DR - Markenausgabe PFENNIG

  • Es wurden Gitterversuchsstempel gezeigt. Der erste Versuchsstempel war vom Postamt Berlin 1. Die Versuche wurden im Dezember 1887 gemacht. Abschläge aus dem Dezember 1887 sind selten.

    Hallo Manfred,
    der BERLIN * 1 * ist nur 4 Tage älter als Frühdatum der ForGe Berlin. Klasse Beleg !! :thumbup:

  • Ah, ok. Ich hatte "vier Tage älter" so interpretiert, dass das FD der ForGe der 24.12. gewesen wäre. 17.12. war mein letzter Stand, aber das sind ja immer nur Momentaufnahmen. Ich konnte z.B. das Frühdatum eines GVS letzte Woche um ganze neun Monate nach vorne verschieben.

    Manfred Wiegand würde sich über die Info zusammen mit einem Scan des Belegs sicher freuen, wenn er noch nicht Bescheid weiß. Er sammelt die Daten zu allen GVS für die Arge Krone/Adler.

  • Hallo Klesammler und Rosenrost,

    ja, den Abschlag vom 17.12.87 kenne ich. Wenn Du bei Dieter Schäpe anfragst, kann ich mir das sparen. Bei Erfolg hätte ich gerne einen Scan des Abschlags vom 16.12. für die Registratur, möglichst mit 300 dpi.

    Übrigens: es gibt ein Buch bzgl. der Gitterversuchsstempel von der Arge Krone/Adler, sehr zu empfehlen.

    Für Berliner hänge ich noch was an.

    Gruß
    Manfred


  • Hallo Rosenrost,

    Manfred Wiegand weiß Bescheid. Er bekommt von mir die neuen Daten und meldet mir seine. Wir Beide und noch ein anderer Autor haben das Gitterversuchsstempelbuch verfasst.

    Gruß
    Manfred

  • Hallo Rosenrost,

    Manfred Wiegand weiß Bescheid. ... Wir Beide und noch ein anderer Autor haben das Gitterversuchsstempelbuch verfasst.

    Das dachte ich mir schon. Der zweitgenannte auf dem Umschlag, vermute ich.
    Bei der Gelegenheit: Wäre es möglich, den aktuellen Stand im Mitgliederbereich der Arge-Homepage zur Verfügung zu stellen?

    Gruß
    Oliver

  • Hallo Oliver,
    stimmt. Ich habe in der Mitgliederdatei nachgeschaut. E-Mail mit Anlage ist unterwegs.

    Wenn ich die auf der Homepage einstelle, müsste ich häufig aktualisieren. Deshalb auf diesem Weg.

    Gruß
    Manfred

  • Hallo zusammen,

    heute mal ein außergewöhnliches Teil, leider nur ein Teil Adressträger aber das muss man erst einmal toppen.

    Drucksachen per Einschreiben sind generell im Dt. Reich keine Massenware, das Teil allerdings hat es in sich.

    Drucksache per Einschreiben von Hamburg am 7.9.188 nach Amerika, frankiert mit 195 Pfennig was bei einer Gebühr von 5 Pfennig pro angefangene 50 gramm einem Gewicht von 1,75 kg entsprach und die 35. Gewichtsstufe plus Einschreiben darstellte.

    Schöne Grüße

    Dieter

  • Pfennig-Belege im Wechselverkehr nach Österreich.

    Briefumschlag nach Wien an einen Kunstmaler von Firma Koslowsky, die "plastische Gemälde-Serien" anpreist.


    Brief aus Mainz nach Zagreb, ehemals Agram, in Kroatien, damals KK Österreich.

    3 Mal editiert, zuletzt von mandag (14. Juli 2026 um 23:21)

  • Paketkarte für ein Nachnahmepaket im Wechselverkehr mit Österreich-Ungarn von Hamburg nach Pakrac in Kroatien. Aufgegeben am frühen Abend des 20. November 1880 hatte es die knapp 1.500 Kilometer lange Reise bereits am nächsten Tag hinter sich.

    Das Paketporto betrug bei einer Entfernung von mehr als 75 km 50 Pf, hinzu kommt für den Nachnahmebetrag von 13,80 ℳ eine Prokuragebühr in Höhe von 28 Pf, aufgerundet auf 30 Pf.

    Für die Summe von 80 Pf wurden je eine MiNr. 41ab, 42a und 44a/1 verklebt.