OPD Schwerin - Belege aus Juni 1945

  • Ziel diese Themas ist es, Belege zu zeigen, die im Juni 1945 auf dem Gebiet der späteren Oberpostdirektion Schwerin aufgegeben wurden.


    Den Anfang macht ein Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom Samstag, den 2. Juni 1945, aufgegeben auf dem Postamt in Güstrow nach Rostock. Mangels gültiger Briefmarken, diese standen erst ab dem 28. August 1945 zu Verfügung, wurde auf die Barfrankatur zurückgegriffen. Dokumentiert wurde die Barfrankatur durch Abschlage des zweizeiligen Rechteckstempels "Gebühr bezahlt." in roter Stempelfarbe. Das Namenskürzel des Postbeamten sowie die Angabe über die Höhe des Portos (24 Pfennig) fehlen.


    Als Aufgabestempel diente das Stempelgerät (3) GÜSTROW l in der Form Zweikreisstegstempel (Normstempel). Die Postleitgebietszahl "3" für die ehemalige Reichspostdirektion Schwerin wurde nachträglich nach der Herstellung in das Stempelgerät eingefügt.


  • Am Samstag, den 16. Juni 1945 wurde dieser Ortsbrief bis 20 g in Rostock aufgegeben. Auch hier wurde auf die Barfrankatur zurückgegriffen. Neben einem Abschlag des zweizeiligen Rechteckstempels "Gebühr bezahlt" in roter Farbe findet sich eine handschriftliche Notiz des vereinnahmten Portos in Höhe von 8 Pfennig.

    Als Aufgabestempel diente das Stempelgerät SEESTADT ROSTOCK 3 f in der Form Zweikreisstegstempel (Normstempel).


  • Am Montag, den 18. Juni 1945 wurde dieser Ortsbrief bis 20 g in Rostock aufgegeben. Auch hier wurde auf die Barfrankatur zurückgegriffen. Neben einem Abschlag des zweizeiligen Rechteckstempels "Gebühr bezahlt" in roter Farbe findet sich eine handschriftliche Notiz des vereinnahmten Portos in Höhe von 8 Pfennig.

    Als Aufgabestempel diente das Stempelgerät SEESTADT ROSTOCK 4 a in der Form Zweikreisstegstempel (Normstempel).



    Eine Angabe zum Absender ist auf dem Briefumschlag nicht vorhanden. Zum Empfänger finden sich im Rostocker Adressbuch von 1943 folgende Eintragungen:


    "Hildebrandt, Paul, Nieter, Kasernenstr. 20"

    http://rosdok.uni-rostock.de/m…7/iview2/phys_0126.iview2




  • Ein weiter Ortsbrief bis 20 g vom Montag, den 18. Juni 1945 aus Rostock. Auch hier wurde auf die Barfrankatur zurückgegriffen. Neben einem Abschlag des zweizeiligen Rechteckstempels "Gebühr bezahlt" in roter Farbe findet sich eine handschriftliche Notiz des vereinnahmten Portos in Höhe von 8 Pfennig.

    Als Aufgabestempel diente das Stempelgerät SEESTADT ROSTOCK 3 f in der Form Zweikreisbrückenstempel.



    Auch hier fehlen die Angaben zum Absender auf dem Briefumschlag.

  • Am Mittwoch, den 27. Juni 1945 wurde dieser Ortsbrief in Rostock aufgegeben. Auch hier wurde auf die Barfrankatur zurückgegriffen. Dokumentiert wurde die Barfrankatur durch Abschlage des zweizeiligen Rechteckstempels "Gebühr bezahlt" in roter Stempelfarbe. Das Namenskürzel des Postbeamten sowie die Angabe über die Höhe des Portos (8 Pfennig) fehlen.

    Als Aufgabestempel diente das Stempelgerät (3) SEESTADT ROSTOCK 1 p in der Form Zweikreisbrückenstempel.



    Zum Empfänger finden sich im Rostocker Adressbuch von 1943 folgende Eintragungen:


    "Schwabe, Curt, Vertreter der Gebr. Stollwerk A.-G. (1), Köln, Friedr.-Franz-Str. 58"

    http://rosdok.uni-rostock.de/m…7/iview2/phys_0228.iview2


    und zum Absender:


    "Sollich, Robert, Bonbonfabr., Maschinenfabr. f. d. Zuckerwarenindustrie, Schwaaner Landstr. 14b"

    http://rosdok.uni-rostock.de/m…7/iview2/phys_0234.iview2


    (1) http://www.stollwerck.de/de/