Brustschild - seltene Belege

  • Hallo

    wenn ich das alles lese, dann fuehle ich mich noch mehr als froher Bieter, dass ich ein Los der Erivan Sammlung fuer einen noch menschlichen Preis holen konnte.


    Großer Schild 1 Groschen karmin, 3 Einzelwerte, farbfrisch und gut geprägt und bis auf eine kleine Randschürfung rechts an der rechten Marke einwandfrei, mit mecklenburgischem Doppelkreisstempel "ROSTOCK BAHNHOF 20 1" auf Briefkuvert über Triest nach Alexandria, Ägypten mit Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Ein attraktiver Brief mit seltener Destination, einer der wenigen nach Ägypten die nicht aus der Kalb-Korrespondenz stammen. Fotoattest Krug BPP (2020)


    LG Andreas

  • Ich bin auch sehr überrascht von einigen Zuschlägen, ich hab mich bei dem einen oder anderen Beleg schwer beim Preis verschätzt. Und viele meiner Gebote waren weit unterm Zuschlag.


    Eine Kleinigkeit habe ich bekommen, war sozusagen ein Schnäppchen.

    Bilder

    „Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“


    – Ernest Shackleton

  • Zur Erläuterung der Frankatur zitiere ich mal Alexander Zill (am 19.11. im Nachbarforum)

    "Vor dem 1.7.1872 galten noch die alten Portosätze: Pro 40 Gramm 1/3 Groschen, sprich wir haben hier eine seltene Drucksache der vierten Gewichtsstufe vor der Portoumstellung vor uns. Ab dem 1.7.1872 galten für eine Drucksache bis 50 Gramm 1/3 Groschen, weiter in Schritten zu 50 Gramm."


    Sehr schöner Beleg, Glückwunsch !

  • Servus zusammen,

    @Markus Glückwunsch ins Nachbarland, Zuschlag ist bestimmt nicht zu hoch, war auch kein Los der Erivan Sammlung sondern im Hauptkatalog deshalb evtl. der Preis deshalb nicht ausgeartet.

    Selber war ich auch nicht wirklich erfolgreich, aber ein Los war es dann doch.


    Ziegelofen Drucksache der dritten Gewichtsstufe, anbei eine Drucksache aus meiner Sammlung nach der Portoänderung ab dem 1.7.1872 auch in der dritten Gewichtsstufe


  • Hallo bayernbernd,


    Danke für zeigen ! Auch das ist ein sehr schöne Beleg.


    Vor einigen Tagen wurde eine ebenfalls mit 1 1/3 Gr. frankierte Drucksache für 80 € auf Ebay verkauft. Absender war Heinrich Ludolf Ahrens, Adressat war Adalbert Kuhn.


    Die Auktion hatte ich auf dem Schirm, als es spannend wurde war ich leider verhindert. C`est la vie !


    Viele Grüße

    René

  • Hallo Andreas


    Vermutlich hatten die beiden eine regelmäßige Korrespondenz, in diesem Fall aus gedruckten Schriftstücken. Aber ich gebe Dir recht - meistens findet man in Drucksachen aus der Zeit Werbung oder Vertreterankündigungen.


    Viele Grüße

    René

  • Die Auktion hatte ich auf dem Schirm, als es spannend wurde war ich leider verhindert. C`est la vie !

    hallo René, warum bietest du nicht über einen Sniper? Dann bist du die Sorge los, dass du zum Auktionsende präsent sein musst.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Lieber Erwin,


    der bisher gebräuchlichste weil kostenlose Sniper "Biet-o-matic" funzt seit geraumer Zeit nicht mehr bei ebay. Falls Du eine Alternative kennst, wäre ich Dir sehr dankbar.


    Gruß Klaus

    Wer später bremst,
    ist länger schnell !

  • Hallo Erwin,

    Ich hatte auch mal mit Snipern geboten, bin aber wieder davon abgekommen. Bei den meisten Auktionen komme ich gut zurecht - derzeit umso mehr als ich meine Zeit im Homeoffice besser einteilen kann, als sonst. Ab und zu geht halt doch mal was durch die Lappen, und es freut sich ein anderer Sammler.

    Viele Grüße

    René

  • Ich benutze snip.pl, da kostet jeder erfolgreiche „Schuss“ 10 oder 15 Cent. Seitdem kann ich sehr entspannt bieten. Das Gebot wird von der Homepage des Snipers abgegeben.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Hallo René,


    6.5.1872 war ja kurz vor dem neuen Postvertrag mit Frankreich vom 16.5.1872 - wie war die Frankoverteilung bei deinem Brief und wie schwer dürfte der gewesen sein?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Ralph


    Mein Beitrag letzte Nacht war etwas kurz, sorry. Es handelt sich um einen einfachen Brief der 1. Gewichtsstufe bis 10 Gramm. Hierfür waren 6 Groschen zu entrichten, nach Abschluß des neuen Postvertrags nur noch 3 Groschen. Bei der Verteilung des Frankos bin ich nicht ganz sicher, und ich kann gerade nicht in meinen Unterlagen nachsehen. Ich vermute 4 Groschen für die Reichspost, die verbleibenden 2 Gr. waren dann an Frankreich/Spanien zu entrichten.


    Gruß
    René

  • Hallo René,


    keine Sorge - 10g wollte ich wissen, weil früher ja via Frankreich nur 7,5g galten.


    Aber 4 Sgr. für das Reich glaube ich nicht, eher 1 oder 2. Aber lass dir Zeit mit deiner Antwort, nichts eilt.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus