sache ist mir bereits selbst aufgefallen: Eigentlich sollte ich wohl die Gültigkeitszeiträume der jeweiligen Portostufen in den Überschriften angeben, oder?
Abschließend möchte ich mich bei diesem Forum bedanken. Ohne das hier versammelte Wissen (und ohne Übersetzungsprogramme) würden die Briefe vermutlich immer noch in der Schuhschachtel liegen. Ganz besonders danken möchte ich jedoch Ralph (bayern klassisch), der mir sowohl hier im Forum als auch in einem anderen Forum sowie per privater Nachrichten sehr geholfen hat – und der meine vielen Fragen geduldig ertragen hat, ohne jemals zu sagen: „Die dummen Schweden“.