Lieber Ralph,
da gebe ich Dir absolut recht. Und bei der Provenienz wird der Brief ja nochmal besser.
Viele Grüße
Jens
Lieber Ralph,
da gebe ich Dir absolut recht. Und bei der Provenienz wird der Brief ja nochmal besser.
Viele Grüße
Jens
Wunderschön....Belege von oder nach Rügen sind auch zur Brustschildzeit keine Massenware. Tolle Drucksache.....
Lieber Jens,
ich hatte den damals an den lieben und leider im März verstorbenen Sammlerfreund Manfred Mossmann verkauft, weil der ihn unbedingt haben wollte. Dann muss er irgendwie zu dir gekommen sein. Heute würde ich den nicht mehr verkaufen ... ![]()
Ich habe den Brief vor einigen Jahren (war auf jeden Fall noch deutlich vor dem Auftreten eines gewissen Viruses) auf einem Jahrestreffen der ARGE erworben.
Eigentlich hatte ich da schon einiges anderes gekauft, aber den konnte ich dann doch nicht liegen lassen.
... dann hast du einen guten Kauf getätigt - vlt. hat Manfred ihn zu Gunsten seiner Heimatsammlung von Hochspeyer hergegeben. Und ja, liegen lassen kann man so etwas nicht.
Werte Sammlerfreunde
Dieser Brief gefiel mir gut und deshalb habe ich ihn gekauft, obschon er ausserhalb meines Sammelgebietes ist. Deshalb ist auch die Beschreibung etwas mager und ich weiss auch nicht, ob der Beleg im richtigen Thread ist.
Könnt ihr mir etwas zum Tarif, Tarifperiode und Leitweg sagen? Müsste sonst noch was ergänzt werden?
Danke und Sammlergruss
Martin
Hallo Martin,
mit dem netten Brief hast du keinen Fehler gemacht. ![]()
Erstaunlich, daß der Brief ohne Probleme zugestellt wurde, da Berlin im Jahr 1854 bereits ca. 430.000 Einwohner hatte. Der Herr muß also bekannt gewesen sein.
Im DÖPV war das Porto für so lange Strecken 3 Sgr bzw 9 Kr
Der Brief wurde mit großer Wahrscheinlichkeit über Hof nach Preußen geleitet. Soweit ich weiß waren dort preußische Postler tätig.
Das wissen die Bayern aber besser.
Dieter
Lieber Martin,
richtiger Thread: Bayern - Preußen im DÖPV.
Gewicht unter 1 Loth (15,625g) über 20 Meilen (150 km). Leitung über Nürnberg, Bamberg, Leipzig. Dauerte damals ca. 2 Tage (hinten blank?).
Gültiger Postvertrag Bayern - Preußen vom 1.7.1850 bis 31.12.1867.
Hallo Sammlerfreunde,
hier ein kleines Briefchen mit einer für Bayern nicht häufigen Destination.
Würzburg - Zirkow bei Putbus auf der Insel Rügen vom 30.10.1853.
Rückseits Streckenstempel der Bahnpost Leipzig-Magdeburg 31/10, Minden-Berlin 31/10, Berlin-Bromberg 1/11 sowie der Ausgabestempel von Putbus vom 2.11.
Gruß
bayernjäger
Liebe Freunde,
ein Brief der spätestens Ausgabe und Auflage der 9 Kr. grün (heute: d-Ton) aus Nürnberg vom 8.9.1862 nach Breslau, dort angekommen am 10.9.1862, zeigt die Type II recht hübsch.
Hinten fand ich den preussischen Bahnpoststempel Postspeditionsbureau Goerlitz-Kohlfurt vom 10.9.1862 interessant, zumal ich kaum Briefe mit diesem Transitstempel von Bayern nach Preußen kannte.
Liebe Freunde,
ein Portobrief aus Würzburg wurde am 13.12.1853 (oder 1855?) von einer bayer. Behörde unfrei über Sachsen ins preussische Naumburg geleitet. Die Taxe von 4 Silbergroschen war bei einem Gewicht bis 1 Loth und einer Entfernung von über 20 Meilen korrekt.
Würzburg notierte diese in schwarzer Tinte wie üblich. Dann notierte die Bahnpost Leipzig-Berlin diese in blauer Tinte, ehe sie Preußen in blauer Kreide wiederholte. Interessant sind diese praktisch nur in den 1850er Jahren vorkommenden, teils mehrfach identisch taxierten Briefe, schon, denn jede Postverwaltung verwog diese und berechnete dann ihre inneren Vereinstransite.
Nicht ganz verstehe ich die 53 hinten - oder sollte das das Jahr 1853 bedeuten? Leider mangelt der Inhalt. Auch interessant ist, dass die Empfängerbehörde in Naumburg, das Kreis-Gericht II. Abteilung, einen Portobrief aus Bayern annahm, wo man doch eigentlich Portobriefe an Behörden vermeiden sollte. Aber von Behörde an Behörde ging es offenbar, auch wenn der Vermerk in Bayern "P.S." für Partei - Sache fehlte ...
Hallo zusammen, vieleicht ist die rückseitige "53" die Gesamtstückzahl der Briefe im Paket gewesen?
Liebe Freunde,
in Anbetracht der 3 im Stempel als Stundenangabe scheint mit 1855 wirklich richtig zu sein.
Hallo zusammen, vieleicht ist die rückseitige "53" die Gesamtstückzahl der Briefe im Paket gewesen?
Hmm, bei der Kartierung von Portobriefen war die Stückzahl der Briefe nicht relevant, höchstens die Summe der Portobeträge. Die Tinte der rechten 4 vorne könnte identisch sein mit der der 53 hinten. Aber ich bin mir nicht sicher und weiß auch nicht, ob Sachsen, oder Preußen mit Tinte geschrieben hat. Vlt. Sachsen in Kreide und Preußen mit Tinte? Wenn ja, dann wären die 53 von Preußen.