OPD Schwerin - 1. Freimarkenausgabe - Feldmerkmale der Wertstufe zu 6 Pfennig

  • Hallo,


    in diesem Thema möchte ich euch die Feldmerkmale des Postwertzeichens zu 6 Pfennig aus der 1. Freimarkenausgabe der OPD Schwerin vorstellen.


    Die Briefmarken wurden in einem Maschinenbogen, bestehend aus zwei Schalterbögen zu 10 x 10 Marken gedruckt. Beide Bögen weisen sowohl eine Anzahl von gleichen Merkmalen als auch bogenbestimmende Merkmale auf. Nach einer Überarbeitung der Druckplatten kann man neue bogenbestimmende Feldmerkmale finden, einige Merkmale kamen aber auch nicht mehr vor.


    In Sammlerkreisen spricht man daher von den Bögen A0-Bogen, B0-Bogen, sowie A-Bogen und B-Bogen.


    Viel Spaß beim stöbern.

  • Gestartet wird mit diesem Teilbogen der Mi.-Nr. 9b:



    Um welchen Bogentyp es sich dabei handelt, habe ich noch nicht geprüft. Vielleicht können wir den Typ ja im Laufe dieses Themas bestimmen.

  • Feld 7 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies sind im Uhrzeigersinn:


    1. Weißer Punkt rechts neben der Ziffer "6"

    2. Verdickung am rechten Fuß der Ziffer "6"

    3. Bruch der linken Rahmenlinie der Ziffer "6"

    4. Bruch der linken Rahmenlinie der Ziffer "6"

    5. beim linken oberen Eckornament sind das Ornament und der Kreis darüber miteinander verbunden


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal Scans der Mi.-Nr. 8 und Mi.-Nr. 9 vom Feld 7:




    Natürlich lassen sich diese Briefmarken auch auf Belegen finden:



  • Feld 8 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. In der unteren Währungsbezeichnung "PFENNIG" ein Punkt in der unteren Hälfte zwischen den Buchstaben "E" und "N"


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8 vom Feld 8:


  • Feld 10 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. In der oberen Währungsbezeichnung "PFENNIG" ist der Buchstabe "I" nach oben hin verlängert.


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8 und 9 vom Feld 10:


  • Feld 18 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. In der unteren Währungsbezeichnung "PFENNIG" waagerechte Striche rechts an den Buchstabe "N" und "I".


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8 und 9 vom Feld 18 sowie einer Mi.-Nr. P7:


  • Feld 27 - Merkmale auf mehreren Bögen



    Dies ist:


    1. Fleck rechts unterhalb der Wertziffer "6".


    Auffällig sind auch diese Nasen an der unteren Einfassungslinie:



    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 < 69.960 Stück < 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 < 39.900 Stück < 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 < 19.940 Stück < 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8 und 9 vom Feld 27:


  • Feld 28 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. Die Ranke in der linken oberen Ecke hat einen zusätzlichen Abstrich.


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 9 vom Feld 28:


  • Feld 29 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. Bei der unteren Währungsangabe "PFENNIG" ist der Buchstabe "P" oben verkürzt.


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 9 vom Feld 29:


  • Feld 30 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. Die obere Rahmenlinie ist nach oben hin ausgefranzt.


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 9 vom Feld 30:


  • Feld 36 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. Im Zierfeld rechts unten ist rechts neben der Ziffer "6" das Gitter unterbrochen.


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8, 9 vom Feld 36 sowie einer Mi.-Nr. P6:


  • Feld 37 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. Drei Flecken links oben neben der mittleren Wertziffer "6".


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8, 9 vom Feld 37 sowie einer Mi.-Nr. P6:


  • Feld 38 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. Der Buchstabe "F" der oberen Währungsbezeichnung "PFENNIG" hat am oberen Strich rechts eine Verdickung.


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8, 9 vom Feld 38:


  • Feld 39 - Merkmale auf allen Bögen



    Dies ist:


    1. Der Buchstabe "G" der oberen Währungsbezeichnung "PFENNIG" ist verdickt.


    Entsprechend der Auflagenhöhe kamen diese Briefmarken in folgender Häufigkeit vor:

    Mi.-Nr. 8 - Auflage 6.996.000 Stück / 100 = 69.960 Stück = 1% der Mi.-Nr. 8

    Mi.-Nr. 9 - Auflage 3.990.000 Stück / 100 = 39.900 Stück = 1% der Mi.-Nr. 9

    Mi.-Nr. 19 - Auflage 1.994.000 Stück / 100 = 19.940 Stück = 1 % der Mi.-Nr. 10


    Hier noch einmal ein Scan der Mi.-Nr. 8 vom Feld 39: