Frankozettel Waiblingen Württemberg und Köln Preussen und zurück aus 1842

  • Alleine sehe ich keine Chance das Porto von 42 Kreuzern zu erklären, welches wohl beim Absender eingezogen wurde.

    Vielleicht hat jemand eine Idee über den Laufweg, dann könnte ich versuchen die einzelnen Strecken zusammen zu fügen.





    Vielen Dank für eure Unterstützung.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ulrich,


    da preußische Behörden keine unfreien Sendungen annahmen, wundert mich der unfreie Versand dieses Wertpaketes. Möglicherweise waren die zu zahlenden Taxen nicht bekannt.

    Zu den Zahlen kann ich leider nichtsbeitragen. Auf jeden Fall zeigst du ein nicht alltägliches Stück. :)  :thumbup:


    beste Grüße

    Dieter

  • Lieber Dieter,


    jede Fahrpostsendung mit einem Frankozettel wurde portofrei zugestellt und dem Absender die Porti in Rechnung gestellt (der zuvor ein Depositum bei seiner Aufgabepost zu hinterlassen hatte).

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Lieber Ralph,


    das Verfahren kannte ich bisher nicht. Wieder was gelernt. :)

    Gab es diese Frankozettel nur ins Ausland (auch wenns DÖPV war)?


    liebe Grüße

    Dieter

  • Lieber Dieter,


    diese Frankozettel gab es in der VMZ, im Inland, im DÖPV und für das Ausland. Wenn der Absender (und die Post) nicht wusste, wieviel die komplette Frankatur kostete (inkl. Zustellgebühren usw.), aber der Absender alles bezahlen wollte, blieb ihm gar nichts anderes übrig.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Da musste ich erst einmal selbst bei Ralph nachlesen: ;)

  • Hallo,

    vielen Dank für eure Kommentare, bayern klassisch hat ja alles zum Sinn und Zweck dieses Formulares erklärt.

    Wenn jetzt noch jemand etwas zum wahrscheinlichen Laufweg sagen könnte wäre super.

    Post mit der Eisenbahn war zu diesem Zeitpunkt noch nicht, zumindest nicht in Württemberg.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ulrich,


    da brauchst du nur in den Postvertrag Württemberg - Thurn und Taxis schauen; wenn es da festgelegte Postkurse zu finden gibt, dann suche dir den logischsten aus; genau wüsste man das nur, wenn es einen Laufzettel von dort zum Empfänger gäbe, anhand welcher Poststationen dieser lief.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Im Inhaltsverzeichnis der preussischen Cirkulare von 1842 habe ich folgende Hinweise gefunden:




    also gab es am 20. Mär 1842 eine Mitteilung dazu, wie komme ich an diese?

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)