• Hallo zusammen!


    Angeregt durch einen netten Beitrag von bayern klassisch habe ich hier schon mal einen kleinen "Grundstock" zum Anfang eines 1-Rahmen-Exponates zu den Abstempelungen auf der Mi.Nr.16 zusammengestellt - wenn Ihr jetzt alle noch so ca. 20 Jahre wartet, dann bekomme ich vielleicht den Rest für den Rahmen zusammen :P .


    Bis dahin könnt Ihr hier schon mal ein paar von Euren Exemplaren zeigen, daß ich weiß, wonach ich noch suchen muss!! -


    Also los, her mit der Vielfalt ;) :love:




    Schöne Grüße


    Bayern-Nerv Volker

    Bilder

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein, denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)


    Bayernfarbenvielfaltverrückt - warum nicht?

  • Hallo Bayern-Nerv,


    woanders schon gezeigt, aber hier passt er auch gut herein: Halbkreisstempel von 1867. Deiner mit dem gM ist aber auch nicht schlecht und der Teil der Adresse oben - Versicherungssachen - kommt auch nicht häufig vor.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Hallo zusammen!


    Bei Material mit der Nr. 16 sieht es bei mir dünn aus. Einen Brief - wenn auch nicht besonders schön - kann ich aber zeigen. Abgesendet am 14. August 1867 in Würzburg vom Kgl. Bayerischen Handelsgerichte und laut siegelseitigem Zweizeiler von Aschaffenburg am nächsten Tag dort angekommen und ans Bezirksgericht ausgeliefert.


    Es handelt sich somit um einen Brief der zweiten Gewichtsstufe von 1 bis (ausschließlich) 15 Loth. Leider hat der Brief keinen Inhalt mehr, aber es ist anzunehmen, dass Akten mit dem Brief versendet worden sind.


    Interessant ist auch das Papier, auf dem die Marke gedruckt worden ist. Es handelt sich um bräunliches, sehr dünnes Papier, fast wie Zeitungspapier.


    Viele Grüße


    kreuzer

  • Hallo,


    weiter geht`s bei der Mi-Nr. 16 mal mit einer Auslandsdestination, hier nach Frankreich. Rückseitig findet man neben den AK-Abschlag Nancy noch die Hälfte eines blau-weißen Papiersiegels mit der Aufschrift S. Lederle / Ludwigshafen. Ich vermute insofern als Absender den von 1868-1878 amtierenden Vorstand der Pfälzischen Handels- und Gewerbekammer Sebastian Lederle. Dieser führte in Ludwigshafen ein Bankgeschäft und war zugleich Kommissions- und Speditionsunternehmer. Er war ferner Delegierter des Aufsichtsrates der Bayerischen Notenbank und Vorstandsmitglied deren Landauer Filiale.


    Schönen Gruß


    vom Pälzer

  • Hallo,


    und hier noch eine Einzelfrankatur der Nr. 16 als Vereinsbrief ins seit 1815 preußische Trier. Von der Entfernung her mit 154 km = 19,95 Meilen ziemlich exakt an der Schwelle zu einem Fernbrief über 20 Meilen, welcher dann mit 9 Kr zu taxieren gewesen wäre. ^^


    Schönes Pfingsten wünscht


    der Pälzer

  • Hallo Pälzer,


    das Stück hat was - gut gemacht. :P


    Du kannst ja mal versuchen, diese Marke auf Briefen nach Baden, Taxis oder Württemberg im 20 Meilen Radius zu finden. Schon Preußen ist selten, Baden auch, Taxis war nur ein halbes Jahr möglich, dann wurde es ja preußisch und nach Württemberg etwas zu bekommen hieße an deine Pensionsgrenze zu gehen ... :thumbsup:


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo bk,


    es ist nicht nur schön, sondern denke ich auch vom Lerneffekt wichtig, dass man über die Vorstellung von Belegen dererlei Verwendungs-Individualitäten einzelner Hauptnummern herausarbeiten kann. In Katalogen steht sowas ja nun überhaupt nicht. Insofern wieder mal heiße Tipps von Dir für mein Sammelgebiet. Danke ! ^^


    + Gruß


    vom Pälzer

  • Hallo bayernjäger,


    Also, wenn Deine Schweinfurt-Sammlung einmal irgendwo ausgestellt wird, dann bitte ich um eine kurze Mitteilung. Denn das möchte ich mir nicht entgehen lassen. Das ist fast unglaublich, was Du uns da schon alles gezeigt hast!


    Viele Grüße von maunzerle :thumbsup:

    "Ein Leben ohne Philatelie (und Katzen) ist möglich, aber sinnlos!" (frei nach Loriot, bei dem es allerdings die Möpse waren - die mit vier Beinen wohlgemerkt)

  • Hallo bayernjäger,


    schöner Brief mit der Nr. 16 nach Württemberg, aber nicht, wie von Pälzer und mir angedacht, aus der Pfalz, von wo aus es ein bißchen seltener ist, als vom rechtsrheinischen Bayern. ;)


    Zu deinem Knobler: Der Absender hat mit 6 Kr. genau 3 Kr. zuviel frankiert, weil es 1868 keine 6 Kr. mehr gab, so wenig wie den Postverein. Briefe in die Vertragsstaaten kosteten 3 Kr. oder 7 Kr.. Wäre er unterfrankiert gewesen, hätte man 5 Kr. bzw. 1 1/4 Sgr. Nachporto notiert. Ab 1868 waren auch die Nachsendungen kostenlos.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo bayernjäger,


    eine Bitte hätte ich. Kannst du den Stempel "479" von post 8 neben der grösseren Stempeltype "479" von


    post 9 nochmal nebeneinander zeigen.


    Gruss kilke

    Wer um Einzelmarken einen Bogen macht hat sich verlaufen.

  • Lieber bayernjäger,


    vielen, vielen Dank für die Abbildungen der verschiedenen Typen vom oMR"479" aus Schweinfurt.


    Glasklare Abschläge-so muss es sein.


    Gruss kilke

    Wer um Einzelmarken einen Bogen macht hat sich verlaufen.

  • Hallo Nils,


    feines Stück - gefällt mir sehr gut. :P


    Aus Sympathie zu den Pfälzern haben die Preußen ihren Ausgabestempel auch zweimal abgeschlagen. Sehr nett von denen! :rolleyes:


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo zusammen!


    ... der Postbeamte hat wohl beim Schnitt der beiden Marken keine Brille auf der Nase gehabt.... echt schade, oder? ;(


    ... gelaufen am 2.10.1868


    Schöne Grüße vom bayernfarbenvielfaltverrückten
    Bayern-Nerv Volker

  • Hallo bayern-nerv,


    ja, der Lindauer war nicht sonderlich akribisch, was Stempel und Markenschnitt anging (und ein Brief, wie ihn Nils im Thread der 4I gezeigt hat, wird dadurch noch mehr in den Olymp schöner Bayernbriefe gehoben).


    Hier kann man schön sehen, dass der einen Monat zuvor verabschiedete Postvertrag die Korrespondenten günstiger stellte - vor dem 1.9. hätte der Brief 3 Kr. für Bayern und 6 Kr. für die CH gekostet, jetzt nur noch 7 Kr.. Also 2 Kr. gespart.


    Für die staatliche Abrechnung wurde es noch besser für Bayern (aber nur hier!). Statt 3 Kr. für Bayern zuvor nun 4 Kr.. Aber statt 6 Kr. für die CH zuvor nun nur noch 3 Kr..


    Es ist immer schön, wenn man Briefe hat, die kurz vor und nach der Umstellung versandt wurden, weil man die unterschiedlichen Gebühren zeitnah belegen kann.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo liebe Freunde!


    Na, nach fast 8 Monaten wird es doch auch wieder mal Zeit, diesen thread zu aktivieren!


    Da kommen diese beiden Neuzugänge für die MR-Stempel-Sammlung ja gerade recht! :)


    GMr.593 Vohburg + OMr. 493 Speyer


    Schöne Grüße vom bayernfarbenvielfaltverrückten Bayern-Nerv Volker

    Bilder

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein, denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)


    Bayernfarbenvielfaltverrückt - warum nicht?