Amtsblatt des Königlichen Post-Departements

  • Hallo zusammen,


    einiges habe ich gefunden. In Preussen waren die meisten Zusatzgebühren auch die Recommadation bei der Post nicht portofrei. Bei Justizsachen gab es jedoch eine Verordnung das weder Porto noch Rekommandationsgebühr zu entrichten ist.


    http://books.google.de/books?i…%2C221%2C834%2C434&edge=0


    http://books.google.de/books?i…%2C114%2C947%2C606&edge=0


    Den gesamten Abschnitt über Portofreiheit gibt es hier


    Link


    Ich habe nichts dagegen wenn man die Beiträge zu dem recommandirten Dienstbrief in ein anderes Thema verschiebt.
    z.B im Ordner Portofreiheit / Portofreiheit in Preussen


    schönen Gruss


    Peter


    redaktionell aus dem "Magdeburg"-Thread hierhin kopiert.

  • Verehrte Freunde,


    leider etwas lückenhaft, aber immerhin online, sind die Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek in München, ergänzt um den Downloadlinks für den Jahrgang 1853 beim DASV:


    18461847184818491850185118521853
    18571858185918601861186218631864186518661867


    Die anschließenden Amtsblätter der Norddeutschen Post gibt es hier!


    Viele Grüße aus Erding!

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    Achter Kontich wonen er ook mensen!

    2 Mal editiert, zuletzt von Erdinger ()

  • Folgende Anmerkungen:
    In den einzelnen Jahrgängen fehlen Seiten/Hefte (z.B. 1865 fehlt nahezu das 1.Halbjahr, 1852 ein Heft). Um den Jahrgang 1852 bei der Staatbibliothek München vollständig zu bekommen, haben wir das entsprechende Heft bei der Staatsbibliothek Berlin scannen lassen und den Scan München angeboten (selbstverständlich kostenlos). Das Hinzufügen der Seiten wurde von München abgelehnt. Der Vorteil der digtalisierten Fassungen in München besteht darin, dass man in den Jahrgängen (zwar mit Einschränkungen) suchen kann.


    Eine weitere Quelle für PDF's findet sich übrigens beim DASV (zum Teil die kompletten Jahrgänge aus München) und zusätzlich den Jahrgang 1853.


    Die Arge Preußen verfügt über den kompletten PDF-Satz der preußischen und der norddeutschen Amtsblätter. Die Jahrgänge 1854, 1855, 1856 und 1865 wurden in Berlin gescannt (auch dort fehlten teilweise Seiten/Hefte, die aber inzwischen ergänzt werden konnten. Außerdem sind noch die bisher freigegebenen Amtsblätter der Reichspost (einschließlich 1875) vorhanden. Da in diesen PDF keine Suche möglich und eine nachträgliche OCR ziemlich aufwendig ist, enthalten die PDF ein Inhaltsverzeichnis.

  • Hallo preussensammler,


    vielen Dank für die Hinweise. Dass die Bestände in München lückenhaft sind, ist mir schon aufgefallen. Es gibt noch andere Ärgernisse, vor allem bei Digitalisierungen aus der Frühphase vor einigen Jahren. Unscharfe oder verwischte Seiten, prominent sichtbare, behandschuhte Hände oder Finger, die Inhalte abdecken etc. Besonders unangenehm finde ich, dass eingebundene, aber gefaltete Beilagen in größerem Format beim Digitalisieren schlicht ignoriert werden. Ob das aus Format- oder anderen Gründen (Google redet ja mit) so ist, weiß ich nicht. Wer’s dann genau wissen will, muss das Original konsultieren.


    Warum die preußischen Amtsblätter ausgerechnet in München digitalisiert werden mussten (und Berlin sich in dieser Hinsicht vornehm zurückhält), verstehe ich sowieso nicht. Immerhin zeigt die Deutsche Digitale Bibliothek erste Ansätze, die auf Besserung hoffen lassen.


    Trotz dieser Einschränkungen bin ich für die Digitalisate sehr dankbar, weil sie mir in vielen Fällen die Fahrt in Bibliotheken ersparen.


    Viele Grüße aus Erding!

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  • Vielen Dank, aber diesen Link / dieses Dokument habe ich bereits. Was ich suche, ist, dass das Amtsblatt des Königlichen Post-Departements über die Anweisungen usw. liest.

  • Die Quelle aus dem Amtsblatt ist jetzt mit Datum 19.12.1853 im Postvertragsprojekt zu finden. Enthalten sind der deutsche Vertragstext, die Durchführungsverordnung und alle Anlagen.


    Gruß

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte