Infla Portoperiode 24 vom 12.11-19.11.1923

  • hallo zusammen,


    eine schöne Portostufe hat der gezeigte Wertbrief von Karlsruhe nach Dresden am 14.11.23:


    Anhand der rechts oben im Umschlag erfolgten Portoermittlung ergibt sich für den Einschreiben-Doppelfernbrief mit Wert 3.970.000.000.000 Mark:


    Wertbrief: 3.000 Mrd * 0,02 Mrd. = 60 Mrd. Mark
    ............... 900 Mrd * 0,02 Mrd. = 18 Mrd. Mark
    ................ 70 Mrd * 0,02 Mrd. = 1.400 Mio. Mark
    Fernbrief 25gr: 14 Mrd Mark
    Einschreiben : +10 Mrd Mark ..... = 24.000 Mio. Mark


    ergibt ein Porto von ............... 103.400 Mio. Mark, was auch portogerecht mit 5*DR329A, 3*DR-325A und 4*DR-322A (rückseitig) frankiert ist. Rückseitig AKS Dresden 16.11.23 und die vorgeschriebenen (Lack-) Siegel


    beste Grüsse
    stampmix

  • Drucksache bis 25 Gramm


    Hallo zusammen,


    ich möchte euch einen für mich ungewöhnlichen Brief aus Lichtenfels zeigen.


    Drucksache bis 25 gramm vom 16.11.1923 von Lichtenfels nach Michelau. Hinter dem Tagesstempel der rote "Gebühr bezahlt" - Stempel. Die Höhe des Portos wurde handschriftlich mit 2 und mit einem Stempel Milliarde M vermerkt. Also 2 Milliarden Mark.


    Bisher habe ich diese Abstempelung von Lichtenfels so noch nicht gesehen.


    Beste Grüße Roda127

  • Michael

    Hat den Titel des Themas von „Infla Portoperiode 24 vom 12.11-19.11.23“ zu „Infla Portoperiode 24 vom 12.11-19.11.1923“ geändert.
  • Hallo,

    Postbelege in den Irak sind selten.

    Vorn oben links vermerkt: 2fach, also 2. Gewichtsstufe bis 40 gramm.

    Für die ersten 20 gramm = 40 Milliarden Mark, für weitere 20 gramm = 20 Milliarden Mark.

    Dazu 10 Milliarden Mark für Einschreiben summiert es sich auf 70 Milliarden Mark, also portogerecht frankiert.

  • besten Dank..., Qualitätsmäßig muss man sicher Abstriche machen, aber frühe Briefe in den Irak sind halt nicht in Mengen verfügbar..., die Overland Mail Baghdad-Haifa war zu dem Zeitpunkt zwar schon in Betrieb, der Brief wurde aber sicherlich nicht mit der Overland Mail nach Baghdad transportiert...

  • Es wäre die Krönung gewesen, aber sehr teuer.

    Am 15.11.1923 wertete ein Goldfranc = 300 Milliarden Mark, bei bis 40 gramm Brief hätte der Flugpostzuschlag Cairo - Bagdad 2,30 GF. = 690 Milliarden Mark betragen.

    Das wären beim Höchstwert 20 Milliarden min. 35 Marken zusätzlich gewesen.

    Da hätte nur der Gebühr bezahlt-Stempel geholfen.

  • Nochmal Danke...,, ich suche halt weiter, wenngleich Luftpost in den Irak ich ja nicht unbedingt suche...,, andererseits, Infla in den Irak suche ich eigentlich ja auch nicht ;-)

  • Einen Beleg aus dieser Periode habe ich noch:

    Ein Bankbrief aus Goch ins nicht weit entfernte Nijmegen (Nimwegen). Da Nijmegen im 30 km-Nachbereich liegt, kostete der Brief von 20-40 Gr. Gewicht nur 15 Mrd. Mark statt 60 Mrd.

    Der Empfänger war aber anscheinend nicht zu finden, wie der Vermerk onbekend (unbekannt) zeigt. Aber außer 2 Briefträgerstempeln ist die Rückseite leer. Seltsam!!