Einteilung der Portoperioden im Verhältnis Württemberg - DÖPV, mit besonderem Bezug auf die Fahrpost

  • Portoperioden im DÖPV aus der Sicht der Württemberger:


    01-09-1851 bis 30-06-1852
    01-07-1852 bis 30-06-1858
    01-07-1858 bis 30-06-1861
    01-07-1861 bis 31-12-1867
    01-01-1868 bis 31-01-1874
    01-02-1874 bis ??????


    mit der Bitte um eure Kommentare / Änderungswünsche.


    Schönen 4. Advent aus Bempflingen


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ulrich,


    an welchen Bedingungen machst Du die Perioden fest? Könntest Du die gewählten Abschnitte vielleicht etwas näher erläutern?


    Das System von 1874 galt mit kleineren Änderungen im Prinzip bis 1919.


    Viele Grüße


    kreuzer

  • Hallo Kreuzer,


    an einer mir voriegenden Veröffentlichung der ARGE Württemberg.


    Schönen 4. Advent aus Bempflingen


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo minimarke


    wieso galten die beiden Perioden:
    01.07.1852 bis 30.06.1858 - nicht bis 31.12.1857 - ab 01.01.1858 galten eigentlich die Fahrposttarife nach dem 2. Nachtrag des revidierten Postvertrag des DÖPV.
    Auch die folgende Periode galt meines Erachtens dann bis 31.12.1860 und nicht bis 30.06.1861.


    War dies auf Württemberg bezogen anders?


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf

  • Zu den Daten vor 1858 kann ich leider nicht viel beitragen. Der Tarif vom 1.7.1858 galt nach meinen Unterlagen (für DÖPV) bis 1.1.1861, der ncahfolgende entsprechend vom 1.1.1861 bis 31.12.1867.
    Ansonsten ergibt sich zum 31.12.1874 (in Bayern ab 1.1.1876) ein entscheidender Einschnitt durch Einführung der Markwährung.
    Vom 1.1.1875 bis 31.7.1916 galt dann dieser Tarif weitgehend unverändert.


    Viele Grüße


    kreuzer

  • Hallo Kreuzer,


    01-09-1851: Postvereinsvertrag vom 06-04-1850, Beitritt Württembergs am 16-06-1851, Verfügung des Fininzministeriums vom 22-08-1851.


    01-07-1852: verhandelt in Berlin am 05 Dezember 1851, Verfügung des Finanzministeriums vom 22 Juni 1852.
    Im Gegensatz zum 01-09-1851 tauchen nun Warenprobe, Nachnahme und Bare Einzahlung als zur Fahrpost gehörend auf.


    01-07-1858: 2. Nachtrag des rev. Postvereinsvertrages vom 05-12-1851, verhandelt in München (3. Postkonferenz) am 26 Feb 1857, Posttransportordnung für Inland und Postverein vom 29-06-1858


    01-07-1861: Postvereinsvertrag vom 18 August 1860, verhandelt in Frankfurt (4. Postkonferenz) am 15-05-1860, Transportordnung für den Verkehr im Inlande und mit den Ländern des deutschen Postvereins vom 14 Juni 1861.


    01-1-1868 Postvertrag zwischen Württemberg und dem Norddeutschen Bund, Bayern, Baden und Österreich verhandelt in Berlin am 23-11-1867, Königliche Verordnung vom 26-12-1867


    01-02-1874 Postbuch für den Verkehr innerhalb Württembergs, mit den anderen Staaten des deutschen Reiches, mit Österreich-Ungarn nebst Lichtenstein.


    Schönen 4. Advent aus Bempflingen


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Euer Schweigen zu meinen letzten Belegen werte ich als Zustimmung zu den Beschreibungen! ;-)


    Euch allen noch guten Rutsch, und einen guten und gesunden Start in 2013.


    Dann geht es auch weiter mit unklaren Belegen.


    Grüße aus Bempflingen


    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Schönen Samstagmorgen an alle!


    Der Vortrag für den 27 April bei der HV ist soweit fertig, nochmals vielen herzlichen Dank an alle.


    Ich werde dann berichten, vorerst mache ich mich jetzt für zwei Wochen auf den Weg nach China.


    Schönes Wochenende
    Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Schönen Sonntagmorgen,


    der Vortrag auf der HV der ARGE WÜrtemberg ist "überstanden", Sie haben mich leben lassen! ;-)


    18660727_Bare Einzahlung Plochingen Ulm Feldpost
    Hier werden die Sammlerkolleginnen und Kollegen Ihre Bestände prüfen, in wie weit sich dann an Hand der Belege ein Klärung ergibt ist abzuwarten. Es soll zumindest 2 weitere Belege dieser Art geben.


    Neuvorstellung
    Die Variante mit dem schwererem Begleitbrief, und der Abholung des Paketes ist nachvollziehbar.


    18661207 Bare Einzahlung Heilbronn Hall - gegen Schein - Bestätigung als normaler Brief zurück
    Bare Einzahlungen in dieser Form, frankiert und gegen Schein, waren bis jetzt nicht bekannt.
    Auch hier wollen die Anwesenden Ihre Bestände prüfen.


    1869-01-14 Paket mit deklariertem Wert von Winterlingen nach Sigmaringen
    Es soll einen weiteren Beleg geben bei welchem im direkten 2 Meilen Verkehr der innerwürttembergische Tarif gerechnet wurde.


    Also nochmals vielen herzlichen Dank für eure Geduld und Unterstützung :-)


    Schönen Sonntag noch
    Ulrich aus Bempflingen

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Aus den Artikeln 51 bis 54 geht klar hervor dass es für die Fahrpost weiterhin Postgebietsgrgenzen gab.


    Interessant ist der Artikel 52 - Auswechselpunkte


    Zwischen je zwei benachbarten Postgebieten wird für die Auslieferung der Sendungen eine dem Bedürfnis entsprechende Anzahl von Auswechselpunkten festgesetzt.


    Die Frage ist nun folgende kennt jemand solche Listen (zumindest mal für Süddeutschland), oder muß ich mich die nächsten Wochen in Ludwigsburg eingraben?


    Schönen Abend noch Ulrich

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Schönen Sonntagnachmittag,

    würde die Frage nach der Liste mit den Auswechselpunkten gerne nochmals nach oben holen.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


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  • Hallo Ulrich,


    hast du schon mal im Postvertragsprojekt des DASV nachgesehen? Für die Fahrpost ab Württemberg gab es vermutlich weniger Auswechselpunkte in die Nachbarstaaten als für normale Briefpost.


    beste Grüße

    Dieter

  • Hallo Dieter,


    habe mich gestern, bevor ich dne Beitrag nach oben geholt habe, ca. drei Stunden in der Datenbank "rumgetrieben".

    Einiges brauchbares gefunden, aber nichts zu den Wechselpunkten, weder in der VMZ noch danach.

    Liegt wahrscheinlich eher an mir als an der Datenbank. :-(

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ulrich


    im Prinzip brauchst du nur für die direkt an Württemberg grenzenden Posthoheiten berücksichtigen.

    Für den Austausch zwischen Bayern und Württemberg ist das bayrische "Versorgungs- und Anzeigeblatt Nr. 46 vom 28.August 1851" (Seite 295-300) hierzu aussagekräftig. (Bekomme von einer Seite kein vernünftiges Bild, deshalb nur diese Information.)

    Zu Baden-Württemberg könnte eventuell die Arge Baden helfen, zu Österreich ebenfalls eine Arge.


    Mit freundlichem Sammlergruss


    Ulf,