Norwegen - Schweiz

  • Liebe Freunde,


    normalerweise teilte sich damals das Gesamtfranko wie folgt auf: Ein Drittel des Frankos war für das Land der Aufgabe gedacht, ein weiteres Drittel für die Transitleistung der Länder des Norddeutschen Bundes und Baden bzw. Württemberg und ein Drittel für die Schweiz.


    Da der Brief einem lieben Freund gehört und ich kein Kenner norwegischer Auslandspost bin, wäre es schön, wenn man mir hier hülfe.

  • Hallo Ralph


    Leider kann ich sehr wenig helfen. Etwas habe ich aber gefunden der interessant sein kann. Bin aber nicht sicher ob alles was in "Attest" geschrieben ist auch richtig ist. Aber mit der Marken Mi 7 und Mi 15 muss es wohl richtig sein.

    Also ein Attest für ein identischer Brief 3 Wochen später abgeschickt.


    Viele Grüsse

    Nils

  • Hallo Nils,


    vielen Dank - vorne sind aber 2 Sgr. für den Norddeutschen Bund und davon 1 Sgr. für die Schweiz als Weiterfranko angegeben.


    Wenn ich die Reduzierung von Specietaler Norwegens in Silbergroschen richtig drauf habe, entsprachen 11 Skillinge ca. 4 Sgr., also behielt Norwegen etwa 2 Sgr. für sich und gab knapp 2 Sgr. für den Bund und die Schweiz ab, oder gab es da noch größere Währungsverschiebungen bis ca. 1870?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Moin,

    da der Brief über Kiel lief, muss er eigentlich auch über Dänemark gelaufen sein. Dann könnte die "2" (Sgr) vielleicht auch der dänische Anteil sein. Allerdings wird es dann noch schwieriger, die geringe Gesamtgebühr von ca. 4 Sgr aufzuteilen.

    Viele Grüße
    nordlicht

  • Hallo Nordlicht,


    ab 16.7.1869 galt ja über Dänemark nach Deutschland das Franko von 10 Kreuzern - von daher sind 4 Sgr. = 14 Kr. schon passend, wie ich meine (der eine Sgr. für die CH).

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus