Mecklenburg-Schwerin nach Hannover

  • Ein nicht unbedingt hübscher, aber dafür nicht ganz so häufiger Brief von Ludwigslust nach Geestendorf bey Bremerhaven, ca. 1860 oder später.

    Franco mit 5 Schillingen bezahlt, ging es nach Bremen zur dortigen Stadtpost. Diese leitete den Brief an das hannoversche Postamt weiter, das für die restlichen 6 Meilen verantwortlich war.



    Geestendorf, heute ein Stadtteil von Geestemünde, bestand deutlich länger als dieses und wurde im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnt.
    Zunächst im ritterlichen Besitz, wechselte Geestendorf wiederholt die Besitzer: Bistum Bremen, Schweden und Dänemark wechselten sich ab, bis schließlich das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (auch als Kurhannover bekannt) als Käufer die weiteren Geschicke bestimmte.


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

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