Türkei - Österreich - Frankreich

  • Hallo bayern klassisch


    Viele Briefe die Transit Österreich nach Frankreich habe ich nicht, aber ich finde kam einen Brief mit ähnliche Vermerke. Ob es verrechnungsmässig wichtig war einander zu Verrechnen, habe die es anders gemacht als durch Briefvermerke.
    Das ist was ich vorläufig herausgefunden habe.


    Eine andere Möglichkeit ist dass es ein Vermittlervermerk sein kann.


    Welche von diese zwei Hypothesen richtig sein, ob ein hiervon überhaupt, kann weiss ich nicht. Mal sehen was später auftauchst :)
    (Man kann ja hoffen)


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Hallo Nils,


    Entsprechend dem Postvertrag von 1818 zwischen Österreich und Frankreich, Briefe im Durchgang Österreich mit das Stempel A. T. (Autriche Transit) oder I.T. (Italie Transit) sind seit die Ankunft in Frankreich (in Huningue) mit 11 décimes für 6 g taxiert. Wenn diese Briefe für einen anderen Ort in Frankreich bestimmt sind, fügt man das Innlandsporto hinzu.
    1818 hätte man also gehabt:
    Bis zu Hunigue: 11 décimes 1. Gewichtsstufe
    Huningue-Bordeaux: 10 décimes (800/1000 Km)
    Das Postvertrag von 1831, hätte nichts anscheinend geändert, weil der Innlandsporto von Huningue nach Bordeaux für einen einfachen Brief seit 1828 10 décimes ist (600/750 Km).
    Es bleiben also 11 décimes für die Strecke Österreich-Huningue.
    Der Brief geht über Huningue, weil sie für die Nordhälfte von Frankreich bestimmt ist, und weil sie aus der Türkei herkommt.
    Die Erwähnung Rückseitig scheint nicht französisch oder nicht postalisch zu sein.
    Viele Grüsse.
    Emmanuel.

  • Hallo Emmanuel


    Danke für die Antwort. :)


    Der Brief geht über Huningue, weil sie für die Nordhälfte von Frankreich bestimmt ist, und weil sie aus der Türkei herkommt.

    Eine Frage - gilt hier Bordeaux als Teil von der Nordhälfte?
    Sonst gibt es auch Briefe aus Italien nach Portugal die über Huningue liefen, aber es war wohl nie der bevorzugte Strecke für ein längeren Zeitraum. Kann mal später ein zeigen.


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Sorry Nils,
    Ich habe eine Dummheit geschrieben.
    Die Briefe von der Nordhälfte von Frankreich nach die Türkei über Österreich gehen aus Frankreich über Huningue.
    Nordhälfte :
    Nach Moldau, Böhmen, Mähren, Schlesien, Gallizien=> Forbach
    Nach Tyrol, Istrien, hoher und nieder Österreich, Illyrien, Dalmatien, Venetien, Lombardei, Ungarn, Transylvannien, Levante => Huningue


    Südhälfte:
    Nach Moldau, Böhmen, Mähren, Schlesien, Gallizien, hoher und nieder Österreich, Istrien, Nordtyrol, Ungarn, Transylvannien, Levante => Huningue
    Nach Südtyrol, Illyrien, Dalmatien, Venetien, Lombardei, Herzogtum von Parme, Piacenza, Modena, Ionische Inseln, Malta=>Pont de Beauvoisin, Grenoble, Antibes.


    Die österreichischen Briefe im Durchgang von Italien oder Deutschland gehen in Frankreich über Huningue, Forbach, Ferney und einige Male Straßburg hinein.

    http://archive.org/stream/bull…td14fran#page/n5/mode/2up Seite 367-370
    Viele Grüsse.
    Emmanuel.

  • Hallo Emmanuel


    Danke für die Mühe. :)
    Ja hier sind die Grundrisse für den Austausch über die Grenzen.


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • schöner Brief! Hinten lese ich "A10" - das sollte die selbe Tinte sein, die auch die Taxe notiert hat, also französisch. Heißt wohl "Autriche 10 Decimes", die man vergüten musste.

    Hallo bayern klassisch


    Jetzt weiss ich, glaube ich, was rückseitig auf den Brief zu finden ist. Also Post 17.


    Es ist ein Räuchernummer der man schon an andere Briefe aus Ost finden kann. Ab und bis wann und bei Welche Desinfektionsorte man es gemacht hat, weiss ich nicht.


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Hallo Freunde


    Ich möchte Heute gern noch einen Brief von Saloniki in Türkei nach Marseille in Frankreich zeigen.


    Der Leitweg war etwas anders als den vorher gezeigte. In 1852 schickte der Absender der Brief der zuerst in Wien landete. Hier war es bestimmt das der Brief über Basel/Huningue geschickt sein sollte und stempelte der Brief "über Basel".
    Der Absender hat der Brief Porto geschickt so der Empfänger bezahlte hier 13 Decimes Auslandsteil und 5 Decimes Inland welche die gestempelte 18 Decimes machte. Frankreich vergütete hier 52 Decimes per 30 Gram.


    Rückseitig finden wir auch der Desinfektionsstempel von Semlin.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Ö-Transit


    ein wunderbarer Brief!

    Danke Gleichweiss :) :)


    Ja, der TA Stempel muss man nicht vergessen. Mache ich leider Oft in meine Beschreibungen.
    Und danke fürs Zeigen. :)


    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Hallo Freunde


    Ich habe wieder ein kleiner Brief gefunden der gut in meine Sammlung passt.


    Der Brief ist vermutlich in Smyrna aufgegeben, der Stempel ist nicht zu lesen, und bis Toulouse in Frankreich frankiert geworden. Der Brief ist mit 15 Neukreuzer für Österreichischen Levantpost + 25 Neukreuzer für Österreich und Frankreich frankiert geworden. Es gab noch keine Marken hier, so der Brief ist bar frankiert. Hier mit der PD Stempel und der Frankokreuz deutlich gemacht.
    Der Vertragsstempel A ist auch hier zu sehen. Laut van der Linden gab es dieser Stempel nur als Schwarz ab 1864. Ich nehme aber an dass der Stempelabschlag hier nicht aussergewöhnlich ist.


    Der Laufweg über Culoz fand ich interessant. Aber wenn wir die Bahnstrecken anschauen ist dieser Laufweg nicht ein langsameren weil es jetzt von Triest nach Culoz fertig gebaut ist. Eine Frage hier ist dann ob der Brief in Wien war, oder direkt nach Triest lief.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    feines Stück, aber in Wien war der Brief sicher nicht. Wien hat m. W. nur schwarz "A" gestempelt, was ich sicher schon hundert mal gesehen habe. Hier hat eine österreichische Poststelle beide Stempel in roter Farbe abgeschlagen, was in Triest passiert sein müsste, auch wenn ich es nicht beweisen kann.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Freunde


    Ein schöner einfacher Brief für die Wochenende.


    Von Adrianopel in Türkei, Heute Grenzstadt zu Griechenland, lief dieser Brief über Wien, Strasbourg nach Lyon in 1869.
    Der Brief war 11. November abgeschickt, kam in Wien 20. November an und war erst 23. November durch Strasbourg gelaufen.


    Der Absender hat 40 Soldi bezahlt.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Hallo Nils,


    sehr schöner Brief - Strasbourg 3 wurde glaube ich in Paris abgeschlagen.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo bk


    Ja, steht so bei van der Linden.
    Neue Kenntnisse gibt es wohl nicht.


    Aber meine Beschreibung ist schief gelaufen.
    :D



    Viele Grüsse
    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Hallo Nils,


    wer solche Briefe hat, braucht überhaupt keine Beschreibung mehr. :D:D:D


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Freunde


    Eine kleine Zugang zu diesem Thread habe ich gefunden.


    Brief von Smyrna nach Paris an bekannter Adresse. Der Brief lief in 1854 und war mit Lloyds nach Österreich gebracht was mit 12 Kreuzer CM frankiert war. Dieser 8 Gram Brief war in Frankreich die 2. Gewichtsstufe so dass der Empfänger 36 Decimes bezahlen musste.


    Interessant ist der Brief. Ich zeige wieder der im Post 11 gezeigte Brief. Obwohl beide Briefe aus Türkei stammten und in November 1854 geschickt waren, sind die Briefe ganz unterschiedlich behandelt geworden.
    Vielleicht kann uns Ö-Transit es alles erklären?



    Auch die unterschiedlichen Abstemplungen TA oder AT sind interessant.


    Viele Grüsse
    Nils

  • Liebe Sammlerfreunde,


    hierzu folgender Brief:
    Brief aus Smyrna (Türkei) vom 17. Mai 1808, der nach Wien gebracht - und dort als Teilfrankobrief nach Francomont (zu Frankreich) aufgegeben wurde. Der Briefaufgeber bezahlte 24 Kreuzer C.M. Der Brief lief über Augsburg und Frankfurt am Main (2 verschiedene AUTRICHE Stempel), dann über Mainz (Stempel ALLEMAGNE PAR MAYENCE). Der Empfänger bezahlte 14 Decimes Porto.


    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Lieber Hermann,


    ein Traumbrief und wer beim Navi "Smyrna" nicht findet, sucht einfach unter Izmir ... ^^

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Portobrief vom 4.2.1856, von Konstantinopel nach Marseille.

    Der Empfänger zahlte 10 Decimes Porto.

    Rückseitiger Ankunftsstempel MARSEILLE 13.(2),1856.

    Leider ist bezüglich des Leitweges kein Stempel oder Vermerk vorhanden.

    Wie verlief der wahrscheinliche Leitweg?

    Bitte um eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Franz