preußische Grenzeingangsstempel

  • Hallo,


    auch wenn dieser Brief aus München vom 12.10.1822 nach Dyck nicht ganz in diesen Thread passt, zeige ich ihn hier, da es nicht viele Briefe mit 2 Aufgabestempeln aus Bayern nach Preußen geben wird.

    Der Absender bezahlte 22 Kr. bis Coblenz (14 Kr. für Bayern + 8 Kr. Transit von der bayerischen Grenze durch das taxissche Gebiet nach Coblenz). Demzufolge wurde der Vermerk "frey" vom Postbeamten mit "Coblenz" ergänzt.

    Das Porto für den Empfänger belief sich auf 3 Sgr. (bis 15 Meilen, Tarif 1825).


    Grüße von liball

  • Hallo,


    noch ein Brief aus Bayern, dieses Mal jedoch aus der Pfalz.

    Portobrief der 3. Gew.-Stufe aus Neustadt nach Düsseldorf vom 7.3.1824, belastet mit 8 Kr. Die bayerische Forderung wurde bei der Umspedition in Creuznach in 2 gGr. reduziert.

    Das Gesamtporto in Düsseldorf wurde auf 8 3/4 Sgr. festgesetzt.


    Grüße von liball

  • Hallo Karl,


    toller Brief! Kreuznach hatte manchmal vorne "preussische Aufgabe" gestempelt, wenn der Rhein Baiern - Stempel nicht verfügbar, oder verlegt worden war. Dergleichen Briefe sind sehr selten.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Hallo Liball,

    ein Schmuckstück. So deutlich habe ich den Kreuznacher Grenzeingangsstempel noch nicht gesehen.

    Ansonsten: schöne Feiertage an alle im Forum und viel Gesundheit in 2022.

    HOS