Ganzsachen Mecklenburg-Schwerin

  • Hallo DSBerlin,


    die Entfernung Rostock - Briesen beträgt bei meiner Luftlinienmessung knapp <20 Meilen.

    Dafür wären 3 1/4 S. korrekt gewesen. Bei einem Portobrief ins Vereinsausland fielen 5 S. an. Abzüglich der verklebten 3 S blieben 2 S. offen. Diese waren in der Währung der Abgabepost zu taxieren, hier 1 1/4 Sgr. , notiert von der mecklenburgischen Post.

    Rückseitig wurde 1/2 Sgr. Landbestellgeld von der preuß. Post notiert.


    Viele Grüße

    Michael

    Mitglied im DASV - Internationale Vereinigung für Postgeschichte

  • Hallo Michael,


    vielen Dank für deine Erklärung. Super.


    Gruß

    DSBerlin

    "Wer von Nichts eine Ahnung hat, kann wenigstens überall mitreden!"

  • Hallo,


    hier eine weitere recht interessante Ganzsache.

    Ganzsache aus Plau nach Kl. ????? im Lanzustellbereich des Postamts in Rostock. Der Brief ist mit 3 Schilling für ein Gesamtgewicht von 1 Loth und der Beförderung über 6 Meilen portogerecht frankiert. Die Frankatur setzt sich aus 1 1/2 Schilling durch das Wertzeichen der Ganzsache und 1 1/2 Schilling die in bar bezahlt wurde zusammen - somit handelt es sich um eine Teilbarfrankatur. Beförderung mit der Bahnpost auf der Strecke Hagenow - Rostock wie der rückseitig abgeschlagene Stempel belegt. Entwertung des Wertzeichens ordnungsgemäß mit blauem Bleistiftstrich.


    Gruß

    DSBerlin

    "Wer von Nichts eine Ahnung hat, kann wenigstens überall mitreden!"

  • Hallo zusammen,


    das ist auch meiner Meinung nach Klein Kussewitz. Zu der Zeit wurden für ein SS meist die beiden Schreibweisen des s in Kombination benutzt.


    viele Grüße

    Dieter