Württ. -> Schweiz

  • Ich bearbeite derzeit den Postverkehr in die Schweiz 1852-1875 und suche insbesondere weitere Portobriefe für diese Arbeit.
    Besonders suche ich Portobriefe aus dem dritten württ. Rayon in den zweiten schweizer Rayon (9/6). Diese Kombination ist bei frankierten Briefen schon selten, Portobriefe scheinen dies noch zu toppen...


    Neben Portobriefen jeglicher Art, interessieren mich auch interessante Frankaturen der Kreuzerzeit mit Ziel Schweiz.
    Falls jemand größere Bestände hat, die er hier nicht posten will/kann, erbitte ich Kontaktaufnahme.
    Herzlichen Dank!

    Portobrief aus Leutkirch nach Neuthal/Ct Zürich, vom ersten württ. in den ersten Schweizer Rayon (je 3 Kr. württ/schweizer Taxe), vom Adressat wurden 20 Rappen eingezogen.

    Mi. Nr. 37a als 2 Kr. Drucksache in die Schweiz (Aviskarte)

  • Hallo Thomas,


    ich könnte mir vorstellen, dass es sehr interessant ist heraus zu finden, wie Württemberg seine Post in die Schweiz leitete (und von dort bekam), ehe die Bahnlinien direkt Richtung Friedrichshafen liefen, also die Zeit um 1850 bis ein paar Jahre danach, ehe alle viel besser vernetzt waren (Baden + Bayern).


    Hierzu für dich vlt. folgender Link:


    http://www.ieg-maps.uni-mainz.de/map5.htm

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Hermann,


    keine Transit- und Ankunftsstempel - vlt. eine Gefälligkeitsabstempelung? Ich kann mich aus dieser Zeit kaum erinnern, einen Briefe ohne diese Stempel in die CH gesehen zu haben.


    Drucksache wäre nicht möglich als 2. Gewicht?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen


    Hier zeige ich Euch einen Brief von Ravensburg in die Schweiz. Genau genommen nach Wipkingen. Dies ist ein kleiner Vorort bei Zürich der 1893 in die Stadt Zürich eingemeindet wurde.

    Abgangsstempel 1. September 1879 Ravensburg. Ankunftsstempel Wipkingen 1. September 1879

    Der Brief wurde mit Schweizer Marken genau 2 Stück sitzende Helvetia SBK Nummer 38 frankiert.

    Diese wurden erst auch akzeptiert da abgestempelt Ravensburg 1. September 1879. Der Frankatur wurde danach mit 0 (Null) hingewiesen das die Marken ungültig sind. Also Brief wie unfrankiert behandelt und mit 50 Cts. taxiert.In Wipkingen wurde dann unten links eine blaue Portomarke 50 Rp. angebracht, gestempelt Wipkingen. Zu lasten des Empfängers.

    Der Brief lief via Baden, Zürich nach Wipkingen

    Ein wohl nicht alltäglicher Brief.

    So nun hoffe ich habe ich einmal alles notiert und gescannt :-)

    Sonst fragen...


  • Hallo José,


    ein tolles Stück, bei dem die Aufgabepost einen Fehler begang, denn sie hätte die CH - Marken nicht abstempeln dürfen; diese waren blau zu umranden und "ungültig" oder "ungiltig" darunter zu vermerken (vlt. hat man sie bei dunklem Postbüro mit 10 Pfg. Marken von Württemberg in roter Farbe verwechselt?).


    Das weitere Procedere hast du richtig gesehen (Baden gab es zwar noch, allerdings war es postalisch zum 1.1.1872 im Deutschen Reich aufgegangen, daher würde ich Baden weglassen).

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Ralph


    Ich will dich keinesfalls korrigieren aber mein Baden ist in der Schweiz.

    Zu finden zwischen Brugg und Zürich (siehe Rückseite)

  • Hallo José,


    ach herrje - ich habe automatisch an den Staat Baden gedacht, nicht an den kleinen Ort Baden (es gab ja auch Baden bei Wien und Baden-Baden in Baden). Sorry dafür.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Kleine Unscheinbare Postkarte von Württemberg in die Schweiz.

    Mich würde nun interessieren wer den Stempel "Weltpostverein" angebracht hat, und aus welchem Grund?

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)