• Liebe Sammlerfreunde,

    war alles hilfreich, was ihr geschrieben habt. Hier mein Ergebnis (die Bleistiftnotierungen habe ich auf dem Albumblatt natürlich wegradiert und auf die Rückseite des Blattes drucke ich die Rückseiten der Briefe):

  • Hier ein Brief, den ich vermutlich noch nicht gezeigt habe.


    Portobrief mit Hellas 26a + 35c + 36c = 70 Lepta für Österreich nach Griechenland, handschriftlich in blau notiert. Porto für unbezahlte Briefe nach dem Vertrag von 1867. Aufgabestempel "TRIEST-2/9, Entwerter vorderseitig/ Ankunftsstempel rückseitig "PATRAS 25. Sept. 71"


  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Auslandsbrief vom 7.1.1885, von ??? nach Triest.

    Rückseitiger Ankunftsstempel TRIEST 28.2.85 und ein griechischer Stempel ??ATPAI.

    Der Brief wurde nur mit 25 Lepta frankiert ( Postvereinstarif = 30 Lepta).

    Wo wurde der Brief aufgegeben? Welcher Stempel wurde rückseitig abgeschlagen?

    Weshalb eine 25 Lepta - Frankatur?

    Bitte um eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Franz,


    ich kann auch nichts lesen bzw. etwas Sinnvolles beitragen - aber er ist, wie alle altgriechischen Briefe mit diesen Marken, ein Hingucker allererster Güte. :love::love:

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Chasing Sheep Is Best Left To Shepherds

  • Lieber José,

    vielen herzlichen Dank :thumbup::thumbup:

    Patrei (Patras) dürfte sicher stimmen, und ich denke mit Aitolikon liegst du auch richtig. Beide Orte sind nur 39 Kilometer (Luftlinie) voneinander entfernt.

    Jetzt ist nur noch die 25 Lepta - Frankatur, die für mich rätselhaft ist.

    Liebe Grüße

    Franz

  • 25 Lepta muss ein Auslandporto sein

    Hab Briefe gefunden Griechenland nach USA, Türkei, Italien die sind auch mit 25 Lepta frankiert.

    Vielleicht hilfts

    Einmal editiert, zuletzt von St.G () aus folgendem Grund: Vervollständigen

  • Hallo Franz,


    wenn ich richtig lese, ist es die Stempelnummer 30, das wäre dann Petalidion, ein kleines Dorf mit Hafen.

    Der Stempel ist selten ( lt. Heinz D. Behrens Heft 51 ).

    Falls es Aetolikon wäre, müsste es die Stempelnummer 54 sein.


    Rückseitiger Stempel von PATRAS.


    Ich habe auch so einen Brief mit Hellas Nr. 55c und 59 IIa, auch frankiert mit 25 Lepta.

    Das könnte unser Sammlerfreund Ungarn - 1867 wissen, der hat die entsprechende Literatur.


    Beste Grüße, Siegfried


  • Hallo Siegfried,

    vielen herzlichen Dank für die Info :thumbup::thumbup:

    Ja, vielleicht kann Martin (Ungarn - 1867) etwas Licht in diese (Porto)Sache bringen.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Liebe Sammlerfreunde,


    habe gerade eine kleine Osterpause gemacht...


    Griechenland und der österreichische Lloyd haben 1850 einen Vertrag geschlossen, in dem auch die Kosten für den Transport der Post zwischen dem griechischen Festland und den Inseln geregelt wurden. Diese Verträge mit dem österreichischen Lloyd wurden in den Postverträgen zwischen Griechenland und Österreich von 1867 und 1878 (gültig ab 1/1/1879) verlängert.


    Die 5 L entsprachen der Gebühr für den Transport mit Schiffen des österreichischen Lloyd.


    Nach Auskunft eines Sammlerfreundes betrug die Gebühr für den Transport mit französischen Schiffen 10 L … wird aber noch geprüft


    Schönen Sonntag


    Martin

  • Hallo Martin,

    gibt es in dem Buch "Les tarifs helleniques des lettres internationales 1861-1878" von Michele CHAUVET auch Abbildungen mit Erläuterungen für diese Frankaturen mit 25 Lepta ?

    Schönen Sonntag, Siegfried


    PS: Wenn ich Post-Convention richtig verstehe bedeutet das für einen einfachen Brief bis 15 Gramm:


    2 Kreuzer C.M. Seeporto für den östereichischen Lloyd + 6 Kreuzer C.M. griechisches Postporto = 8 Kreuzer C.M. = umgerechnet 25 Lepta.

  • Guten Abend Siegfried,


    gibt es in dem Buch "Les tarifs helleniques des lettres internationales 1861-1878" von Michele CHAUVET auch Abbildungen mit Erläuterungen für diese Frankaturen mit 25 Lepta ?

    Leider nicht, da dieses Buch nur die Auslandstarife behandelt.

    Schönes Wochenende


    Martin