Taxpatent 1817

  • Lieber Ralph,

    du hast recht, an halbfranko habe ich nicht gedacht. Vielen Dank :thumbup::thumbup:

    Das portopflichtige Pfarramt zahlte das halbe Franko, an den gebührenbefreiten Empfänger.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Franz,


    das glaube ich auch. Das Gewicht, so überhaupt ermittelt und notiert, hätte man wohl eher links oben notiert und nicht mittig.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein einfacher Portobrief vom 6.10.1838, von Bregenz (Vorarlberg) nach Dornbirn (Vorarlberg).

    Der Empfänger zahlte 2 Kreuzer Porto.

    Briefgebühr vom 1.6.1817 - 31.7.1842 = 2 Kreuzer (1/2Loth) Entfernung bis 3 Posten.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,

    Dreifacher Frankobrief vom 18.12.1818, von Mining (OÖ) nach Braunau (OÖ)

    Franko für 1 1/2 Lot bis 3 Posten: 6Kreuzer CM vom Absender zu zahlen

    Franko siegelseitig durch eine rote 6 notiert

    Botenlohn 4 Kreuzer vom Empfänger zu zahlen

    Vorderseitig durch Botenlohn 4x notiert (Abgabe Braunau am Wildeshuver Bothen)

    Brieftarif vom 1. Juni 1817 bis 31. Juli 1842 = 6 Kr. CM bis 3 Posten (für 1 1/2 Lot)

    Der Brief war adressiert an:

    Sr Hochgräflichen Gnaden

    Dem Hochgeborenen Herrn Herrn Philip Grafen

    Von Taufkirchen auf Ibm und Deindorf königl:

    bair: Kämmerer und Capitain in 2 Linien Infan-

    terie Regiment dermallen zu Ibm

    Abgabe Braunau am Wildeshuver Bothen

    Der Absender zeichnete mit Mamling den 18 Dezember 1818

    (Das Schloss Mamling befindet sich im Innviertel in der oberösterreichischen Gemeinde Mining)

    Wofür steht "Ibm" in der Briefanschrift?

    Bitte um eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,


    ein sehr interessanter Brief. Von einen Wildshuter Boten hatte ich bisher noch nichts gehört. Wildshut in Österreich liegt ein hinter Jbm (Österreich). Die Briefe nach Jbm oder Dorfjbm, die ich bisher kenne, wurden alle über Burghausen (Bayern) bestellt. Dieser Bote kassierte für die 25 km Wegstrecke 4 Kreuzer Botenlohn. Von Jbm nach Wildshut waren es noch 12 km.



    Beste Grüße,

    Hermann

  • Lieber Ralph, Lieber Hermann,

    Vielen herzlichen Dank:thumbup::thumbup:

    Der Ort Ibm (Jbm) war mir bisher nicht bekannt, wieder etwas dazugelernt.

    ibidem = "ebenda" (mein Latein liegt leider schon lange zurück).

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein einfacher rekommandierter (Rekogitter) Portobrief vom 5.6.1932, von Bruneck (Südtirol) nach Obervellach (Kärnten).

    Der Brief kostete dem Absender 4 Kreuzer Rekogebühr + 2 Kreuzer Rezepissengebühr. Die Gebühr für die Aufgaberezepisse wurde nie auf den Briefen notiert.

    Die Rekogebühr wurde siegelseitig durch eine rote 4 notiert.

    Der Brief kostete dem Empfänger 6 Kreuzer CM ( Porto für 1/2 Loth über 7 Posten).

    Vermutlich dürfte das rote Zeichen vorne rechts, eine 6 sein (Empfängergebühr).

    Vorne links unten wurde vermerkt geg Retour Rezepisse, wurde aber vermutlich nicht realisiert , da kein Taxvermerk dazu notiert wurde.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein doppelter (1 Lot) Rekobrief vom 18.7.1829, von Stockerau (NÖ) nach Hagenberg (OÖ).

    Absendervermerk: gegen Aufgaberezepisse (links unten).

    Der Brief kostete dem Absender 4 Kreuzer C.M. Rekogebühr + 20 Kreuzer Briefgebühr + 2 Kreuzer Rezepissen Gebühr.

    Briefgebühr vom 1.6.1817 - 31.7.1842: 20x (1 Lot), Entfernung 13 - 15 Posten.

    Das Schreiben wurde mit 15 Kreuzer besteuert.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein einfacher Portobrief vom 29.9.1819, von Feldkirch nach Bozen.

    Der Portovermerk wurde unüblicher weise in Rötel notiert.

    Siegelseitiges Stempelfragment 8 Okt (Ankunftstempel)

    Briefgebühr vom 1.6.1817 - 31.7.1842: 14x (1/2 Lot), Entfernung über 18 Posten.

    Liebe Grüße

    Franz