NAPOSTA 2022 Exponate sind online

  • Für eine traditionelle Sammlung fehlt meines Erachtens der Schwerpunkt bei Typen, Farben, Proben und natürlich ungebrauchten Exemplaren. Deshalb habe ich durchaus Verständnis für die Einordnung als postgeschichtliche Sammlung. Abgesehen davon hätte ich die Darstellung der Portomarke erwartet.

    Hallo Bavarian Hunter, ich finde Deinen Komentar sehr treffend. Ich sehe eine Einordnung unter der Gruppe 2B der neuen FIP Guidelines for PO Exponate...auf jeden Fall ein tolles Exponat!


    LG Andreas

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  • Ich sehe eine Einordnung unter der Gruppe 2B der neuen FIP Guidelines for PO Exponate...

    Hallo Andreas,


    es handelt sich hier aber um keine FIP-Ausstellung. Es gilt das Reglement des BDPh, und danach ist alles, was nicht eindeutig postgeschichtlichen Bestimmungen entspricht, der Gruppe "Traditionell" zuzuordnen.


    Beste Grüße

    Jürgen

  • Auch wenn sich gewiss nicht der Wertung der Jury durch das Forum vorgreifen lässt, würde mich interessieren, wie die allgemeine Erwartung hinsichtlich der zu verteilenden Punkte ausschaut. Spannend ist das auf jeden Fall.

    Hallo Bavarian Hunter,


    aus meiner Sicht ist die entscheidende Frage, ob sich die Jury vorwiegend am gezeigten Material oder eher an der Bearbeitung des Exponates im Hinblick auf die Vorgaben des Reglementes orientiert.


    Es läßt sich zunehmend auch in Deutschland beobachten, wohl geprägt von den internationalen Gepflogenheiten, daß Exponate überwiegend nach dem darin enthaltenen Material bewertet werden.

    Dabei wird das Kriterium "Seltenheit und Beschaffenheit" vorwiegend so ausgelegt, daß darunter Stücke verstanden werden, die auch hohe Marktpreise erzielen, also in irgend einer Form spektakulär sind.

    Es gilt also nach wie vor die alte Empfehlung von Herrn Jaretzky, daß man nur Stücke zeigen solle, deren Bedeutung auch der unerfahrenste (er benutzte einen anderen Ausdruck) Juror erkenne.


    Nach meiner Überzeugung gehört das Exponat in die Kategorie "Traditionell". Sie hat ihre Stärke im Material. Der Aufbau sollte sich mehr an der Erfordernissen der traditionellen Sammlungen orientieren. Bei der Beschreibung von Marken und Stempeln wäre mehr "Tiefgang" wünschenswert. Das Potential des Materials wurde m.E. nicht ausgeschöpft.


    Beste Grüße

    Altsax

  • Aha, wieder was dazu gelernt. Als Einfaltspinsel dachte ich dass sich die Bestimmungen entsprechen (sollten )

    LG Andreas

  • Hallo Altsax,


    Aus deinen Überlegungen lässt sich sehr schön die Meinung von bayern klassisch, dass es bei der Einteilung und Beurteilung einer Sammlung auf den "Blickwinkel" ankommt, ersehen.
    Hilfreich sollte allerdings auch sein, dass man das gewählte Thema des Ausstellers nicht aus dem Blick verliert. Das ist nämlich der Blickwinkel des Ausstellers.
    Wenn ich auf eine Ausstellung gehe, schaue ich mir nur die Sammlungen an, deren Thema mich interessiert. Dann erwarte ich, dass ich ein gut lesbares und hübsch aufgemachtes Exponat vorfinde, das auch beim Thema bleibt und dieses nicht verfehlt.

      Bavarian Hunter hat angemerkt, dass ungebrauchte Marken, Probedrucke etc. fehlen würden, dem sich auch AndreasCairo anschließt.
    Das sehe ich aber völlig anders.
    In einer gestempelten Ländersammlung, die explizit die Marken und deren Entwertungen und Verwendungen, also logischerweise gebrauchtes Material vorstellt, erwarte ich dann auch keine ungebrauchten Marken Typen oder Probedrucke.

    Der Aufbau sollte sich mehr an der Erfordernissen der traditionellen Sammlungen orientieren.


    Diese Ansicht teile ich ebenfalls nicht. Abgesehen von dem etwas unglücklichen, subjektiven Begriff "traditionell", halte ich es für wichtiger, dass sich der Sammler an sein Thema hält. Wenn ich die Sammlung betrachte, stelle ich fest, dass ich sie sehr flüssig durchgehen kann und sich der Sammler nicht in Details und Abirrungen verliert. Damit ist das Material optimal ausgeschöpft. Auf langatmige Beschreibungen, die einem die Lust an der Betrachtung verderben wurde glücklicherweise verzichtet.
    Insofern kann ich gerne auf den "Tiefgang" oder "Potentialausschöpfung des Materials" verzichten.

    LG vom Bayernspezi ! (Franz)

    2 Mal editiert, zuletzt von Bayernspezi ()

  • Aha, wieder was dazu gelernt. Als Einfaltspinsel dachte ich dass sich die Bestimmungen entsprechen (sollten )

    LG Andreas

    Lieber Andreas,


    tröste Dich, meine Annahme, daß sich alle deutschen Juroren bei deutschen Ausstellungen an das hier gültige Reglement halten würden, ist ebenso einfältig.


    Liebe Grüße

    Jürgen

  • ... wie sagt man bei uns: Zwei Dumme, ein Gedanke. ^^^^

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen. Rechtsstaat ist, wenn das Schaf überlebt.

  • Die drei Ansichtskartenexponate sind auch hübsch und lesenswert, aber leider nur ein einsamer Aussteller.

    Wein- und Sektstadt Hochheim am Main

  • Ist von den Ergebnissen der NAPOSTA online 2022 etwas zu sehen?


    Gruß Taxis107 :/


    Hier der betr. Text des BDPh:

    NAPOSTA 2022 bis 24. September online


    81 Aussteller stellen sich der Jury

    (BS) Die NAPOSTA 2022 Online ist gestartet. Dabei werden insgesamt 81 Aussteller einschließlich 16 jugendlicher Aussteller ihre Exponate präsentieren. Die Aussteller kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien.

    Die bei einer Präsenzausstellung gewohnten Dinge werden hier als ZOOM-Meetings organisiert. Keine leichte Aufgabe für die zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Bernward Schubert, die in den nächsten Wochen die Exponate bewerten wird. Die Ergebnisse werden ab dem 17. September im Internet veröffentlicht. „Es ist für viele Aussteller die letzte Möglichkeit, sich für die IBRA 2033 zu qualifizieren“ sagt Ausstellungsleiter Schubert vom Landesverband Südwest.

    Die Exponate sind bis zum 24. September zu sehen:

    www.exponate-online.de?a=105

    Mitglied im DASV

    Einmal editiert, zuletzt von TAXIS107 ()

  • Wie erwartet wurde das Exponat

    Bayern-Tiger
    Königreich Bayern - Die Quadratausgaben 1849 bis 1862, Marken, Entwertungen,Verwendungen

    von Postgeschichte auf Traditionell umgruppiert...,und es gab ein Großvermeil mit 82 Punkten dafür...

  • Im Palmares wird die Sammlung Bayern - Die Quadratausgaben aber bei Postgeschichte aufgeführt ...

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • Im Palmares wird die Sammlung Bayern - Die Quadratausgaben aber bei Postgeschichte aufgeführt ...

    Ich vermute dass man keine neue Exponatsnummer vergeben hat und das Palmares aus der Datenbank her automtisch gemäß den Ergebnissen erstellt wird. Im Einleitungst4xtsteht zumindest dass das genannte und ein weiteres Exponat nach LÄ verschoben bzw, so bewertet wurde.