Die Kinderseite auf Altpostgeschichte

  • Liebe Heuss-Spezialisten,

    bei folgendem Brief stimmt das Porto nicht. Es handelt sich um ein Einschreiben vom 22.12.1954.

    Laut Michel-Postgebührenhandbuch kostet der Brief (bis 20 g) 20 Pfg., die Einschreibegebühr 50 Pfg., zusammen also 70 Pfg., verklebt sind aber 60 Pfg.. Hat der Postbeamte geschlafen???

    Viele Grüße von Nathanael


    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Lieber Erwin,


    bin mitnichten ein Heuss-Spezialist, aber ein Ortsbrief kostete nur 10 Pfg.


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • Lieber Herr Dick,


    die Frage kam von mir (Nathanael). Vielen Dank für die Antwort, ich hatte übersehen, dass es ein Ortsbrief ist.

    Viele Grüße von Nathanael

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Liebe Sammler,

    ich brauche Hilfe bei folgenden Belegen. Mein Opa Erwin weiß auch nicht weiter.

    1. Auslandspostanweisung vom 16.11.1954 über 35,40 DM von Bonn nach Amsterdam.Im Michel-Postgebührenhandbuch finde ich als niedrigstes Porto 60 Pfg. (für 2mal 20 DM)

    Viele Grüße von Nathanael



    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • 2. Hier der nächste Beleg:

    Auslandsbrief vom 27.02.1956 von München in die Schweitz. verklebt sind 80 Pfg. , dass ware nach dem Michelhandbuch korrekt für einen Brief >40g. Kann das sein, da keine Gewichtsangabe auf dem Brief vorhanden ist?


    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • 3. Hier der dritte Beleg:

    Ein Einschreiben vom 15.09.1956 von Hamburg nach Fechenheim Frankfurt. Hier müsste es sich um einen Brief über 20g handeln (Einschreiben 50Pfg., schwerer Brief 40Pfg.), wieder keine Gewichtsangabe vorhanden. Kann das sein?



    Die Rückseite ist unwichtig, aber lustig!



    Über schnelle Antwort würden wir uns freuen.

    Liebe Grüße

    Nathanael Kroeker

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Junger Mann,


    zwengs weil der Auslandspostanweisung habe ich mal im Postbuch 1945-1992 von Werner Steven nachgeschaut. "Besser ist das" wie Werner zu sagen pflegt.


    Tarifzeitraum 02.01.1951 - 31.03.1959:

    Grundgebühr: 30 Pf + 10 Pf je 20 DM also 20 Pf bei 35,40 DM, mecht summa summarum nach Adam Riese: 50 Pf.


    Die Gewichte mussten meines Erachtens nicht zwangsläufig auf den Briefen angegeben werden. Das Einschreiben wurde ohnehin am Schalter aufgeliefert und vom Postbeamten frankiert bzw. bezüglich der

    korrekten Frankierung kontrolliert.


    Gruß Klaus

    Wer später bremst,
    ist länger schnell !

  • lieber Klaus,

    danke dass du Nathanael (und mir ) geholfen hast. Ich habe gerade den Stevens bei Amazon bestellt. Für 9,98 € kann man nicht meckern.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • ....... Standardliteratur heißt nicht umsonst STANDARD! ;-)

    Klaus war schneller, schließe mich seiner Aussage aber vollumfänglich an.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Danke Minimarke,

    der Zeitraum ab 1945 ist für meine Sammelgebiete eigentlich nicht so sehr der Standard. Allerdings habe ich jetzt wegen Nathanael schon einiges an Literatur für diesen moderneren Bereich besorgt.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Liebe Sammler,
    ich brauche heute Hilfe bei der folgenden Paketskarte:
    sie ging am 18.10.1957 von Mainz nach New York/USA. Vorderseitig sind drei 3 DM-Heuss 1 Marken, und rückseitig eine 3 DM, eine 1 DM und zwei 10 Pfg.'s-Marken verklebt. das macht zusammen 13,20 DM.

    Links Unten steht ein Gewicht von 600 g. sowie eine Zollgebühr von 13,20 DM. Als Wert für eine versendete Toilettengarnitur wird 46 DM angegeben.

    Frage: Wie errechnet sich das Porto, wenn schon die Zollgebühr 13,20 DM ausmachen? Oder War das Porto in der Zollgebühr enthalten?

    Lieben Gruß

    Nathanael

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Hallo Erwin,


    600 Gramm halte ich bei der Beschreibung für ausgeschlossen.

    Wenn die Wertangabe gestrichen ist, gibt es eine simple Erklärung: es waren 7 kg und 600 Gramm.

    Die Gesamtgebühr ist in das falsche Feld eingetragen.

    Für eine Streichung der Wertangabe spricht auch dass die Ersatzleistung bereits 54,80 MArk betrug, bei einem Paket von 5 bis 10 kg.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo,


    basierend auf der Erklärung von Ulrich liefert der Steven eine Gebühr

    von 13,20 DM für eine Land-See-Paket - 8 kg im Tarifzeitraum Jan. 1951 - 28.02.1963.


    Gruß Klaus

    Wer später bremst,
    ist länger schnell !

  • Ihr beiden,

    vielen Dank für die Erklärungen, Nathanael wird sich freuen.

    Nochmal zum Verständnis:

    Die 13,20 DM waren falsch in der Rubrik Zollgebühren eingetragen, die Wertangabe war gestrichen, also nicht vorhanden. Die 7kg sind links weggeschnitten worden.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan