FBZ - Wappen und Dichter

  • Hallo Alle

    Schaue hier ein Brief aus Ludwigshafen nach Hannover, gesendet am 26.2.1946. Porto 24 Pf. für Brief in 2. Gewichtsstufe. Einschreibegebühr 30 Pf. in Bargeld bezahlt, oder? Unter die Briefmarken steht 30 ganz schwach (rechts von N8).

    Viele Grüße, Jørgen

    Einmal editiert, zuletzt von Admin-S (2. November 2025 um 14:07)

  • Hallo Jørgen,

    Ich vermute, es handelt sich um einen Einschreibebrief der 1. Gewichtsstufe bis 20 g, für den 42 Pf zu frankieren gewesen wären.
    Verklebt wurden - aus welchem Grund auch immer - allerdings nur 24 Pf und der Fehlbetrag von 18 Pf als einfache Nachgebühr beim
    Empfänger erhoben. Die handschriftliche Angabe "N8" lese ich mit etwas Phantasie als "N18" (der rechte Abstrich des N geht ganz schwach
    und etwas undeutlich erkennbar in eine "1" über).
    Bleibt die Frage warum nur die einfache und nicht die 1,5 fache Nachgebühr ("Strafporto") von 27 Pf gefordert wurde ???
    Mögliche Erklärung wäre, dass der Fehler also die Unterfrankatur beim abgehenden Postamt in Ludwigshafen passiert ist
    (Einschreibebriefe mussten ja am Schalter eingeliefert werden) und man das Versehen der Post nicht dem Kunden also Empfänger
    in Hannover durch ein zusätzliches Strafporto von 9 Pf anlasten wollte oder durfte ?

    Gruß oisch

    Wer später bremst,
    ist länger schnell !

  • Bleibt die Frage warum nur die einfache und nicht die 1,5 fache Nachgebühr ("Strafporto") von 27 Pf gefordert wurde?


    hallo zusammen,

    fehlendes Porto von Zusatzleistungen (Einschreiben, Eilpost, Nachnahme ...) war ohne Strafporto vom Empfänger einzufordern, in diesem Falle also 18Pf bei einfachem, 30Pf. bei Doppelbrief.

    Belege der Allgemeinen Ausgabe der Französischen Besatzungszone der Portoperiode bis 28.2.1946 sind nicht allzu häufig, da die Marken erst am 17.12.1945 / 11.1.1946 herausgegeben wurden und daher nur eine recht kurze Verwendungszeit gegeben war. Die Bogen der Wappenausgaben (Mi.1-10) wurde in zwei Teilbogen mit Zwischensteg gedruckt, wobei auf einem Leerfeld die Maschinennummer gedruckt wurde.

    Fernbrief mit Einschreiben am 16.2.1946 in Munderkingen aufgegeben und nach Kisslegg gesandt. Frankiert mit Zwischenstegpaar der 20Pf und Paar mit Leerfeld der 1Pf. Marken der Allgemeinen Ausgabe der Französischen Besatzungszone.

    besten Gruß
    Michael

  • hallo zusammen,

    die Zwischenstegpaare der Allgemeinen Ausgabe sind immer wieder ein eyecatcher (schwäbisch: Hingucker).

    Einschreiben-Fernbrief am 23.1.1946 in Bad Teinach aufgegeben und nach Weilheim-Teck gesandt. Er erhielt den Landpoststempel "Bad Teinach Bahnhof" und die Frankatur wurde in Calw gestempelt. Der Brief durchlief die Amerikanische Zensur und erreichte seinen Empfänger erst am 31.1.1946.

    besten Gruß
    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von stampmix (3. Februar 2019 um 14:42)

  • Drucksache vom 15.11.1947 aus Reutlingen (bekannter Absender) nach Seesen, wahrscheinlich eine Preisliste.


    Frankiert mit 5 Pfennig, Gebühr bezahlt für den fehlenden 1-nen Pfennig.

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Brief von Rechtsanwalt Hermelink Glems nach Memmingen / Bayern.


    Frankiert mit 12 Pfennig, entwertet mit dem Einzeiler Neuhausen (b. Urach)

    Grüße aus Bempflingen
    Ulrich

    Das Leben ist zu kurz um sich darüber zu ärgern, was andere über dich denken oder sagen

    also hab Spaß und gib ihnen etwas worüber Sie reden können

    scheinbar ist ihnen ihr eigenes Leben zu langweilig

  • Liebe Sammlerfreunde,

    hier ein Briefumschlag als Sendung "Geschäftspapiere" von Mühlingen nach Stockach vom 7. Dezember 1946, frankiert mit 16 Pfg. (Tarif in der Französischen Zone vom 1.6.1946 - 3.10.1948 bis 100 Gramm = 16 Pfg.).

    LG, Hermann