DASV Rundbriefe Vorankündigung

  • Hallo, der neue RB 497 mit Beilage zur Fahrpost (Mehrteiler, 1. Teil) ist gerade auf dem Wege zu den Lesern.
    Gruß Taxis107

    Ein Mensch im Getümmel der Welt ohne Verstellung, ist wie ein Weib im Theater ohne Schminke.
    (B. Krebs, Schriftproben der Andreaeischen Schriftgießerey Frankfurt, um 1840)

  • Du bekommst als Autor einen extra, der morgen bei Dir einschlägt . . . Hier das Inhaltsverzeichnis:

    Dateien

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    Ein Mensch im Getümmel der Welt ohne Verstellung, ist wie ein Weib im Theater ohne Schminke.
    (B. Krebs, Schriftproben der Andreaeischen Schriftgießerey Frankfurt, um 1840)

  • ... den ich heute schon, oh Wunder oh Wunder, erhalten habe.


    Mal etwas Kritik: Die Abbildungen in der Qualität der VEB Druck und Pumpe in schwarz-weiß sind Standard Karl-Marx-Stadt 1970. Wie gut das geht, zeigen andere Rundbriefe. Der Artikel von Dr. Camerer ist Weltklasse - aber sw natürlich optisch eine ganze Klasse tiefer. Von meinem will ich gar nicht erst reden ... Das MUSS besser werden und zwar schnell.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Heinrich,


    eine tolle Idee von dir! Schön auch, dass du einen hochinteressanten Beitrag beigesteuert hast, der allein schon den DASV - Rundbrief wert ist.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Magdeburger!
    Das ist eine Kostenfrage. Bei einer Auflage von ca. 580 Stück und einem Umfang von etwa 170 Seiten alles in Farbe ist sehr teuer. Und nur Textseiten in Farbe drucken ist eigentlich unsinnig. Es werden daher die Beiträge, welche sinnvolle Farbbilder haben in Farbe gedruckt und solche, wo es in s/w genausogut ausschaut in sw gedruckt, bzw. diejenigungen in Farbe, die eine "Farb"-Aussage liefern.
    In einigen Jahren dürfte sich das sowieso erledigt haben, dann wird es nur noch PDF-Daten geben und die werden dann mit Farbe durchgehend sein. Mal sehen, wie lange das noch dauert . . .
    Gruß Taxis107

    Ein Mensch im Getümmel der Welt ohne Verstellung, ist wie ein Weib im Theater ohne Schminke.
    (B. Krebs, Schriftproben der Andreaeischen Schriftgießerey Frankfurt, um 1840)

  • Hallo Heinrich,


    vielen Dank für diese Ankündigung - vor allem der Artikel meines Kollegen H. B. vom Münchener Briefmarken Club zur Incoming Mail Irland - Deutschland interessiert mich brennend.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Heinrich,


    besten Dank für die Vorabinfo - immerhin sind 3 der 5 Autoren hier im Forum Mitglied; wenn das nichts ist ... :P

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • In der Tat, der Major war ein wichtiger Mann für das VIII. Bundesarmeecorps. Immerhin stand er in der Reihenfolge als der 3. Mann dieser Einheit. Hier einige Berichte, die er in dieser Funktion verfaßte.


    Eduard von Kraus wurde am 9. Oktober in Nekarbischofsheim als Sohn eines Wundarztes geboren, trat 1839 in Mannheim in den badischen Militärdienst ein. 1845 wurde er zum Leutnant befördert, 1848 Oberleutnant. Dem Stab des 8. Bundesarmeecorps gehörte er bei der Bekämpfung der Revolution (1848/49 an. Danach gehörte er nicht der kämpfenden Truppe an, sondern in Anerkennung seiner Tüchtigkeit und Brauchbarkeit leistete er seinen Dienst im Kriegsministerium. 1856 Beförderung zum Hauptmann. 1861 wurde er in den badischen Generalstab versetzt, dort 1864 zum Major befördert. Bei Ausbruch des 1866er Krieges erfolgte die Zuteilung zum Stab des VIII. Bundesarmeecorps als Unterchef. 1867 wurde er Oberstleutnant, es folgte die Übernahme der Leitung des neu errichteten 6. Infanterieregiments. Im deutsch-französischen Krieg führte er das 3. Infanterieregiment, wurde 1871 Oberst und nach Abschluß der Militärkonvention in preußische Dienste übernommen. 1875 verließ er das Militär als Generalmajor und verbrachte seinen Ruhestand in Baden-Baden, dort verstarb er 1899. Am 25. Jahrestag der Kaiserproklamation (18. Januar 1896) wurde ihm, wie an diesem Tag noch allen Lebenden, die im Krieg 1870/71 Regimenter geführt hatten, der Adelstitel verliehen.
    Quelle: Badische Biographien, Band 5. (Quelle: Badische Biographien, Band 5)



    Gruß Taxis107

  • Hallo Taxis107,


    vielen Dank für die Ergänzung der Vita von Major Kraus,
    Möchte an dieser Stelle auf die Telegramme vom Generalstab des VIII. Bundeskorps aus Frankfurt verweisen, die über ihn liefen und hier vorgestellt wurden (post #687):
    Der Deutsche Krieg 1866

    Beste Grüsse vom
    µkern

  • Hallo Taxis107,
    habe den DASV-Rundbrief gestern erhalten und den Artikel zu Major Kraus gelesen.
    Da hätte die oben angegebene Vita zur Person natürlich hervorragend reingepasst!
    Während der gezeigte Einlieferungsschein aus Bornheim an die Feldkriegskasse des württemb. Kontingents vom 9.7. sicherlich dem Militär- und Feldpost-Umfeld zuzuordnen ist, erschließt sich mir dies bei den 3 anderen gezeigten Einlieferungsscheinen aus Bornheim nicht.
    Nur weil sie Mitte Juli 1866 aus dem selben Ort stammen? Wo ist zu erkennen, dass es sich bei den Scheinen an Buchbinder und Buchhandlung um Landkarten gehandelt haben sollte? Wieso kann man aus den gezeigten Scheinen auf die "Bewegungen der württembergischen Truppen während des Feldzugs von 1866" schließen, und woran sollte zu erkennen sein, dass die Scheine vom Stab der württemb. Brigade verwendet wurden?
    Nur, weil sie alle aus einem Sammlungs-Lot stammen? Dann ist die Indizienlage aber sehr sehr dünn...

    Beste Grüsse vom
    µkern

  • Hallo,
    heute eingetroffen, der DASV-Rundbrief.
    Hervorragend, und gerade der Artikel von D. Friedewald zu den preußischen Feldpoststempeln der Main-Armee ganz großes Kino!

    Beste Grüsse vom
    µkern

  • Liebe Sammlerfreunde,



    ich kann mich den Worten von mikrokern nur anschließen.
    Diesesmal wirklich excellente Artikel, im besonderen der
    Artikel von bayern klassisch und den Artikeln zum 66er Krieg.



    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Liebe Freunde,


    ein wahrer 1866er Rundbrief, in dem man vieles findet, was zuvor im Verborgenen lag. Mein kleiner Beitrag ist da nicht der Rede wert.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus