Württemberg - angrenzende Staaten - Postaustausch im 3 Meilenverkehr bis 31.8.1851

  • Liebe Sammlerfreunde,

    hierzu folgende Dienstsache vom Oberamt Straßberg (Hohenzollern) an das Bürgermeisteramt in Veringenstadt (Hohenzollern) vom 11. Januar 1848, aufgegeben im nahen Ebingen (Württemberg) am 14. Januar 1848. Es fielen 2 Kreuzer Porto (Thurn und Taxissche Post in Württemberg und in Hohenzollern) an. Der Brief ging entweder nach Gammertingen (Hohenzollern), oder nach Sigmaringen (Hohenzollern). Beide Postorte waren weniger als 3 Meilen von Ebingen entfernt. Von dort erfolgte die Bestellung durch den Landpostboten nach Veringenstadt (Hohenzollern). Einfacher Fußweg von Gammertingen nach Veringenstadt, 11,5 km; von Sigmaringen nach Veringenstadt, waren es 13,5 km. Auf jeden Fall kassierte der Landpostbote 3 Kreuzer Botenlohn zu den 2 Kreuzer Porto beim Empfänger in Veringenstadt.

    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Liebe Sammlerfreunde,

    hierzu folgender Portobrief (nebst zwei Beilagen / Stiftungssache) von Wangen (Württemberg) an Herrn Dr. Augustin in Lindau (Bayern) vom 12. Dezember 1849. Lt. württ. Briefposttarif vom 2. Juni 1814 kostete ein Porto - oder Frankobrief von 1 bis 3 Meilen bis 1/2 Loth 2 Kreuzer. Über 1 bis 1 1/2 Loth 4 Kreuzer.

    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Hallo Hermann,

    schön und selten, dieses Pärchen fehlr mir noch, habe "Ersatzweise" Tettnang - Lindau ;)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

    Einmal editiert, zuletzt von Minimarke (18. Oktober 2022 um 08:20)

  • #32 wurde ergänzt, inklusive einer immer noch offenen Frage ;)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Liebe Sammlerfreunde,

    hierzu ein Frankobrief mit Bestellgeld (2 Kreuzer Franko und 1 Kreuzer Ortsbestellgeld in Tübingen vorausbezahlt) von Hechingen (Hechingen - Hohenzollern) vom 24. August 1840. Ankunftsstempel in Tübingen (Württemberg) am 25.8. / am selben Tag als Portobrief (2 Kreuzer Porto) zurück von Tübingen nach Hechingen.

    Liebe Grüße,

    Hermann

  • #5 wurde aktualisiert, zusammengeführt was zusammengehört! ;)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Wenn ich diese Tabelle richtig interpretiere müsste der gezeigt Brief ein Franccobrief zwischen 5,5- 6 Loth gewogen habe, bitte um kurze Kommentierung!


    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

    Einmal editiert, zuletzt von Minimarke (29. Dezember 2025 um 15:58)

  • Wenn ich diese Tabelle richtig interpretiere müsste der gezeigt Brief ein Franccobrief zwischen 5,5- 6 Loth gewogen habe, bitte um kurze Kommentierung!

    Gibt es hier noch eine andere Meinung?
    Ansonsten würde ich das so für meinen Vortrag übernehmen.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Frankobrief ist richtig.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.

    "Great minds discuss ideas; average minds discuss events; small minds discuss people." Eleanor Roosevelt.

  • Mit diesem Beleg, vom 17.07.1829 aus Rothenburg / Bayern nach Kirchberg / Württemberg, komme ich nicht so ganz klar.

    Die Entfernung der beiden Orte liegt unter 3 Meilen, damit 2 Kreuzer.
    Aber warum sind die 2 Kreuzer, welche ich als vom Absender bezahlt betrachten würde, vorne angeschrieben?

    eider sind das wieder zwei Handschriften bei welchen ich die weiße Flagge heben muss.
    Das einzige was ich entziffern konnte ist das es sich wohl um eine Lieferung an eine Prinzessin Ferdinande handelt.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

    Einmal editiert, zuletzt von Minimarke (26. Juli 2026 um 17:21)

  • Hallo Ulrich,

    es war ein 2x Portobrief. Es sei denn, die Siegelseite, die ich nicht sehe, zeigt uns ein Franko auf.

    Außerdem fehlt vorne der Frankovermerk - prinzipiell immer in WÜ und BY: Franko hinten, Porto vorn.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.

    "Great minds discuss ideas; average minds discuss events; small minds discuss people." Eleanor Roosevelt.

  • Hallo Ralph,

    die Siegelseite gibt außer dem Siegel nix her, aber vielleicht ergibt sich daraus der Absender.
    Muss in meinen Kisten schauen, wie viele Portobriefe von Bayern nach Württemberg ich finde, mit vorderseitigem Porto in schwarzer Tinte.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Servus Ulrich,

    daher meine Frage: War der Absender portofrei und wurde nur das Porto von WÜ notiert, oder waren 2 Kr. nur das Bestellgeld?

    Liebe Grüsse vom Ralph


    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Vicco von Bülow aka Loriot.

    "Great minds discuss ideas; average minds discuss events; small minds discuss people." Eleanor Roosevelt.

  • daher meine Frage: War der Absender portofrei und wurde nur das Porto von WÜ notiert, oder waren 2 Kr. nur das Bestellgeld?

    Hallo Ralph,
    für mich gilt für die Briefpost, was du von dir für die Fahrpost immer wieder sagst: nicht so ganz mein Gebiet.
    Trotzdem würde ich den Brief gerne korrekt beschreiben, kann dir dann ja in Ulm den kompletten Vortrag zeigen - Thema siehe Überschrift.

    Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee..........

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Hallo Ulrich,

    es ist natürlich ein Portobrief. Es kommt oft vor, daß das Porto in schwarzer Tinte vermerkt wurde. Wenn ich Portobriefe nach Isny sehe, ist das Porto fast jedesmal in schwarzer Tinte vermerkt.

    Beste Grüße,

    Hermann

  • Das einzige was ich entziffern konnte ist das es sich wohl um eine Lieferung an eine Prinzessin Ferdinande handelt.

    Lieber Ulrich,

    dann versuche ich das mal:

    [Adresse]

    Sr. HochWohlgebohrn
    Herrn Gestor(?) Letter
    in
    Kirchberg

    [Text1]
    Rothenburg 17ten Juli 1829.
    Num:36.

    Wohlgebohner Herr!

    Gestern erhielt ich durch den Würtzburger Botten für Ihro
    Hochfürstliche Durchlaucht Ferdinande, Prinzeßin zu Hohenlohe
    Kirchberg, einen lettre, einen Ballen in Wachstuch und 3 Kistchen,
    mit einen Schreiben begleitet, deßen Gehalt lautet, das ich Ihnen
    die Ankunft der Effecten sogleich anzeigen mögte, um für die
    Abhollung derselben Sorge zutragen, und Ihnen meine Auslaege
    von f3, 30 xr zuberechnen! In der angenehmen ErWartung
    zu deßen Beförderung ich mit Vergnügen beitragen Werde, habe
    ich die Ehre mit ausgezeichneter Hochachtung zu Verharren
    Dero bereitWilligster Diener
    Friedrich Daniel Wolff.
    GastWirth Zum Hirsch

    [Text2]
    Zu obigen: 3. fl 30x
    kommt die Fracht von
    Rotenburg hieher
    mit: 1. 40 x
    und bescheint den Empfang
    lezterer 1.f 40 x
    S: 5.fl 10 x
    Krauß

    Viele Grüße
    Gerd