Typ 26a / 26b ?

  • Hallo Freunde


    Da ich dieser Brief gesehen habe, hat er meine Interesse gefangen. Nicht wegen die Marke, aber wegen der Stempel.


    Hier brauche ich die Experten - welcher Stempeltyp ist es? Ist es eine Typ 26?


    Der Stempel aus Fellheim ist 25 mm Ø. Der Typ 26 ist für Fellheim bei Sem nicht erwähnt. Es heisst aber nicht dass der Stempel selten ist. Für welcher Stempeltyp haltet ihr dieser Stempel?
    Das Jahr 1873 muss man auch nennen.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    wenn mich mein Langzeitgedächtnis nicht völlig täuscht, ist das eine von wenigen Sondertypen, die es nur von schwäbischen Orten gibt - eine Mischtype also, kleiner als ein Einkreiser, aber größer als ein Fingerhut oder Zierstempel.


    Winkler schreibt dazu: ähnliche Type wie Dietmannsried. Hier meiner von 1873 - hübsche Stempeltype!


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Hallo bayern klassisch


    Der Immenstadt-Dietmannsried Brief mit vorderseitigen Ankuftstempel ist aussergewöhnlich schön :) :) Besser geht es ja kaum


    Ich habe auch ei Hergatz Stempel, leider nur rückseitig, aber doch blau :)
    1873 von Kempten geschickt.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    auch schön - Winkler ordnete sie zur Type 19 (eine Art der Sondertype) - da wollte ich ihm nicht widersprechen.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Liebe Freunde,


    ein außergewöhnliches Poststück ist das nicht, was ich heute zeigen kann, aber ein Allerweltsbrief sieht auch wieder anders aus.


    Entwerter und Aufgabestempel war die Type 26a von Peter Sem so klassifiziert - eine Sonderform, die es nur an wenigen Orten des OPA Augsburgs gab - hier von Hergatz.


    Darüber hinaus liebe ich ja teilvorgedruckte Briefe, also auch diesen. Als letzten Grund für meinen Kauf führe ich den Terminus "Submission" an - hier darf man mal googlen, wenn man sich für die "gute alte Zeit" interessiert. Wikipedia erklärt uns am Beispiel von Holzverkäufen, wie das damals so lief: https://de.wikipedia.org/wiki/…n#Ablauf_einer_Submission

  • Hallo bayern klassisch,


    dieser Brief kommt mir sehr bekannt vor, er war mal in meiner Sammlung.
    Dieser Stempel ist in der Kreuzerzeit sehr selten. Dieser Typ wurde in dieser Zeit nur noch in Schwabmünchen und Wertingen verwendet.
    Zudem sind mehrere Orte involviert. Geschrieben von einem Maurermeister in Opfenbach, zur Post gegeben in Hergatz, gelaufen nach Lindau wegen einer Submission für Bauarbeiten in Thalkirchdorf.


    Grüsse von liball

  • Hallo liball,


    ich wusste nicht, dass er mal in deiner Sammlung war. Eine bessere Provenienz kann man sich kaum vorstellen.


    Mir hat er auch sofort zugesagt, weil mir der selige Günther Smura mal sagte, dass man alle Markenbriefe mit dieser Stempeltype in der Kreuzerzeit kaufen sollte - die Gelegenheiten wären nicht zahlreich.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber liball,


    wir hatten uns ja vor deiner formidablen Sammlung in Sifi über diese Type unterhalten - hier ist der/dein 2. Brief aus Hergatz, diesmal vom 5.5.1873 auf einer U2. Ein sehr seltener Stempel, dessen ehemaliger Preis siegelseitig mit 329,90 Euro angegeben wurde und das ist m. E. auch glaubhaft.


    Der Absender hatte "Kemten" als Zielort geschrieben, dann aber mit "Kempten" diesen orthographisch korrekt vermerkt. Sieht man auch nicht alle Tage ...

  • Hallo Sammlerfreunde,


    hier noch ein Urlaubsmitbringsel aus Süddeutschland.


    Chargé-Brief aus Fellheim mit Stempel Typ 26b vom 18.1.1872.


    Ist der Stempel FELLHEIM schon nicht häfug zu finden, so geben dem Brief die insgesamt sechs Chargé-Stempel (2x schwarz, 4x blau) schon etwas Besonderes.


    Gruß
    bayernjäger

  • Lieber Dietmar,


    es war ja ein portopflichtiger Dienstbrief und als solcher hätte er eine Expedition-Nr. haben müssen ...

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus