Poste Restante von und nach Württemberg

  • Ein Lagerdatum bis 29. Februar 1911 :/ erscheint mir durchaus sammelwürdig, erst recht falls es das Frühdatum ist.


    besten Gruß

    Michael

    Ups, der 29. Februar und eine ungerade Jahreszahl .... :rolleyes:

    Der Postbeamte bekam die Postkarte wohl am 28. Januar und zählte + 1 Monat und + 1 Tag und stellte somit den 29. Februar ein. Bei 11 Monaten im Jahr hätte das auch geklappt.

    Ob er wohl am nächsten Tag den 30. Februar gestempelt hat?

    Gruß


    wuerttemberger

  • Ob er wohl am nächsten Tag den 30. Februar gestempelt hat?

    Wer suchet der findet! :!:

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Kleines Portofreies Brieflein von Frankfurt am Main nach Wildbad, vom 06. August 1849.


    Ich vermute einen postgeschichtlichen Zusammenhang dieses Poste restante Belege.


    Aufgrund der "Sauklaue" scheidere ich aber schon an der Funktion des Empfängers.


    Sollte jemand die Zeit investieren wollen, kann er mir gerne aus dem Inhalt erzählen! ;-)

  • Hallo Ulrich,


    Adresse:


    Poste restante Herrn Postfunctionär Nepomuk v. Lochmann wohlgeboren dermalen in Wildbad franco NULL F. Wahl


    Unser Herr F. Wahl war offensichlich aktiv portobefreit, was ja schon nicht so schlecht ist und auch der Empfänger war ja ein Postler, also kannte man sich.


    Grobe Übersicht über den Inhalt:


    "Liebes Bernardle" sagte wohl schon alles - das Bernhardle hatte einen Brief mit Einlage verschickt und Wahl sicherte ihm zu, diese Anlage (wohl ein weiterer Brief) zustande gebracht zu haben (Postbetrug lässt grüßen!).


    Dann schildert er eine Schlägerei mit österreichischen Kürassieren, von denen 3 geblieben (tot?) sein sollen.


    Ein Postfunctionär Burk aus Stuttgart wurde wegen Unterschlagung zu 50 Gulden Strafe verurteilt usw. usw., also ein hervorragender Inhalt.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • bayern klassisch - vielen herzlichen Dank.


    Da hat mich mein Näslein wieder einmal gut beraten.


    Wird bis jetzt mein Spitzenstück der Spaßsammlung Poste Restante Wü-berg! ;-)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • ... wenn es in dem Jahr mit Sifi 2020 etwas wird, dann bringe ihn mit, ich transkribiere dann alles - das ist ein Highlight - Inhalt. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • ... wenn es in dem Jahr mit Sifi 2020 etwas wird, dann bringe ihn mit, ich transkribiere dann alles - das ist ein Highlight - Inhalt. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Flasche Merlo ist auch mit dabei! ;-)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Brief an Herrn Alfred Epp aus Reutlingen vom 10.08.1938 Poste Restante Hagnau / Bodensee, weiter geleitet nach Reutte / Tirol.


    Für die Puristen sei angemerkt dass der Brief um einen Pfennig überfrankiert ist! ;-)

  • Geklaut bei Wiki - das sich mein Handwörterbuch aktuell versteckt! :-(



    Die Postlagerkarte (kurz: PLK) wurde zum 1. Juni 1910 von der Deutschen Reichspost gegen eine Gebühr von 25 Pfennig[1] (Untereinheit der Goldmark) eingeführt. Die Karte berechtigt zum Empfang gewöhnlicher Briefsendungen, die die Bezeichnung „Postlagerkarte“ sowie die in der Karte angegebene Nummer und den Namen der ausstellenden Postanstalt trugen. Ihre Bedeutung bestand darin, Briefsendungen ohne persönliche Anschrift vor der Abholung durch Unbefugte zu schützen. Die Postanstalten stellten Postlagerkarten auf Antrag an jedermann gegen eine Ausstellungsgebühr aus, ohne einen Ausweis über die Person des Antragstellers zu verlangen. Als Gültigkeitsdauer war ein Monat vorgesehen oder, gegen Zahlung der Gebühr für jeden Monat der Gültigkeit, eine achtmalige Verlängerung. Maximale Dauer somit 9 Monate.


    Am 1. Juni 1991 wurden die Postlagerkarte von der Deutschen Bundespost abgeschafft.


    Ortskarte Stuttgart - Mitteilung über eine Haushaltsauflösung

  • Hallo Ulrich,


    wenn man sich so ansieht, was du da alles von Württemberg hervor zauberst, ist man zu glauben geneigt, dort hätte es mehr Post gegeben, als in Bayern.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Ulrich,


    wenn man sich so ansieht, was du da alles von Württemberg hervor zauberst, ist man zu glauben geneigt, dort hätte es mehr Post gegeben, als in Bayern.

    Vielleicht waren Schwaben und Württemberger doch in der industriallierung etwas voraus! ;-)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)