Lieber Hermann,
Berufe gab's damals, von denen man noch nie was gehört hat:
An den Schriftenvergleicher Herrn Ad. Henze
...
War der vielleicht als Sachverständiger bei Polizei oder Gericht gefragt ?
Viele Grüße
Gerd
Lieber Hermann,
Berufe gab's damals, von denen man noch nie was gehört hat:
An den Schriftenvergleicher Herrn Ad. Henze
...
War der vielleicht als Sachverständiger bei Polizei oder Gericht gefragt ?
Viele Grüße
Gerd
Soviel ich weiß, gibt es an den Herrn Henze eine Menge vorgedruckte Karten.
Lieber Gerd,
vlt. ein Graphologe? War auch mal ein Hobby von mir vor Jahren ...
Es gab in der Schweiz auch mal "Liebesbriefverfasser", sogar noch im frühen 20. Jahrhundert.
Lieber Erwin,
du bist halt ein findiger Bursche! ![]()
Herzlichen Dank.
Was ihr alles so raus findet.
Liebe Grüße, Hermann
So ein ein Sammellot lob ich mir. toller Fund. ![]()
... war denn auch von Bayern etwas in der Art dabei?
...und Hochheim?
... war denn auch von Bayern etwas in der Art dabei?
nein, die Bayern haben ihr Markendesign nict an das preußische anpassen wollen, sodaß die preußischen Postler keine Ausrede hatten, wenn sie die ausländischen Marken "übersahen".
Leidtragende sind natürlich die Bayernsammler. Eigensinn hat auch Nachteile.
Ein recommandierter Brief ca. 1853, von Ebert & Sens aus Magdeburg an die Weißwaren- und Spitzenfabrik Schmidt-Brückner in Plauen.
Rückseitig Kursstempel Magdeburg-Leipzig und Leipzig-Hof.
Die Entfernung lag bei >20 Meilen, das Briefgewicht bei 1 4/10 Loth (klein links oben).
Die 3 Sgr.-Ganzsache (U3 von 1851) reichte nicht, sodass noch 5 Sgr. bar bezahlt wurden.
2x3 Sgr. Brieffranko + 2 Sgr. Reco-Gebühr = 8 Sgr.
Die hier gewählte Barfrankierung durch den Postbeamten entsprach der Bestimmung von 1851 bezüglich der Handhabung von Brief-Couverts (Ganzsachen) mit teilweiser Barzahlung.
Grüße
Michael
Lieber Michael,
ein feiner Brief - so einen nach Bayern hätte ich auch gerne mal gesehen, aber häufig scheinen sie nicht zu sein.
Lieber Michael,
eine schöne Teilbarfrankatur
Liebe Freunde,
danke, nach Bayern habe ich so etwas nicht. Stecken wahrscheinlich alle in bayerischen Alben ...
Hier eine 2 Sgr. Ganzsache (Großformat, Ausgabe von 1851) aus Dessau nach Dresden, Entfernung <20 Meilen. Die Aufgabe erfolgte direkt am Zug, der Kursstempel wurde sehr akkurat mittig vorderseitig aufgesetzt. Rückseitig ein sächsischer Kursstempel Leipzig-Dresden und ein Ausgabestempel.
Das Datum 22.2.1854 zwischen Wert- und Kursstempel wurde wohl von der Empfängerin notiert.
Kann jemand die Adressatin entziffern? Frau Baronin von ??? geb. von Salza
Grüße
Michael
Baronin von Loen
Marie Luise Charlotte Freifrau von Loën (geborene von Salza) war eine deutsche Adlige des 19. Jahrhunderts. [1, 2]
Wichtige Lebensdaten
Ehe und Familie
Sie heiratete im Jahr 1852 in Dresden August von Loën (1828–1887). Ihr Ehemann war ein bekannter herzoglich-anhaltischer Kammerherr, Schriftsteller und General-Intendant des Hoftheaters sowie der Hofkapelle in Weimar. Dokumente zu ihrem Leben und ihrer Familie werden heute unter anderem im Sächsischen Staatsarchiv im Rahmen des Familiennachlasses von Salza aufbewahrt
Danke für die schnelle Hilfe!
Gruß
Michael