Bayerische Postablagen

  • Hallo Dieter,


    Briefe aus Preußen, die bei bayerischen Postablagen gelandet sind gab und gibt es sicher, die Besonderheit des Briefes ist allerdings, dass die Postablage Ankunft gestempelt hat. Dies haben nur sehr wenige Postablagen überhaupt getan und es war wohl weder vorgeschrieben noch ergibt sich aus dem Stempel ohne Datum ein weiterer Erkenntnisgewinn. Es ist tatsächlich momentan der einzige mir bekannte Brief aus Preußen, der einen Eingangsstempel einer bayerischen Postablage hat.


    Viele Grüße


    Jens

  • Lieber Erwin,


    das ist wahrscheinlich genau das Problem. Bei den Briefen aus Baden (ich habe zwei davon) ist es genauso. Die habe ich auch nur zufällig entdeckt. Es lohnt sich auf jeden Fall auf Briefe an die Firma Hauber in Lindenberg zu achten, egal woher.


    Viele Grüße


    Jens

  • Hallo zusammen,

    Beifang eines Loses aus der kürzlichen Feuser-Auktion (Slg. Berger) war dieser dekorative Aufgabeschein für eine PAW mit der sehr seltenen PA Oppau b. Frankenthal, den ich gerne zum Preis von 100 € abgeben würde. Er ist bei Helbig mit 150 P. bewertet, was sich mir nicht ganz erschließt, ich habe bisher nur einen weiteren Brief und ein montiertes Briefstück dieses Stempels gesehen, wohingegen die PA Neualbenreuth ebenfalls mit 150 P. bewertet ist, von diesem Stempel habe ich über ein Dutzend Stücke registriert.

    Schöne Woche wünscht die

    weite Welle

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Brief der Postablage Obertheres (Exp. Hassfurt) nach Mainstockheim.

    Wie meistens von Obertheres ohne Stempel der zuständigen Expedition, da die Post in der Regel direkt an die Bahnpost übergeben wurde.

    Interessant ist allerdings der offene Mühlradstempel 697 aus Mainstockheim, der evtl. zur Nachentwertung angebracht wurde.

    Hatte ich so in Zusammenhang mit einer Postablage auch noch nicht gesehen.

    Gruß

    bayernjäger

  • Hallo zusammen,

    gerade bei ebay bekommen: eine Neuentdeckung, die ich bisher nicht registriert habe. Die Postablage Schwaig bei Erding hat in der Kreuzerzeit gerade mal 2 Jahre bestanden, in der Pfennigzeit auch nur ca. 7 Jahre und sie hatte vermutlich nur wenig Postaufkommen. Die alte Kreuzerzeit-Standardtype kenne ich nur in einem losen Exemplar einer Nr. 23

    (schwacher Teilabschlag, 36. Deider 10/2005), das Auftauchen dieser Type auf einer Nr. 40 halte ich für sensationell, da bisher angenommen wurde, dass in der Pfennigzeit lediglich die Spättype (die auch selten ist) zum Einsatz kam. Ein Beweis, dass das Thema Stempel immer wieder spannende Neuentdeckungen liefert.

  • Liebe weite Welle,


    das ist in der Tat sensationell. Als Heimatsammler für dieses Gebiet verfolge ich die wenigen bekannten Stücke natürlich auch mit Interesse. In meiner sammlerischen Anfangszeit hatte ich das Glück, wenigstens den späteren Typ auf Postkarte zu bekommen, aber den älteren kannte ich auf Pfennigzeitmarke mit weiter Welle bewusst auch noch nicht. Hier eine Abgrenzung zu treffen, wird mangels Ganzstücken ohnehin nie mehr möglich sein, weswegen man schon für solche Leitfossilien dankbar sein kann.

    Viele Grüße aus Erding!


    Achter Kontich wonen er ook mensen!

  • hallo weite Welle,

    Glückwunsch zu dem Fang. Als Preussen-Stempelsammler weiß ich, was das für ein erhabenes Gefühl ist, wenn man einen bis dato nicht bekannten oder einen extrem seltenen Stempel ergattern kann und dann womöglich noch zu einem günstigen Preis bei Ebay.

    Man kann zu Ebay sagen was man will, ohne diese Portal hätte ich keine 36bändige Stempelsammlung zusammengetragen.

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Liebe weite Welle,


    den Glückwünschen des Vorredner schließe ich mich da gerne an!


    Viele Grüße von maunzerle

    "Ein Leben ohne Philatelie (und Katzen) ist möglich, aber sinnlos!" (frei nach Loriot, bei dem es allerdings die Möpse waren - die mit vier Beinen wohlgemerkt)

  • Liebe Kollegen Stempelfreunde,

    danke für Euren Zuspruch. Das ist es doch, was bei uns Philatelisten das innere Feuer für unser Hobby am Glühen hält: die Aussicht auf Neuentdeckungen.

    Erwin, auch von mir meinen Respekt. Diese Sammlung würde ich gerne mal sehen.

    Euch allen einen geruhsamen shutdown mit viel Aussicht auf eine - endlich mal - "staade" Zeit. Wir Sammler müssen uns ja nicht davor fürchten, wir sind nie einsam, unser Hobby beschäftigt uns auch im schlimmsten Stillstand.

    Viele Grüße

    weite Welle

  • Erwin, auch von mir meinen Respekt. Diese Sammlung würde ich gerne mal sehen.

    lieber Franz und lieber Heribert,

    danke für euer Kompliment. Leider ist ja nicht meine gesamte Sammlung beschriftet, das dauert. EinenTeil kannst du aber schon online sehen, lieber Franz, sieh hier die Links:

    https://www.exponate-online.de/e_exponat.asp?a=1&e=199


    https://www.exponate-online.de/e_exponat.asp?a=1&e=204


    https://www.exponate-online.de/e_exponat.asp?a=1&e=201

    viele Grüße
    Erwin W.
    preussen_fan

  • Liebe Sammlerfreunde,


    folgender Dienstbrief vom kgl. bayer. Oberförster zu Piesenhausen (Piesenhausen liegt 1,5 km von der Postablage in Marquardstein entfernt) an das kgl. bayer. Forstamt in Marquardstein. Dort Aufgabestempel POSTABLAGE Marquardstein. vom 16. Mai 1873 in blauviolett.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Hallo zusammen,


    zwischen Piesenhausen und Marquartdstein gabe es anscheinend einen regen Briefverkehr. Hier mal die Kombination Postablagestempel mit Aushilfsstempel der PE Übersee.


    Viele Grüße


    kreuzer

  • Hallo kreuzer und Bayern-Kreuzer,


    herzlichen Dank. Piesenhausen (obwohl nur 1,5 km von der Postablage Marquardstein entfernt), gehörte wie die Postablage Marquardstein zum Landbestellbezirk von Übersee. Sehr schöne Briefe.



    Beste Grüße,

    Hermann

  • Hallo zusammen,


    interessant ist, daß es der Brief von Bayern-Kreuzer bis nach Übersee geschafft hat. Das deutet darauf hin, daß der Gang zuerst nach Piesenhausen und dann nach Marquartstein führte.


    beste Grüße


    Dieter