Österreich - Württemberg im DÖPV und danach

  • Lieber Bruno,


    da hast du aber was wirlich interessantes gefunden. Solch umfangreiche Werbesendungen wurden schon damals meist der Verwertung zugeführt.

    Um einen Preisnachlass zu bekommen war die Menge von 1100 Zentner (5 Wagen à 220 Z.) monatlich eine beachtliche Menge.


    Dieter

  • Liebe Freunde,


    Nachdem der Scanner jetzt wieder läuft heute mal ein Frachtbrief für ein Paquet von Carl Deiffler aus Wien vom 19.September 1870 an Ihre Excellens Frau Gräfin Uxküll in Burbswagen(?) bei Creilsheim Württemberg.


    Frankiert mit 5 Kr Stempelmarke (wer kann hier mehr dazu sagen?) und gestempelt mit K1 “WIEDEN WIEN 20 9”, zusätzlich grüner Aufkleber “Vom Postamte Wieden 224.”, sowie Vermerk Nachnahme “13 fl 50 Kr”, “7 Kr. Zoll” in blau, und verso Stempel vom K.W. HAUPTZOLLAMT CANNSTADT.


    Wie kommen jetzt (wie der Württembergische Postler das sah) die 15 fl. zustande? Ich sehe 13 fl 50 Kr Nachnahme, 7 Kr. Zoll, 5 Kr. Stempelmarke = 14 fl 2 Kr. Wo sind die anderen 58 Kr.?


    Mit lieben Gruessen,

    Bruno

  • Lieber Bruno,


    der Zielort heißt Burleswagen, s. Wikipedia

    Dort werden auch die Ritter Üxküll erwähnt.

    (Ich habe zwei Briefe aus dem 17. Jahrhundert, da hieß der Ort noch "Burlaschwaben".)


    Viele Grüße

    Gerd

  • Lieber Gerd,

    vielen Dank fuer diese Information. Das Geschlecht Uexkuell gibt es auch in meiner Heimatsammlung von Altensteig (Damals Uexkuell von Guellenbrand in Oberschwandorf und der freien Reichsritterschaft Vorderoesterreich unterstellt).

    Liebe Gruesse,

    Bruno