• Hallo Rainer,


    das müsste 5 kg heißen. Ich meine, aber das steht auf ganz schwachen Füßen, dass nur 5 kg pro Paket zulässig war.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Lieber Franz,


    2 Traumstücke - wie viele weitere wird es wohl geben, die auch 95 Pfg. Franko zeigen? :)

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Jetzt warten wir noch auf die 95 Pfennig ohne Zusatzleistung.


    7 kg aus Zone 1 in die Schweiz wäre so eine Möglichkeit, z. B. Lindau in die Schweiz über Friedrichshafen und Romanshorn! ;-)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Zeitungspaket - ohne Reichsabgabe

    Zone 1 bis 75 km = 25 Pfennig

    Altötting nach Aufkirchen Post Erding,

    1917 - mehr gibt der Stempel, zumindest für mich, nicht her.



    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Portoperiode 1.8.1916 bis 31.9.1918


    - 25 Pfennig bis 5 kg und 75 km

    - 20 Pfennig Einschreiben

    - 05 Pfennig Reichsabgabe


    eventuell kann jemand die Adresse und den Blesitiftvermerk entziffern.


    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ulrich,

    ich lese die Adresse so:

    Post Oberneukirchen bei Mühldorf am Inn

    Der direkte Ort dürfte Neukerfen sein, so heißt heute ein Ortsteil von Oberneukirchen.

    Den Beruf kann ich nicht lesen.

    Das Geschriebene : fragen ob erhalten. Rätselhaft: Einschreiben und erhalten wurden wohl in einen Zug geschrieben.

    Beste Grüße Bernd

  • Hallo,


    der folgende Beleg ist zwar keine Paketkarte und auch überhaupt nicht mein unmittelbares Sammelgebiet aber einen hohen einstelligen Eurobetrag war er mir allemal wert und mit Pakten hat er immerhin auch zu tun.


    Es handelt sich um eine

    "Meldung wegen unbestellbarer Pakete, Postanweisungen und Werthbriefe"




    Schreiben vom kaiserlichen Postamt Dresden 2 (Annenstr.) an das königliche Postamt 34 in München vom 03.08.1897


    Am 27.07.1897 schickte die Verlagsanstalt F. Bruckmann aus München auf Veranlassung von Dr. Voll ein Paket über 2 kg mit der Aufgabennummer 75 an einen ......... Artin aus Wien postlagernd nach Dresden.


    Das Paket konnte nicht bestellt werden, "da der Empfänger Nachsendung nach Wien IV Getreidemarkt verlangt" (ich nehme, an der Empfänger ist abgereist und hat diesen Wunsch beim Postamt in Dresden hinterlegt). Wenn der Absender mit der Nachsendung einverstanden ist, dann wolle derselbe zur Beschaffung der 3 Zollinhaltserklärungen veranlaßt werden."


    Antwort am 05.08.1897 vom Postamt 34 München an das kaiserliche Postamt 2 in Dresden


    "Die Sendung wolle gefl.(issenlich) nach Wien nachgesandt werden.

    3 Zollinhaltserklärungen liegen bei."


    Ordnungsgemäß frankiert mit einer 20 Pf Wappenmarke (Mi.-Nr. 57-x) und entwertet mit Einzeiler vom K. Postamt München 34.


    Dresden schickte daraufhin das Paket umgehend nach Österreich, wie der Eingangsstempel der Paketamt Ausl (ieferung) 1 Wien vom 8.VII. 97 zeigt.


    Abgesehen von der nicht alltäglichen Portostufe finde ich es faszinierend, wie anno dunnemals ohne tracking code und scanner solche Vorgänge händisch in einer beeindruckend kurzen Zeit abgewickelt wurden. Es gab sogar extra Vordrucke (scheint also immer mal wieder vorgekommen zu sein) und in der Rundablage ist es erstaunlicherweise auch nicht gelandet (dem Konservator sei Dank)


    Eine sehr gute Erläuterung zu diesem Formular findet sich unter:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Unbestellbarkeitsmeldung


    Gruß Klaus


    PS: Vielleicht kriegt noch jemand den Vornamen oder Beruf des Empfängers entziffert - Danke

    Wer später bremst,
    ist länger schnell !

  • Hallo Klaus,

    keine Paketkarte, nicht dein Sammelgebiet und nicht mal 10 Euro bezahlt,

    wie kannst du nur sooo was kaufen? Dafür hast du Platz?

    Spass beiseite: ein postgeschichtlicher sehr seltener Traumbeleg!

    Nachsendung nach Österreich, der Kunsthändler hatte bei Abreise einen Nachsendeantrag im Postamt Dresden abgegeben. Österreich war Ausland, aber es galt der Wechselverkehr, derselbe Pakettarif nach Wien wie innerdeutsch. Somit kein Nachporto. Aber ins Ausland = Zoll.

    Beleg der Kategorie: kann man nicht suchen,den muss man finden!

    Der zehnfache Kaufpreis für diesen Beleg wäre preiswerter Kauf auf einer Auktion.

    Gratuliere zum Erwerb

    Beste Grüße Bernd

  • Hallo Bernd,


    danke für die Glückwünsche.

    Wie war das nochmal mit dem bestenfalls nur eingeschränkt sehfähigem Federvieh,

    das dessen ungeachtet ab und an auch mal was zu Fressen kriegt :?:


    Weiß der Geier, warum sich nur 4 weitere Mitbieter für diesen Beleg interessiert haben,

    und sich mit ihren Geboten zudem noch extrem zurückgehalten haben.


    Umgekehrt habe ich in letzter Zeit bei einigen Losen, die ich unbedingt haben wollte und vermeintlich

    auch ordentlich "hingelangt" habe, letztendlich in die Röhre geguckt.


    Man steckt nicht drin


    Gruß Klaus

    Wer später bremst,
    ist länger schnell !

  • @Kllaus, congrats, wahrscheinlich lag es an der Losbeschreibung, ich bin mir sicher dass das Wort Paket, oder Postlagernd nicht erwähnt waren.

    Sonst wäre es eher dreistellig geworden..................

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich


    Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

  • Hallo Ulrich,


    Stimmt, da stand sowohl in der Überschrift als auch in der Beschreibung nur


    "Bayern: Mi.Nr.57x EF auf Unzustellbarkeitsmeldung

    2x gefaltet"


    Gruß Klaus

    Wer später bremst,
    ist länger schnell !