handschriftliche Ergänzung von Stempeln
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Immer schön zu sehen, dass es solche Stücke heute noch gibt. -
Zu den handschriftlichen Entwertungen von Rappoltsweiler kann ich etwas beitragen:
Sehr ungewöhnlich sind die handschriftlichen Ergänzungen in den Stempeln von Rappoltsweiler, die teilweise das komplette Datum (Tag/Monat/Jahr) betreffen, teilweise nur einzelne (Tag/Monat).
Rappoltsweiler war für die damalige Zeit eine mittelgroße Gemeinde. Im Jahr 1872 wurden 7.146 Einwohner gezählt, im Jahr 1890 etwas weniger mit 5.920.
In Rappoltsweiler sind diese handschriftlichen Ergänzungen von 1881 bis 1893 belegt, also über einen Zeitraum von 12 Jahren. Es ist kaum vorstellbar, dass es die Reichspost nicht geschafft haben sollte in 12 Jahren neue Stempel anfertigen zu lassen.
Von einigen anderen Postorten sind handschriftliche Ergänzungen ebenfalls bekannt, jedoch nur für eine kurze Zeitspanne, oftmals weil ein Stempel repariert werden musste o.ä.
Die handschriftlichen Ergänzungen wurden in den Übergangsstempel eingetragen, der von 1870 bis 1875 in Gebrauch war. Während der Zeitspanne der handschriftlichen Eintragungen wurden parallel 2 Normstempel verwendet: ein Stempel ohne Postamtsziffer, nur mit den Normsternen, der Nachfolger mit Postamtsziffer und Normsternen.
Bei anderen Postorten mit ungewöhnlichen Stempeln kann in der Regel belegt werden, dass sie an besonderen Schaltern gebraucht wurden,
z. B. Paketschalter, für Eilboten, Einschreiben o.ä.
Bei Rappoltsweiler hingegen sind die Stempel nur auf normaler Briefpost belegt, Briefen ohne Zusatzleistungen und Postkarten. -
Schöne Strecke!



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Wirklich schöne Strecke, gefällt mir



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Hallo,
die handschriftliche Datumsangabe im Aufgabestempel von Lechfeld in Schwaben in der 1. und 2. Stempelverteilung ist ziemlich einmalig in der Mühlradzeit.
Zwei Briefe sind eingestellt.
Die Schnittmängel bei der frankierten Arge Nr. 5, 6 Kreuzer braun, Platte 2, müssen toleriert werden. Es ist lt. Sem der einzig bekannte Brief von “281” Lechfeld Sc aus der 2.Verteilung.
Mehr dazu im Rundbrief 84 der Arge Bayern: “Die Mühlradrarität von “281” Lechfeld in Schwaben aus der 2.Verteilung.”
Gruß Kilian
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Lieber Kilian,
sehr interessant und ein weiterer Grund, sehnsüchtig auf den RB zu warten.


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Lieber Ralph,
wir Philatelisten wissen, dass Spätverwendungen besondere Beachtung verdienen, und außerdem ist die Vorfreude die schönste Freude.
Gruß Kilian
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Lieber Will,
wohl dem, der lesen kann.

Dieter
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Lieber Will,
wohl dem, der lesen kann.

Dieter
Lieber Dieter, wir haben Sie doch eingemeindet






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Hallo Dieter,
hat jetzt etwas gedauert, bis ich Deinen dezenten Hinweis verstand.😁
Ich hatte nur den Thread-Titel gelesen, mega culpa.
Beitrag wird gelöscht.
Beste Grüße
Will
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Hallo Will,
hättest den Beitrag auch stehen lassen können und man hätte den gesamten Beitrag verschieben können.

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Lieber Will,
dich hatte ich nicht gemeint sondern den Postler, der den Vermerk am Inn übersehen hat. Der so gut lesbar geschrieben wie selten.
Dieter