Peru - Italien

  • Hallo zusammen,


    dieses kleine Schmuckstück ist 1871 von Peru nach Italien gelaufen. 2. Gewichtsstufe daher 2 Dineros für das Inlandsporto in Peru zum britischen Auslandspostamt im Hafen von Callao. Dort auf das Schiff "john Elder" der PSNC ums Kap Hoorn nach England über Frankreich nach Italien (Genua) wo der Empfänger dann noch 4,6 Lire zahlen musste. Kann mir jemand mit dem grünen Vermerk in der linken Ecke helfen? Wo kam der drauf? Ich tippe auf französische Post und der Anteil den diese eingestrichen hat? oder die Verrechnung zwischen England und Frankreich? :/

  • Ähh, lieber Erwin, das ist keine Mischfrankatur, sondern italienische Portomarken, die die 46 Decimi abdeckten.


    Tolles Stück, Cusco - leider kann ich wenig zur Lösung beitragen. Aber bitte gerne mehr davon. :thumbup:

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • lieber Cusco,

    ein schöner Brief, zumal mit Ländermischfrankatur. Das ist sicher auch nicht so häufig?

    Hallo Erwin,

    das ist das schöne an der Zeit, das die Italiener die Gebühren beim Empfänger schön mit Marken dokumentiert haben... so muss man nicht die Hieroglyphen die da oft handschriftlich drauf kamen interpretieren (meine kryptographischen Fähigkeiten sind eh sehr überschaubar) ;) naja sowas findet man schon, vielleicht nicht in der 1 Euro Grabbelkiste,... aber sieht man schon hin und wieder.

    VG

    Andreas

  • Hallo,


    hier der nächste Peruaner der sich auf den Weg nach Italien macht. Diesmal über Panama 1877. Peruanische Inlandsporto wieder vom Absender bezahlt. Das ganze wurde in Panama dann in die französische Post gegeben und mit der "lafayette" nach Frankreich befördert und weiter nach Italien, wo der Empfänger dann den Brief zahlen dürfte. Wenn mit jemand noch die Taxaufteilung (bis Pananma, frz. Schiff, frz. Post, ital. Post) erklären könnte, fände ich das schon toll :saint: