... für den gehobenen ("avancirten") Heimatsammler fast schon ein MUSS ...

Bischofsbriefe
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Hallo Dietmar,
ein Augenschmaus, Du hast ihn verdient.
Grüße aus Frankfurt
Heribert
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Guter Kauf, Dietmar!!
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Hallo in die Runde,
nachfolgenden Beleg möchte ich gerne zeigen:
Bischofsbrief von Partenkirchen (man kann sich aussuchten, ob vom 5/7 oder 7/2) "mit Unterbund" nach München, vermutlich aus dem Jahre 1839.
Leider ist aus dem Inhaltsbruchteil nur die Jahreszahl "1839" und keinerlei Monatsangabe ersichtlich.
Nun lässt sich über die unterschiedlichen Daten spekulieren.
Meine Vermutung:
Der Stempel vom 5/7 wurde zuerst abgeschlagen und festgestellt, dass die Tag/Monat verkehrt eingesetzt waren (die "5" könnte kopfstehend und spiegelverkehrt auch als "2" gelesen werden, anschließend wurde korrigiert und der richtige Stempel 7/2 abgeschlagen.
Wer hat eine weitere Erklärung?
Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
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Hallo Schorsch,
ich denke, du hast Recht. War eine Contravention, weil vor Dienstesbeginn ein Probeabschlag aller neu eingestellten Stempels erfolgen sollte - hier ein Bischofsbrief als Unterlage für einen Probeabschlag zu benutzen, war schon ein Frevel ...
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Lieber Ralph,
bei einem "normalen" Expeditor könnte man keinesfalls auf einen Probeabschlag schließen, denn ganz egal, welches Datum jetzt das richtige war, Tag und Monat waren auf keinen Fall auszutauschen. Der Partenkirchener war aber wohl wieder einmal besoffen. Beispiele für unerklärliche Entgleisungen seinerseits gibt es genug und neue tauchen immer wieder auf. Schon vor vielen Jahren habe ich in der Philatelie über den "schlampigsten Postexpeditor Bayerns" geschrieben. Also, nichts hineingeheimnissen oder gar versuchen zu verstehen, was er getrieben hat. Man kann sein Tun mit normalen Maßstäben nicht messen. Unerklärlich ist auch, wie es möglich war, dass er jahrelang so dahinschlampen konnte.
Liebe Grüße von maunzerle
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Lieber Peter,
und vorausentwertet hat er schließlich auch noch - ganz so dumm war er also nicht (zumindest nicht in nüchternem Zustand, wie selten der auch immer vorgekommen sein mag).
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Im Handbuch "Entwertungen der bayerischen Ziffernmarken" von Peter Zollner die wohl spektakulärste Vorausentwertung Bayerns unter Punkt 9.3.5 - Der Sonderfall Partenkirchen
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und vorausentwertet hat er schließlich auch noch
Ja schon, aber wie! ! !
Im Handbuch "Entwertungen der bayerischen Ziffernmarken" von Peter Zollner die wohl spektakulärste Vorausentwertung Bayerns unter Punkt 9.3.5 - Der Sonderfall Partenkirchen
Lieber Kilian,
vielen Dank für den Hinweis von Deiner Seite. Selber wollte ich den nicht geben, um mich nicht dem Verwurf der Schleichwerbung auszusetzen.
Liebe Grüße von maunzerle
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Lieber Ralph,
eine wirklich schöne Adresse
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Danke dir - man hat sich halt Mühe gegeben (und wollte wohl etwas vom Herrn Bischof) ...
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bei Bares für Rares würde der Lichter jetzt sagen:
Ein Träumchen
Gruß, Andreas
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... ist vlt. bald Deins für die Chargésammlung. Da sollen Bischofsbriefe zum Preis von 3 BP$ besonders begehrt sein, habe ich mir sagen lassen ...
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