• Hallo zusammen,


    auch dieser Beleg wurde beim Jahrestreffen in Halle erbeutet. Zwei Dinge haben mich gereizt: 1. Die ungewöhnliche Korrektur des Ortes mit Rötelstift und 2. kommen die Vorfahren meines Vaters aus dieser Gegend.
    Der kleine Ort Fredeburg hatte laut Ortslexikon von Ritter im Jahr 1874 nur 872 Einwohner. Kirchhundem hatte sogar nur 260 Einwohner. Dementsprechend wurde der preußische K2 bis in die 1880er Jahre und der frühere R2 von Kirchhundem bis mindestens 1870er Jahre genutzt. Obwohl so klein, wurde in den Orten bereits 1826 bzw. 1834 eine Briefsammlung eingerichtet.


    Dieter

  • Lieber Dieter,


    auch kleine Sachen können sehr viel Freude bereiten, jedenfalls uns. ;)


    Der Brief hat ein "Gesicht" und alles ist schön an ihm - was kann man da falsch machen?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • liebe Sammlerfreunde,

    ich habe diese Postkarte wegen des weiterverwendetetn Stempels in Liegnitzer Sonderform gekauft. Leider Besitze ich keinen entsprechenden Katalog. Kann mir jemand sagen, um welche Postkarte es sich handelt?


    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • liebe Sammlerfreunde,

    hat niemand einen Ganzsachenkatalog Deutsches Reich zur Hand, in dem er mal die Katalogbezeichnung der Postkarte für mich nachschauen kann? Leider werde ich in der nächste Zeit nicht in unsere Bibliothek kommen können, um dort selbst nachzuschlagen.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Hallo preussen_fan,


    das ist das Formular PI 02 der PfennigE-Wertstempel (in Ellipse) mit Punktlücke in der 4. Punktzeile, verausgabt ab 1876, gültig bis 31.01.1891.


    Viele Grüße !

    vom Pälzer

  • lieber Pälzer,

    danke für die Auskunft.

    1. Meinst du PI oder P1?

    2. Ist 02 eine Unternummer?

    3. Was sind die Punktzeilen?

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Oder hast du aus Versehen die Zahl vor I vergessen? Bei ebay habe ich jetzt solch eine Postkarte mit der Angabe P5I gefunden.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Lieber preussen_fan,


    da habe ich leider eine Ziffer verhauen, es ist natürlich P5 I (mit Lücke), bitte um Entschuldigung. Und ja, die Unternummer 01 steht für eine Unterbrechung (fehlender Punkt) in der 3. Adresszeile und die Unternummer 02 für eine Unterbrechung (fehlender Punkt) in der 4. Adresszeile (siehe Detailbild anbei).


    Viele Grüße !

    vom Pälzer

    Bilder

    • Detail.jpg
  • lieber Pälzer,

    ich hatte mich erst gewundert über eine Grube bei Magdeburg. Aber Braunkohle macht Sinn. Danke für den Link. Ich hatte auch recherchiert, bin aber nicht fündig geworden.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Bank to Bank Belege haben wir schon einige im Thread gesehen. Heute in Brief ab METZ:



    Stempel vom 24.11.75 nach Paris an den Comptoir d'Escompte. Des Weiteren auf der Vorderseite einen Ambulant (Streckenstempel): ALLEMAGENE PAG.PARIS * 25 NOV 75. Auf der Rückseite ein weiterer Stempel: 1 PARIS 1 POSTE RESTANTE 25 NOV 75. Das Ganze Frankiert zu 30 Pfg Tarif für Briefe nach Frankreich bis 15 Gr

    Phila-Gruß


    Lulu

  • Lieber Pälzer,


    den Adressaten kenne ich sehr gut ;). Ich gehe einmal davon aus dass der CNE seine Post abgeholt hat. Ich habe hier im Thread einen weiteren Beleg gesehen (Baldersbrynd) wo auch der Post restante abgeschlagen ist. Ich müsste jetzt meine weiteren Belege an den CNE durch sehen ob dies immer der Fall war.


    stampmix

    da hätte er auch hingepasst.

    Phila-Gruß


    Lulu

  • Liebe Lulu,


    es gab mehrere Bankhäuser, das bekannteste war wohl Rothschild in Paris, die alle Post poste restante gestellt bekommen hatten, weil man nicht wollte, dass "Briefträger" ihre wichtige Korrespondenz in die Hände bekamen ...


    Da hast du einen wunderschönen Brief geangelt - Glückwunsch! :thumbup::thumbup:

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus