Bayern - Oldenburg

  • Liebe Freunde,


    aus der Pfalz gibt es nicht viele Briefe nach Oldenburg, was auf der Hand liegt. Hier zeige ich einen aus Zweibrücken vom 17.1.1855 nach Lohne, für dessen Vermittlung Taxis und Preußen mit Hannover zuständig waren. Da alle Orte Bayern von allen Orten Oldenburgs über 20 Meilen entfernt waren/sind, können Frankaturen nur 9 Kr. oder ein vielfaches davon aufweisen.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Hallo mikrokern,


    so eine kleine Bogenecke macht sich hervorragend auf einem seltenen Brief, da gebe ich dir gerne Recht. Ich bin mir sehr sicher, dass wir nicht den letzten Bayern - Oldenburg - Brief hier gesehen haben. :thumbsup:


    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Hallo zusammen,
    hallo bayern klassisch,
    hallo mikrokern,


    gerade wollte ich den Oldenburgbrief bei "9 Kreuzer grün" einstellen, da habe ich "Bayern - Oldenburg" entdeckt. Hier passt er natürlich besser hin.


    Nachdem mikrokern nachgezogen hat, will ich auch nicht auf mich warten lassen. Wie du siehst, hatten wir wohl in Sindelfingen dieselbe Krabbelkiste erwischt. Mein Beleg mit derselben Anschrift ist allerdings aus dem Rechtsrheinischen. Häufig sind alle drei gezeigten mit Sicherheit nicht.


    Grüße aus Frankfurt
    hasselbert

  • Lieber Hasselbert,


    auch nicht übel - aber ich werde das mit der Krabbelkiste besser nicht Sigi Deider in München wissen lassen, denn da habe ich meinen her ... ;)


    Briefe von und nach Oldenburg mit bayer. Relevanz sind alle selten - 2 Dutzend kenne ich und viel mehr sind es in der letzten Zeit nicht geworden.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Lieber hasselbert,


    toll gestempelter Brief mit feiner Destination - von der Farbe der Marke her dürften wir uns in der Zeit um 1859-61 bewegen.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Hallo die Runde


    So schöne Briefen wie euch habe ich von Bayern nach Oldenburg nicht. Danke fürs Zeigen diese erstaunlich schöne Briefen :P :P :P


    Ein kann ich aber zeigen, von Regensburg nach Lohne 22. Juni 1863 geschickt, und 25 Juni angekommen.
    Der Laufweg ist auch nicht so schlecht finde ich :) :)


    Und eine Bitte an euch alle: Bitte zeig auch die Rückseite, wenn es dort was zu sehen ist :thumbsup:


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    auf den meisten, die ich kenne, ist siegelseitig, bis auf den Ankunftsstempel, nichts zu sehen. Aber du hast natürlich Recht, ich werde versuchen, das immer hier einzustellen.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • auf den meisten, die ich kenne, ist siegelseitig, bis auf den Ankunftsstempel, nichts zu sehen. Aber du hast natürlich Recht, ich werde versuchen, das immer hier einzustellen.

    Hallo bayern klassisch


    Du hast mich einmal gelernt, immer auf die Rückseite zu schauen. Ich habe es zu mir genommen, und daher viel mehr Postgeschichte gelernt als man sonst machen würde. :)


    Ein Brief will ich auch zeigen, diesmal in der umgekehrte Richtung.


    2. November 1865 hat jemand in Oldenburg ein Brief nach München geschickt. Ankunftsstempel von München zeigt 4. November, also 2 Tagen unterwegs.
    3 Groschen entsprach die 9 Kreuzer Rheinisch.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    besonders schöner und seltener Brief. Klasse!


    Hier einer mit 9 Kr. aus München nach dorthin - jetzt über Sachsen, Preußen geleitet.


    Dann ein früher Rückläufer von dort nach Bayern - hat man auch nicht alle Tage.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Dann ein früher Rückläufer von dort nach Bayern - hat man auch nicht alle Tage.

    Hallo bayern klassisch


    Nochmals schöne Briefe von dir, aber ich denke der Oldenburg Brief hier den schönsten ist. (Obwohl es ein Bayernherz schmerzt :D)
    Danke fürs zeigen. Jetzt weiss man dass es diese gibt. :)


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Liebe Freunde,


    nachdem ihr so viele schöne und interessante Oldenburgbriefe gezeigt habt, möchte ich mich nicht weiter zurückhalten. Zwei kleine Anmerkungen zu meinen Belegen: Der Würzburger Weinhändler F. A. Siligmüller legte Jever nach Hannover und der Würzburger Expeditor stempelte gleich zweimal. Der Fund des Vechtabriefes hat mich seinerzeit in Sindelfingen besonders gefreut, da Oldenburgbriefe nach Bayern halt keine Massenware sind.


    Gruss
    1870/71

  • Lieber 1870/71,


    der 1. ist gut, der 2. aber besser (würde auch der liebe Luitpold so sehen). 2 sehr klare Mühlräder auf einem so schönen Brief wird man lange suchen müssen - und dann noch nach hannoversch - Oldenburg. :D


    Da jede Marke einzeln mit dem Mühlradstempel zu bedrucken war und nicht mehrfach, eine (kleine) Contravention mal wieder.


    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Hallo Bayernalbi,


    schade, dass man nicht zuerst "Oedenburg" gelesen hat, das lag nämlich in Österreich, wofür die 9x auch gereicht hätten. Dann hättest du einen einmaligen Umläufer! Aber auch so sieht dein Brief sehr attraktiv aus und Briefe nach Oldenburg hat weiß Gott nicht jeder. Die Bahnpostentwertun war eine Contravention, denn man hätte mit dem Mühlradstempel B.P. die Marke entwerten sollen und nur den Brief selbst mit dem Halbkreisstempel bedrucken dürfen. Macht es auch nicht schlechter ...


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Hallo Sammlerfreunde,


    ich habe eben nochmal die in den letzten Tagen beendeten Bayern-Angebote bei ebay durchgesehen. Dabei ist mir folgender Brief nach Oldenburg aufgefallen.
    Auf dem Brief wurde links unten eine 4 vermerkt. Handelt es sich dabei um einen Nachportovermerk, da der Brief in die zweite Gewichtsstufe fiel?
    Die 4 war mir bisher gar nicht aufgefallen und so kam leider kein Gebot von mir auf den evtl. doch sehr interessanten Brief.


    Gruß
    bayernjäger

  • Hallo bayernjäger,


    an einen unterfrankierten Brief glaube ich nicht. Bayern musste bei solchen in Postgebiete des Postvereins, die nördlich von Preußen lagen wie hier, in Silbergroschen nachtaxieren (blau!). Man hätte "reicht nicht, noch 4" schreiben müssen. Ich halte es eher für ein Bestellgeld oder eine nachträglich vom Empfänger angebrachte Numerierung.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)

  • Hallo Sammlerfreunde,


    der nachfolgende Brief ist zwar aus der Vor-Markenzeit, aber nicht weniger interessant:


    Portobrief von Nürnberg vom 20. April 1834 an den Großherzog von Oldenburg daselbst. Interessant ist der rückseitige Vermerk "offen in ...boite vorgefunden" und das Nürnberger Postamt-Siegel. Das Kuvert ist leider nicht ganz perfekt, aber ich glaube, das kann man diesem Falle vernachlässigen. Kann jemand etwas über die Taxierung sagen ?


    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

  • Hallo Schorsch,


    Glückwunsch zu dieser mehrfachen Granate.


    1. Briefe, die offen vorgefunden wurden, waren auf Kosten der Aufgabepost zu verschließen, wie man hier schön sehen kann. Das kostete niemanden etwas.


    2. Bayern hat ihn, wie ich es sehe, als Regentenbrief ohne Portoansatz gelassen. Ich vermute daher, dass man wusste oder ahnte, dass ihn eine portobefreite Person geschrieben haben musste. Das Lesen von offen eingeworfenen Briefen war streng verboten. Aber wo kein Richter ...


    Die 16x halte ich für die Transitkosten von Taxis bis Oldenburg, wo er natürlich nicht mehr taxiert wurde, weil dem Regenten ja die Post gehörte. Eben darum brauchten sie auch nicht in die damals dort gültigen Grote/Schwaren reduziert zu werden, weil man das eh intern verrechnete und nicht zu konvertieren brauchte.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    „Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangennehmen.“

    Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)