Ergänzte Frankaturen mit / aus Württemberg - Nachsendungen

  • Karte vom 03-08-1901 Allenstein nach Cannstatt,
    in Cannstatt am 04-08-1901 eingegangen,
    in Cannstatt am 05-08-1901 wieder auf die Reise gebracht,
    am 05-08-1901 mit dem Ankunftstempel Zug versehen und handschriftlich bestätigt.


    Die Karte wurde in Allenstein portogerecht für eine Inlandskarte im Wechselverkehr frankiert,
    in Cannstatt wurde dann die Differenz zum UPU Porto in die Schweiz zufrankiert.


    Wer kann ähnliche auffrankierte Belege mit zumindest einer Württemberg Marke zeigen?


    Schöne Ostern 2013


    Ulrich

  • Hallo Minimarke,


    sehr schön und nicht häufig - ich habe keine mit Württemberg, aber ich glaube, dem lieben HOS mal etwas aus der Pfennigzeit vermacht zu haben. Vlt. zeigt er es hier?


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • hasselbert, ein schönes Teilchen!
    Außerdem bestätigt es wieder einmal mein Vorurteil gegen Scheren! :cursing:


    Schöne Ostern 2013


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo hasselbert,


    eine schöne Nachsendefrankatur - wer da mit der Schere gearbeitet hat, dem gehört noch heute etwas mit dieser abgeschnitten ... :thumbsup:


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Drucksache mit 2 Pfennig frankiert,vom 23 Dezember 1901 von Stuttgart nach Stuttgart, dort nicht zustellbar.
    Oben links der Vermerk "Zu senden Dresden Altstadt Hauptpostlagernd".
    Dann am 11 Januar 1902 mit 3 Pfennig neu frankiert für eine Drucksache im Wechselverkehr, nach Dresden.
    In Dresden nicht abgeholt, mit den Stempeln Nicht Abgefordert und Zurück versehen, und am 12 Februar zurück gesendet.
    Am 13 Februar war das Teil dann wieder in Stuttgart!


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    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/ce0egw09lrs6duige.jpg]

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Liebe Sammlerfreunde,


    jetzt sammle ich bereits über 40 Jahre württ. Dienstpostkarten,
    aber eine solche Verwendung hatte ich bisher noch nicht gesehen:
    Württ. Dienstpostkarte 5 Pfennig (DP 29) von Schorndorf vom 2. Juli
    1897, nach München. Dort mit 5 Pfennig Marke Bayern frankiert
    und am 6. Juli 1897 nach Stuttgart gesandt.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Lieber Hermann,


    das glaube ich dir gerne - aber der Text hinten ist ja noch viel besser, als das tolle Gesicht vorne. Man sucht von Schorndorf aus um die Vertilgung von Schwabenkäfern nach. Gott gibt es lustige Kartentexte! :D:D:D

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Postkarte vom 12. Juli 1919 von Brackenheim nach Trossingen, dort am 14. Juli mit 10 Pfennig weitergesendet nach Volken in der Schweiz.


    Wie kommt so etwas nun zustande, ist das nun eine ergänzte Frankatur für den Auslandsverkehr, oder komplett neu frankiert?


    Zweiteres würde man im ersten Momentr ausschließen, da jeweils 10 Pfennig frankiert sind.


    Nun kommen wir aber zu den Besonderheiten dieser Zeit, welche sich Reichsabgabe nennt.


    Das Porto war von 1875 bis zum 30.09. 1919 gleich:


    - Inland 5 Pfennig
    - Ausland (in diesem Fall Schweiz) 10 Pfennig
    - im Inland war aber die Reichabgabe zu bezahlen, in dieser Portoperiode 5 Pfennig auf Postkarten
    - im Ausland durfte diese Abgabe nicht erhoben werden


    so kommen wir zu der Situation dass die Gebühr, welche der Postkunde gesamt zu bezahlen hatte, ins Ausland die gleiche war wie im Inland!


    Bedeutet für unsere Karte dass diese zweimal gelaufen ist, es sich also um eine Gebührenpflichtige Weiterleitung gehandelt hat.

  • Hallo Ulrich,


    wo liegt mein Denkfehler: Briefe in die CH kosteten doch 20 Pfg. (davor 7x)?


    Hier war nur die Differenz von Inland- zur Auslandsversendung = 10 Pfg. hinzu zu kleben, sonst wäre das Poststück unterfrankiert gewesen ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • wo liegt mein Denkfehler: Briefe in die CH kosteten doch 20 Pfg. (davor 7x)?


    Postkarte, nicht Brief. ;-)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Auch der Stuttgarter Stempel ist aus 1919.


    Danke - werde es im Post ändern!
    Manchmal sollte man doch die Lupe zur Hand nehmen.........................

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ullrich,


    es braucht nicht unbedingt eine Lupe. Bei mir kommt jeder Beleg auf den Scanner, der standardmäßig auf 800 dpi eingestellt ist. Nach einer kurzen Bearbeitung mit einem Grafik-Programm (bei mir meist xnview) wird der nun bildschirmfüllende Beleg gespeichert. Da sieht man meiner Meinung nach mehr als mit jeder Lupe. Die moderne Technik, so angreifbar sie manchmal ist, ist bei solchen Dingen wirklich eine große Hilfe.


    viele Grüße


    Dieter