Württemberg Mi. Nr. 3

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Briefumschlag vom 2.7.1852 von Horb nach Oberndorf.

    Der Brief wurde mit einer 6 Kreuzer-Marke frankiert.

    Absendervermerk frei.

    Siegelseitiger Ankunftstempel OBERNDORF 2 JUL

    Leider ist kein Inhalt mehr vorhanden.

    Waren die 6 Kreuzer die Gebühr für einen einfachen Inlandsbrief?

    Bitte um eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Buchau 23. Juli 1852, zweizeiliger blauer Langstempel auf Brief der zweiten Gewichtsstufe (Bis 12 M. innerhalb Württembergs 1. Gewichtsstufe 3 Kreuzer bis 30.07.1858)

  • ... ja, einfach schön. Schade, dass Bayern keine Marken auf farbigem Papier emittiert hatte, das wäre es noch gewesen.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Chasing Sheep Is Best Left To Shepherds

  • ... ja, einfach schön. Schade, dass Bayern keine Marken auf farbigem Papier emittiert hatte, das wäre es noch gewesen.

    Danke ... Bayern hat aber auch unschlagbare Vorzüge, aber eben etwas anders, weshalb mir eine Entscheidung bisher schwer fällt, was den nun der Schwerpunkt wird...


  • ... das kann ich gut verstehen - optisch ist m. E. Württemberg vorne, postgeschichtlich ist Bayern die bessere Alternative, weil bedeutender, mehr Transitrouten, interessanter (Württemberg hatte ja fast keine eigenen Postverträge abgeschlossen ab 1851).


    Aber beide Sammelgebiete befriedigen ungemein und du bist ja nicht der einzige Sammler, der sich nicht entscheiden kann. Da gibt es viele Südstaatler und die irren sich sicher in ihrem Sammlerverhalten nicht.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Chasing Sheep Is Best Left To Shepherds

  • ... das kann ich gut verstehen - optisch ist m. E. Württemberg vorne, postgeschichtlich ist Bayern die bessere Alternative, weil bedeutender, mehr Transitrouten, interessanter (Württemberg hatte ja fast keine eigenen Postverträge abgeschlossen ab 1851).


    Aber beide Sammelgebiete befriedigen ungemein und du bist ja nicht der einzige Sammler, der sich nicht entscheiden kann. Da gibt es viele Südstaatler und die irren sich sicher in ihrem Sammlerverhalten nicht.

    Das beruhigt mich 8)

  • Aus der Heimatsammlung Neckarthailfingen - Stuttgart vom 04.06.1854.


    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :)

  • Liebe Forumsmitglieder,

    meistens wurden 12 Kr Frankaturen mit Mi 3 fuer den Versand in die Lombardei vorgenommen (9 Kr DOPV und 3 Kr Schweizer Transit).

    Ich freue mich deshalb einen innerhalb Wuerttembergs gelaufenen Brief mit 12 Kr Frankatur vorzustellen.

    Portoperiode 15.10.1851-31.12.1867. Enfernung ueber 12 Meilen (2. Stufe). Gewicht 2 fach (auch 2. Stufe), von Ulm (15 Jun 1852) nach Calw (16 Jun 1852).

    LG,

    Bruno



  • Vor sieben Jahren habe ich dieses Paar in einem kleinen Lot gestempelter Kreuzermarken auf einem Tauschtag gekauft. Kalkuliert habe ich es mit 0.-€, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass so eine Rarität in freier Wildbahn vorkommt. Neudruck konnte ich schnell ausschließen, aber die Echtheit hat letztlich Thomas Heinrich bestätigt. Es ist nicht perfekt erhalten, aber selbst Boker hatte kein besseres Paar in der Sammlung.


    Gruß


    wuerttemberger

  • Glückwunsch zu diesem Schnäppchen! Der Rand rechts ist wirklich aussergewöhnlich breit. Ich frage mich nur, durch welches Ereignis er (auch unten) so abgerissen wurde? Falls es Schäden gab, hätte man sie doch wahrscheinlich auch per Scherenschnitt entfernt?

  • Es interessiert mich auch, wie breit der Rand tatsächlich war. Warum er so rustikal geschmälert wurde lässt sich nach ca. 165 Jahren leider nicht mehr sagen.

    Gruß


    wuerttemberger

  • Ich frage mich nur, durch welches Ereignis er (auch unten) so abgerissen wurde?

    Die Struktur sieht mir so aus als wenn der Bogen eben so ungleich gewesen wäre, ähnlich wie bei Postscheinen.

    Ausserdem zeigt der Scherenschnitt-Ansatz dass die Postler den Rand normalerweise abgeschnitten haben.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :)

  • Die Struktur sieht mir so aus als wenn der Bogen eben so ungleich gewesen wäre, ähnlich wie bei Postscheinen.

    Ausserdem zeigt der Scherenschnitt-Ansatz dass die Postler den Rand normalerweise abgeschnitten haben.

    Interessante Hypothese. Es sieht tatsächlich so aus. Aber ich habe bisher noch kein anderes Eck- oder Randstück der 1. Ausgabe gesehen, welches dieses Merkmal hatte. Die Ränder sind normalerweise nicht nur glatt, sondern auch so gerade, dass ich ein Schneidegerät vermute. (Auch wenn mein Beispiel unten mich da etwas widerlegt.). Aber ist vielleicht sind ja ein paar Bogen ausgeliefert worden, ohne dass alle Seiten geschnitten wurden? Oder der Bogen kam - vielleicht aus diesem Grund - nie an den Kundenschalter (das Paar ist ja ungebraucht!)? Das würde das Stück noch viel interessanter machen...


    Quelle: Dr. Derichs Katalog, Auktion Trost - Teil I

  • Aber ist vielleicht sind ja ein paar Bogen ausgeliefert worden, ohne dass alle Seiten geschnitten wurden?

    Das Bild vom senkrechten Paar zeigt eindeutig dass die Ränder auf dem Postamt abgeschnitten wurden.

    Gab betimmt auch dazu eine Verordnung..................

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :)