Württemberg - TT

  • Guten Morgen,


    zeigen möchte ich einen der Firma Haueisen und Sohn - Sensenfabrik - aus Neuenbürg nach Waldkappel / Kurhessen.


    Ganzsachenumschlag mit 9 Kreuzer - über 20 Meilen, ich traue mich zu sagen das es egal woher in Würtemberg 9 Kreuzer gekostet hat.


    Handschriftliche "Chargegitter" Entwertung, rückseitig württembergischer Bahnpoststempel und Ankunftstempel von WALDCAPPEL vom 25-11-1867.



    Fünf Wochen später hätte er für das gleiche Geld drei Briefe versenden können, wenn ich mich nicht irre!

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

    Einmal editiert, zuletzt von Minimarke ()

  • Liebe ADMINS - war wohl etwas blind, bitte umhängen nach

    Forum für Altpostgeschichte und Markenfreu(n)de Württemberg Württemberg Auslandsbriefe Korrespondenz innerhalb des DÖPV Württemberg - Taxis im Postverein


    Tread dann bitte löschen!


    Danke

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Liebe Sammlerfreunde,


    Württemberg übernahm die Post ab 1.7.1851 in eigene Regie. Ab 1.9.1851 trat man dem DÖPV bei. Bei Hohenzollern (seit 12.3.1850 Vereinigung von Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Hechingen mit dem Kgr. Preußen / aber weiterhin Thurn und Taxis'sche Lehenspost / erst am 1.6.1852 Eintritt in den DÖPV). Hierzu ein Hin - und Herbrief: Portobrief vom kgl. württ- Amtsnotariat in Pfullingen (Württemberg) vom 12. Dezember 1851 an das kgl. preuß. Vogtamt in Jungingen Oberamt Hechingen (Hohenzollern). Ankunftsstempel Hechingen vom 13. Dezember 1851. Porto für den Empfänger 6 Kreuzer. Zurückgeschickt als Frankobrief (5 Kreuzer Franko zuzüglich 1 Kreuzer Bestellgeld) mit Aufgabestempel HECHINGEN vom 2. Januar 1852. Eigentlich übernahm Württemberg am 1. Juli 1851 die Post in eigene Regie. Es müßten daher jeweils zwei Taxierungen vermerkt worden sein. Evtl. wurden zwischen Württemberg und Hohenzollern die alten Taxierungen bis zum Eintritt von Hohenzollern am 1. Juni 1852 in den DÖPV bis zum 31. Mai 1852 weitergeführt. Kann aber dazu nichts finden.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Esslingen - Frankfurt


    Oben: 1. April 1851

    Mitte: 20. Mai 1851

    Unten: 10. Juli 1851


    RÜCKSEITIG JEWEILS "NUR" DER "D"-STEMPEL VON FRANKFURT VOMNCHSTEN TAG


    Die oberen beiden Belege liefen noch unter T&T Postverwaltung in Württemberg, dies war bis zum 30. Juni 1851 der Fall.

    Der untere Beleg lief in der Periode vom 01. Juli 1851 bis 31. August 1851.

    In dieser Periode hatte Würrtemberg die Postverwaltung wieder in eigener Regie, und war noch nicht im DÖPV.

    Schön zu sehen an diesen Belegen ist dass sich, durch die Übernahme der Post durch Württemberg, nichts geänderthat.

    Die selben Stempel, die selbe Art zu taxieren, die selben Laufwege.

    Da nur zwei Taxierungen zu finden sind gehe ich davon aus das die Briefe direkt von z. B. Stuttgart nach Frankfurt kartiert wurden.

    Der oberste Brief befindet sich in der zweiten Gewichtsstufe.

    Gerne nehme ich aber weitere Details zur Taxierung in die Beschreibung auf.



    Kleiner Hinweis zum Empfänger aus Wikipedia:

    Gebrüder Bethmann, gegründet 1748 in Frankfurt am Main, war Partner für Maria Theresia von Österreich, Papst Pius VI., Zar Alexander I. sowie die Familie Goethe. Das Privatbankhaus finanzierte unter anderem den Bau des Eiffelturms mit und gilt bis heute als großer Förderer der Kunst in Frankfurt am Main.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Reutlingen - Frankfurt 2. Januar 1851


    Wie der Beleg in #4 oben sind hier 12 und 4 Kreuzer taxiert.



    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • ... ja, einfach für Württemberg 4x und einfach für TT in FFM 8x, daher die 12.


    Bei dem schweren Brief über 1/2 bis 1 Loth ist der Faktor 1,5fach, also 6x für Württemberg und 12x für TT in FFM = 18x.


    Schön, wenn man das zeigen kann, denn Übergänge der Posthoheit zu dokumentieren ist eine feine Sache. :thumbup::thumbup:

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Liebe Freunde,


    hier ein Brief vom 8.5.1841 aus Ludwigsburg (Württemberg) nach Waltershausen (T & T). Da Waltershausen erst zum 1.7.1848 eine PE erhielt, wurde der Brief von Gotha aus zugestellt.

    Ludwigsburg war Kreuzer-Gebiet, durchquerte das Kreuzergebiet Bayern und gelangte ins Sgr-Gebiet von T & T.

    Links unten D.S. War der Brief in Württemberg portofrei?

    Dann links eine Rötel-4, die auch mit Rötel gestrichen wurde. Weiterhin mit hellblauer Tinte 1¼ / 3¾. Diese wurden mit schwarzer Tinte gestrichen und rechts 4 , 8 vermerkt. Mit den Taxen komme ich nicht klar. Wer kann sie mir erklären?


    Dieter