• Hallo ins Forum,


    und hier 2 Briefe aus Uruguay nach Spanien.
    Bei dem oberen Brief wurde die Marke mit dem Stempel des britischen Auslandspostamtes entwertet.
    Der Brief unten zeigt die Entwertung im Postamt von Uruguay.
    Beide Briefe sind mit Dampfschiffen der Royal Mail Steam Ship Company nach Europa befördert worden und in Lissabon angelandet.
    Die portugiesische Post beförderte die Briefe bis zum spanischen Austauschpostamt in Badajoz und erhielt von Spanien jeweils 1 Peseta (vormals 4 Real) umgerechnet 160 Reis. Dies entsprach der Auslage des Überseetransportes 150 Reis für ein Vertragsschiff und 10 Reis bis zur spanischen Grenze.


    Mit freundlichen Grüßen


    Rolf- Dieter

  • .... einen habe ich noch.
    Das Schöne sind ja immer Briefe, die nicht den normalen Weg gelaufen sind.
    Hier ein Brief nach Frankreich. Aufgegeben in Montevideo im uruguayanischen Postamt. Über einen Forwarder an das französische Postamt übergeben. Dann aber mit einem Dampfer der Royal Mail befördert. Ersichtlich aus dem blauen P.Transatlantico bei der Anlandung in Lissabon. Und dann über Spanien nach Frankreich.


    Rolf- Dieter

  • Guten Morgen ins Forum,


    und wieder ein kleines Stückchen für mein Exponat. Auch dieser Brief kam aus Montevideo (Uruguay) und lief über Lissabon nach Frankreich. Die Beförderung erfolgte bei dieser Sendung mit dem Dampfer "Buenos Aires" unter Kapitän Heidorn der Südamerikanischen Dampfschifffahrts Geselllschaft. Bei der Ankunft in Lissabon wurde der SCHWARZE P. Transatlantico als Kennung der Reederei abgeschlagen. Über Spanien gelangte der Brief an den Empfänger in Marseille.


    Rolf- Dieter

  • danke Ralph,


    es muß natürlich 30 heißen. Es war ein Doppelbrief - erkenntlich auch an den 20 Cent in Uruguay ( siehe vorherigen Brief, der einfach war )
    ... wird geändert.


    Rolf- Dieter

  • Hallo Pälzer,


    tolle Karte (wie fast alle aus Südamerika übrigens) - jetzt fehlt dir nur noch eine Streifbandzeitung aus Speyer nach Uruguay ... :P:P

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen, hallo bk,


    mit der Streifbandzeitung ist`s noch nix geworden, dafür aber heute schon mal mit einem Auslandsnormalbrief zu 10 Centesimos, hier gelaufen an die Nähmaschinenfabrik Pfaff in Kaiserslautern. Bei dem Absender handelt es sich um ein Bazar mit Kleider-, Schuh-, Leder- und Spielwarenabteilung in Rosario (Oriental), ca. 130 km westlich von der Landeshauptstadt Montevideao. Dort hat man dann rückseitg noch einmal Durchgang gestempelt. Für Pfaff als auch seinerzeit schon weltbekannte Marke für Nähmaschinen, fällt auch das IM-Material merkwürdigerweise eher seltener aus.


    + Gruß !


    vom Pälzer

  • Lieber Tim,


    na ja, wer hat schon Post von Uruguay nach Bayern? Ich habe einen Brief der Kreuzerzeit nach Bayern und einen nach Baden - ich denke, das sagt genug aus, oder? 8o


    Auch in der Pfennigzeit wird es das nicht kistenweise gegeben haben - schön einen zu finden, der echter Bedarf ist und in die Pfalz lief.


    An die Firma gibt es schon einiges - aber damals wurde viel weggetauscht und blieb halt nicht vor Ort, so dass jetzt jede Heimholung von Belegen welcher Art auch immer kein leichtes Unterfangen sein dürfte. Ein Hoch auf das Internet, dass es uns dies ermöglicht (und verkehrt sieht das Stück ja nun wirklich nicht aus). :P

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Sammlerfreunde,

    eine gleichartige Postkarte wurde zwar schon von Pälzer (#7) gezeigt, ich habe aber eine Frage zu Aufgabestempel und Laufweg bei folgender Karte.

    Die Karte wurde in Montevideo am 13. November 1897 geschrieben.

    Die Postkarte ging über Lissabon am 30. November und kam am 4.Dezember in Hamburg an.

    Der Aufgabestempel der Karte lautet " CORREO ULTIMA HORA". Ultima Hora bedeutet in Deutsch "letzte Stunde". Bezieht sich dieser Stempel auf die Aufgabezeit - letzte offene Stunde?

    Wie war der Laufweg der Karte? Bis nach Lissabon per Schiff und dann weiter auf dem Landweg?

    Bitte um eure Hilfe

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Inlandsbrief gelaufen als Orts-Post in Montevideo. Der Brief wurde mit 120 Centesimos frankiert.

    Der Brief ist datiert mit 11. Dezember 1862.

    Rechts oben ist ein Stempel abgeschlagen, den ich nicht leider entziffern kann.

    Was ist das für ein Stempel?

    War der Brief portogerecht?

    Bitte um eure Hilfe

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Franz,

    wie kommst Du auf Ortsbrief?


    Der Brief ist von Montevideo nach Rosario de Santa Fe in Argentinien gelaufen, und zwar mit dem Dampfer 'Libertad' über Buenos Aires.


    Der randlose K1 rechts lautet Correos de Buenos Aires 12.Dic. 62


    120 Cent sind das Porto für einen Bf 1.GS von Montevideo nach Argentinien.


    Herzliche Grüße

    Robert

  • Lieber Robert,

    vielen herzlichen Dank für deine Korrektur.:thumbup::thumbup:Also ein Auslandsbrief.

    Ich habe statt Rosario, Retiro (ein Stadtviertel (Barrio) von Montevideo) gelesen:wacko:

    Ich brauche wohl eine neue Lesebrille.

    Die Info zum Dampfer werde ich in meine Dokumentation übernehmen:)

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,

    eine Inlandspostkarte zu 2 Centesimos mit 1 Centesimo auffrankiert für den Auslandsverkehr.

    Die Karte wurde am 17.8.1891 in Montevideo aufgegeben und kam am 16.9.1891 in Döbling (NÖ) an.

    Döbling ist heute der 19. Wiener Bezirk.

    Wie war der Laufweg der Karte?

    Bitte um eure Hilfe.Liebe Grüße

    Franz