Aktuelle Situation bei Auktionshäusern

  • P.S. Sehe gerade, dass da "via Schwizzerland" steht, auch wenn ich das nicht bestätigen kann, weil die wichtige Siegelseite nicht zu sehen ist, wären es ab 1.1.1854 16x gewesen, über Österreich aber die von mir genannten 17x und die Mehrheit der Briefe, die ich kenne, lief über Österreich nach Sardinien bzw. über Frankreich.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Chasing Sheep Is Best Left To Shepherds

  • Ein netter Anhaltspunkt für mich. Denn im letzten Jahr wurden mir 2 Belege Löningen aus selbiger Korrespondenz für relativ kleines Geld dort zugeschlagen, wo man die Type falsch in der Beschreibung bestimmt hat. Ebenfalls 2 Paare wurden auf Beleg mit Type 2I angegeben, aber es waren 2II und 2IV (auch jeweils mit Bug durch eine Marke). Herr Stegmüller war so freundlich, mir dafür Atteste auszustellen. :)

  • Vorsicht vor den Scans. Man sieht mit blossem Auge dass da viel gebleicht wird. Das Original wird anders aussehen...

    In der Fotografie würde man sagen, die Bilder sind überbelichtet. Das verschluckt natürlich viele Details und mindert manche Stockflecken. So ein Los muß man immer persönlich besichtigen, oder besichtigen lassen.

    Gruß


    wuerttemberger

  • Liebe Freunde,


    danke für die Scans der Siegelseite: 6x CM für Österreich waren 8x rheinisch für den bayer. Absender, daher 9x Bayern und Weiterfranko 8x an Österreich, die diese als 6x CM an das Kgr. Sardinien weiter reichten.

    Hatte ich mir doch gedacht, dass man keinen Brief aus Regensburg über die CH nach Sardinien geschickt hätte ..

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Chasing Sheep Is Best Left To Shepherds

  • .... und die Laufzeit von 4 Tagen von Innsbruck nach Turin passt dazu.

    Lief der Brief im geschlossenen Transit durch Lombardei-Venetien?


    Dieter

  • .... andernfalls hätten sich wahrscheinlich Verona und Mailand mit einem Stempel beteiligt.

    Der Brief zeigt wieder einmal, daß man sich oft nicht an die Vorgaben des Absenders hielt. So verblieb das Schreiben den größten Teil der Strecke im Postverein.


    Dieter

  • Ein netter Anhaltspunkt für mich. Denn im letzten Jahr wurden mir 2 Belege Löningen aus selbiger Korrespondenz für relativ kleines Geld dort zugeschlagen, wo man die Type falsch in der Beschreibung bestimmt hat. Ebenfalls 2 Paare wurden auf Beleg mit Type 2I angegeben, aber es waren 2II und 2IV (auch jeweils mit Bug durch eine Marke). Herr Stegmüller war so freundlich, mir dafür Atteste auszustellen. :)

    Hallo Ludger,

    das wirklich Seltene an diesem Brief des Württembergischen Auktionshauses ist m.E. nicht die Marke, sondern es ist der Stempel. Der L1 „Löningen“ mit dem kleinen L ist eine Rarität. Und den findet man nur sehr selten. Das ist der Grund, weswegen dieser Brief mit dieser nicht gerade ansehnlichen Brieffalte mitten durch die 2. Marke für 840,- Euro versteigert wurde.

    Gruß Bernd

  • Hallo Ludger,

    das wirklich Seltene an diesem Brief des Württembergischen Auktionshauses ist m.E. nicht die Marke, sondern es ist der Stempel. Der L1 „Löningen“ mit dem kleinen L ist eine Rarität. Und den findet man nur sehr selten. Das ist der Grund, weswegen dieser Brief mit dieser nicht gerade ansehnlichen Brieffalte mitten durch die 2. Marke für 840,- Euro versteigert wurde.

    Gruß Bernd

    Ups. Das hatte ich jetzt übersehen. Meine Belege 2II, 2IV (Paare) sind mit dem Langstempel Typ 2 abgeschlagen. Sonst aus gleicher Korrespondenz. Ähnlicher Bug durch eine 2II, 2IV ist der Bug nur geringfügig zu sehen.

  • @mberends,

    Hallo Ludger,


    ich habe auch mehrere Belege aus dem „Walte-Fund“ in meiner Sammlung.

    Einen Beleg mit einem (einwandfreien) Paar der Oldenburg Nr. 2II und dem L1 „Löningen“ ( mit großem L von Löningen) habe ich in meinem Beitrag zur „ersten Briefmarke“ Nr. 2II auch als Bild eingestellt.