Lieber Jürgen,
herzlichen Dank.
Liebe Grüße,
Hermann
Lieber Jürgen,
herzlichen Dank.
Liebe Grüße,
Hermann
Lieber Franz,
in der Annahme, Gera sei Kreuzer-Gebiet, hat man 6 Kr angeschrieben. Die Stadt gehörte jedoch zum Groschen-Gebiet von T & T. Das wurde - vermutlich noch in Sachsen - erkannt, die 6 gestrichen und 2 (Sgr) angeschrieben. In Gera wurde zur Bestätigung noch einmal mit blauer Tinte die 2 wiederholt, die der Empfänger bezahlen durfte.
liebe Grüße
Dieter
Hallo zusammen,
würde das anders interpretieren:
Es gab im DÖPV eine festgelegte Verrechnungswährung für Post in T&T-Gebiete, das waren Kreuzer - dies unabhängig davon, ob das Ziel in einem Kreuzer- oder Groschen-Gebiet lag. 6 Kr. von Sachsen als Portoforderung an T&T notiert, dort dann in 2 Sgr. reduziert.
Vergleichbare Briefe gibt es auch von Preußen.
Grüße
Michael
Liebe Sammlerfreunde,
Vielen herzlichen Dank![]()
Also 2 Sgr. für den Empfänger.
Liebe Grüße
Franz
Hallo zusammen,
beim folgenden Brief bereiten mir einige der vermerkten Taxen Kopfzerbrechen:
Mi 1 1/15 Loth doppelt schwerer Portobrief ind Großherzoglich Hessische Postgebiet, tarifgerecht taxiert mit 24 (Xr.) zzgl. 1 Xr. Bestellgebühr, wobei die "2" der Taxe aber gestrichen worden ist. Zusätzlich erscheint "6 3/4", ebenfalls gestrichen sowie in schwarzer Tinte rechts oben wiederum "24". Die in roter Tinte geschriebene "24 X" stellt vermutlich die sächsische Vortaxierung dar.
Kann jemand nachvollziehbare Gründe für die div. zusätzlichen Taxierungen finden?
Siegelseitig finden sich dann 28 1/3 (Kreuzer?).
Beste Grüße
Altsax
Lieber Jürgen,
die taxische Post vergütete die oben links von FFM notierten 6 3/4 Groschen der sächsischen Post und mussten erst einmal nachsehen, welche Währung für die Abgabepost galt. Da es wohl der Kreuzerbezirk war, waren 24 Kr. korrekt.
die taxische Post vergütete die oben links von FFM notierten 6 3/4 Groschen der sächsischen Post und mussten erst einmal nachsehen, welche Währung für die Abgabepost galt. Da es wohl der Kreuzerbezirk war, waren 24 Kr. korrekt.
Lieber Ralph,
rechnerisch entsprechen die 6 3/4 Silbergroschen recht genau den 24 Kreuzern. Daß sie als postinterne Rechnungsgröße jedoch auf der Briefvorderseite vermerkt werden, ist sehr ungewöhnlich, aber wnigstens denkbar.
Hast Du auch für die siegelseitige Zahl eine Idee?
Liebe Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
ich lese 28 1/3 und rätsele seit einiger Zeit, was die Zahl bedeuten soll. Soweit ich weiß gab in den Gebieten keine 1/3-Taxen.
Dieter
Lieber Jürgen,
in der beifolgenden Briefkarte Sachsens standen ja die Beträge summarisch in Groschen vermerkt, nicht in Kreuzer. Bei der Dekartierung musste der taxische Postbeamte die Höhe der Forderungen in der Briefkarte mit den Notationen auf den Briefen selbst abgleichen, um die einlangende Briefkarte hinsichtlich der Forderung sächsischen Portos als korrekt zu bestätigen. Andernfalls hätte er eine Korrekturkarte bzw. Rückmeldung erstellen müssen.
Die siegelseitigen 28 1/3 sind sicher keine Kreuzer, denn Drittel-Kreuzer gab es nicht, nur halbe und viertel Kreuzer bei der Fahrpost. Eine postalische Zuordnung kann ich daher nicht treffen.
Liebe Freunde,
ein mit 2 Eingroschenmarken frankierter Brief erwies sich in Chemnitz am 23.5.1866, also kurz vor dem Krieg, doch nicht als portogerecht frankiert, indem nämlich 7 Kilometer unterschlagen wurden und die Entfernungsstufe zwischen diesen beiden Postorten nicht bis 20, sondern über 20 Meilen betrug.
Daher notierte die Aufgabepost in der Annahme, dass das thurn und taxische Gotha in rheinischen Kreuzern rechnen würde "6x". Wohl in SCG (Sachsen-Coburg-Gotha) wurden diese jedoch in 2 Silbergroschen reduziert, wobei später mit lila Tinte oben notiert wurde: "Nachporto 2d 2d U(nter)F(rankiert) 3 3". Unten in derselben Tinte wohl ein Namenszeichen, oder sonst etwas, das ich nicht lesen kann.
Schön fand ich die Erhaltung nicht gerade (Cholerabrief, hüstel, hüstel), aber als Werbezierbrief der Firma Anton Wechsler Chemnitz dürfte er auch so keine Massenware darstellen, zumal mir aus dem gesamten DÖPV-Raum kein unterfrankierter Brief vor Augen ist, aber so viele gibt es halt auch nicht davon.
Wie kannst du wissen, dass es ein Cholerabrief ist? Die Löcher längseits am linken Rand sollen das beweisen? Warum wurde nicht der ganze Brief gelocht bzw. geräuchert und ein Desinfektionsstempel angebracht?
Siehe ChatGPT: Wenn der Brief 1866 von Chemnitz nach Gotha lief, dann handelt es sich um einen rein innerdeutschen Briefverkehr zwischen dem Königreich Sachsen und dem Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha.
In diesem Fall ist es äusserst unwahrscheinlich, dass der Brief als Cholerabrief behandelt oder desinfiziert wurde.
Die Cholera war zwar 1866 in Mitteldeutschland vorhanden und erreichte auch zahlreiche Gebiete in Deutschland. Die grossen Desinfektionsmassnahmen betrafen jedoch vor allem den internationalen Verkehr aus als besonders gefährlich angesehenen Regionen (Mittelmeerraum, Italien, Osmanisches Reich usw.). Innerdeutsche Briefe zwischen Chemnitz und Gotha wurden normalerweise ohne Desinfektion befördert.
Sammlergruss Martin
... ja, daher auch in Klammern gesetzt und mit "hüstel, hüstel" garniert ...
Die Bezeichnung und Bedeutung von „hüstel, hüstel“ kannte ich bis dato noch nicht. 😃