Taxis - Inlandsbriefe

  • Liebe Sammlerfreunde,


    folgenden Brief vom 30.3.1865 möchte ich zeigen:
    Firmen-Werbeumschlag mit Zudruck auf der Siegelseite:


    Porzellan-Fabrik
    KIESER & HEUBACH
    Kloster-Veilsdorf
    bei Hildburghausen


    mit 3 Kreuzer, entwertet mit Stempel von Hildburghausen
    nach Wallendorf bei Saalfeld, mit Durchgangsstempel von
    Eisenach und Ankunftsstempel von Saalfeld.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Hallo VorphilaBayern


    Ein sehr schöner Brief :P :P


    Der Empfänger hat auch 1 Kreuzer Botenlohn/Bestellgeld bezahlt.


    Danke fürs Zeigen.


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Hallo Bayern-Nils,


    herzlichen Dank für Ihre Kommentierung und den Hinweis,
    daß der Empfänger einen Kreuzer Bestellgeld zahlte.



    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Lieber VorphilaBayern,


    ein ganz seltenes Beispiel von früher Briefwerbung, wie ich es kaum gesehen habe.


    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Danke für das aufzeigen, diesen schönen Stückes und nun weiss ich wieder, was ich noch für meine Sammlung gebrauchen kann und wo nach man sich umsehen kann.



    Darf ich fragen, woher du den Beleg hast?



    MfG

  • ... ich kann keinen Stempel von Wien entdecken - das war ein innertaxischer Frankobrief der 2. Gewichtsstufe mit vorausbezahltem Bestellgeld (1/4 Groschen).


    Könntest du vlt. die Komprimierung beim Scanner etwas herunter fahren? Über 500 kb sind klasse, aber die Briefe sind nicht gut zu vergrößern und bleiben daher nicht leicht zu beurteilen. Danke!

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen,


    habe das Thema mal nach T&T Inland verschoben.

    Rückseitig ist anscheinend ein Absenderstempel aus Wien, also ist der Brief vermutlich forwarded worden.

    Schön mit dem vorausbezahlten Bestellgeld.


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • Lieber Michael,


    das könnte aber auch ein Sammler-Eigentümerstempel sein. Ob ein Wiener wusste, wie hoch das Bestellgeld in diesem TT-Groschenbezirk war?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Michael,


    das könnte aber auch ein Sammler-Eigentümerstempel sein. Ob ein Wiener wusste, wie hoch das Bestellgeld in diesem TT-Groschenbezirk war?

    Lieber Ralph,


    das ist natürlich auch eine Möglichkeit.

    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

    Einmal editiert, zuletzt von Michael ()

  • Liebe Freunde,


    vielen Dank - für mich wirkt der Stempel wie aus den 1880er Jahren oder später. Aber ich mag mich irren ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Ralph,


    Du hast recht, es sieht sehr nach einem späteren Stempel aus.


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

    Einmal editiert, zuletzt von Michael ()

  • Hallo,


    danke für eure Einschätzungen und Erklärung! Und darf ich nochmal nachfragen, was es mit dem "vorausbezahlten Bestellgeld" auf sich hat? Ich verstehe das noch nicht. Danke!

  • Hallo Alter Ego,


    damals mußte man für das austragen der Post Bestellgeld bezahlen. Meist wurde das bei der Zustellung erhoben. Es bestand aber auch die Möglichkeit - so wie hier - , bei der Aufgabe des Briefes das Bestellgeld zu zahlen.


    beste Grüße

    Dieter

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein einfacher Brief vom 25.12.1859, von Butzbach nach Gießen.

    Der Brief wurde mit 3 Kreuzer frankiert.

    Die Marken wurden mit den Nummernstempel 102 entwertet.

    Leider ist kein Inhalt vorhanden.

    Wurde der Brief portorichtig frankiert?

    Bitte um eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Franz