Liebe Freunde, nachdem ich diesen Beleg hier schon mal gepostet habe und mir noch weitere Belege zugelaufen sind, starte ich mal dieses Thema hier.
NDP - Poste Restante
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Ein schöner Chiffre PR- Beleg

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Hallo liebe Freunde, hier nun wie versprochen einer Neuzugänge:
Dresden nach Weilbach bei Flörsheim Herzogthum Nassau, frankiert mit der 1 Gr Marke und entwertet mit dem R2a DRESDEN III. am 21 VI *9-10V. [Feuser Sa053 - Milde 53-5].
Siegelseitig der Thurn und Tax'sche K1a FLÖRSHEIM 22 6 12-1 N.
Das "W" von Weilbach finde ich etwas komisch anmutend, habe aber bei Flörsheim nichts gefunden. Aber vielleicht hat ja Harald guy69 als Lokalist noch eine Idee. Oder sonst jemand eine Idee?
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Hallo Thorsten,
Weilbach war neben Wiesbaden mal die Hauptstadt vom Herzogtum Nassau.
Das sollte so passen.
VG aus Thüringen Andreas
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Hallo Andreas,
danke für den Hinweis und Grüße an die Elster

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Lieber Andreas,
vertust du dich nicht mit Weilburg? Weilbach in Hessen ist heute ein Ortsteil von Flörsheim und hatte damals ca. 880 Einwohner.
Dieter
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Es ist das Weilbach bei Flörsheim. Kenne ich noch gut aus meiner Mopedzeit. War ne coole Discothek dort.
Bin auch ab und an noch mal dort und die Quelle besuchen. Schöner Spazierpark. Weilbach liegt auch nicht weit weg von der Börse nächsten Samstag in Hofheim.
Postgeschichtlich interessant. Durch die Quelle und die Besucher war Weilbach immer kurz vor einer Station hat es aber nie so recht geschafft. War in den Sommermonaten geöffnet. Stempel aus diesem Ort sind Raritäten. Aus der frühen Zeit sind lediglich ein L1 und ein L2 bekannt, die auch vor nicht allzu langer Zeit bei Köhler versteigert wurden.
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Hallo liebe Freunde, hier nun wie versprochen einer Neuzugänge:
Dresden nach Weilbach bei Flörsheim Herzogthum Nassau, frankiert mit der 1 Gr Marke und entwertet mit dem R2a DRESDEN III. am 21 VI *9-10V. [Feuser Sa053 - Milde 53-5].
Siegelseitig der Thurn und Tax'sche K1a FLÖRSHEIM 22 6 12-1 N.
Das "W" von Weilbach finde ich etwas komisch anmutend, habe aber bei Flörsheim nichts gefunden. Aber vielleicht hat ja Harald guy69 als Lokalist noch eine Idee. Oder sonst jemand eine Idee?
Mich irritiert etwas die siegelseitige Notierung 1/2
Ist der Brief ausgetragen? 2 Groschen Botenlohn für Landbestellung?
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... nö, hinten 1/2 Groschen Bestellgeld, auch bei poste restante. Ganz schön geschäftstüchtig damals.
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Stempel aus diesem Ort sind Raritäten. Aus der frühen Zeit sind lediglich ein L1 und ein L2 bekannt, die auch vor nicht allzu langer Zeit bei Köhler versteigert wurden.
Hallo Harald,
na dann freut es mich um so mehr eine solche Petriose in meiner Sammlung zu haben

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Mich irritiert etwas die siegelseitige Notierung 1/2
Ist der Brief ausgetragen? 2 Groschen Botenlohn für Landbestellung?
Vielleicht gab es in Weilbach so etwas wie eine Postablage oder Hilfspostanstalt und der Brief wurde von Flörsbach dorthin gebracht, oder inefach einen Metzger, Bäcker, Gastwirt bei dem so etwas abgeholt werden konnte und man dafür den 1/2 Groschen auswarf. Aber dass ist nur so eine Vermutung. Nichts genaues weiß ich nicht.

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Flörsbach ist das nicklige Schimpfwort für die Nachbarstädter

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Hallo liebe Freunde,
nun habe ich mit diesen Brief, ein par Probleme. Denn entziffern kann ich einiges nicht.
Ich lese folgendes:
??? ???
der Frau Gräfin T???
J??? von Niebelschütz
per Adresse der ??? von Niebelschütz
auf TschisteyPoste restante
Herrnstadt in Nieder-SchlesienVielleicht mag mir jemand bei den fehlenden Details helfen.
Aber einen PR Brief der an jemanden geschickt wurde mit der Angabe per Adresse von habe ich so noch nicht bewusst gesehen.
Auf der Siegelseite befindet sich neben einem Ausgabestempel noch ein handschriftlicher Vermerk: 1869. Nr. 7. Bei diesem Vermerk gehe ich davon aus dass die Empfängerin die Briefe nummeriert hat. Denn es liegt mir ein weiterer vor der 16 Tage später in Potsdam aufgegeben wurde und dort steht 1869. Nr. 10 u. 11.
Ich freue mich schon auf Eure Antworten
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Lieber Thorsten,
ich lese: Ihrer Hochgeboren der Frau Gräfin ??? geborene von Niebelschütz
per Adresse des Herrn von Niebelschütz auf Tschistey
Poste restante Herrstadt in Nieder-Schlesien.
Der Absender wünschte die Ablage bei der Post, daher "Poste restante" und NICHT das Verbringen des Kuverts nach Tschistey. Ich vermute, dass ohne den Zusatz p.r. man den Brief einem Boten übergeben hätte, der nach Tschistey gelaufen wäre. Genau das wollte der Absender verhindern, denn vermutich hätte der Herr von Niebelschätz dann den Brief als Haushaltsvorstand geöffnet und Sachen erfahren, die er besser nicht erfahren sollte ...
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L
Der Absender wünschte die Ablage bei der Post, daher "Poste restante" und NICHT das Verbringen des Kuverts nach Tschistey. Ich vermute, dass ohne den Zusatz p.r. man den Brief einem Boten übergeben hätte, der nach Tschistey gelaufen wäre. Genau das wollte der Absender verhindern, denn vermutich hätte der Herr von Niebelschätz dann den Brief als Haushaltsvorstand geöffnet und Sachen erfahren, die er besser nicht erfahren sollte ...
Lieber Ralph,
ja das könnte gut sein

vielen Dank erstmal
könnte es heißen Ihrer Hochgeboren Frau Gräfin CARMER heissen? 
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Das könnte der Herr Graf gewesen sein. 1869 wurde Tochter Hildegard geboren.
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