• Hallo Sammlerfreunde,


    auch wenn die drei großen 5-Markwerte - wie zumeist zwecks als Abwehr sammelfreudiger Postbediensteter - leider durchstochen daherkommen, zeigt sich anbei ein nun nicht allzu häufig anzutreffendes Gebührenbild, das natürlich der näheren Erläuterung bedarf:


    Postfrachtpaket der Nürnberger Kunstanstalt Schwarzmann & Baer zu 9 1/2 kg für das Paket 5-10 kg in der Entferung über 75 km, deutscher Portoanteil in der Gebührenperiode 01.10.1919 - 05.05.1920 = 2,50 Mark sowie schweizer Postfrachtanteil in der Gebührenperiode 15.03.1920 - 30.06.1920 für Fracht 5-10 kg = 14,40 Mark. Macht zusammen die hier doch recht ansehlich verklebten 16,90 Mark.


    Seit Anfang 1915 gab es für Pakete bis 15 kg für den schweizer Postfrachtanteil übrigens keine nach Entfernungen gestaffelte Gebühr mehr, dies galt nur noch für Pakete ab 15-20 kg. Denke mal, das ist als Auftaktstück für diesen thread nicht schlecht.


    Viele Grüße

    vom Pälzer

  • ... schon ein optischer Hammer, vor allem scheint mir der Stempel nicht sooo häufig zu sein und in dieser Form schon mal gar nicht. Glückwunsch zu diesem Schmankerl (und wenn wir Bayernsammler nicht die extrem vielfältigen Bestände unserer Paketkarten in die Schweiz hätten, hätten wir nicht viel ins Ausland).

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch ()

  • Hallo bk,


    jetzt fehlt nur noch eine Pakeka aus der gleichen Gebührenperiode mit der höchsten Portostufe von 96 Mark für den schweizer Postfrachtarifanteil eines Pakets von 15-20 kg über 300 km :D


    Viele Grüße

    vom Pälzer

  • Beitrag von weite Welle ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Hallo zusammen,

    die Berechnung des Frankos bei Paketkarten in der frühen Pfennigzeit war relativ oft fehlerbehaftet. Hier ein drastisches Beispiel, an dem sich auch schon ein ausgewiesener Paketkartenexperte die Zähne ausgebissen hat.

  • Lieber Franz,


    die heutige Jugend würde bei Strom- bzw. Handyausfall wohl Tage brauchen, um diese Rechnungen nachzuvollziehen. Schon ein bisserl kompliziert das Ganze.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus