Baden-Österreich

  • # 112


    Hallo Andreas,


    toll - hätte nicht gedacht, den guten W. zu finden. Schön, dass es für dich auch ein toller Brief ist (für mich sogar eine Bombe, aber ich bin nicht maßgeblich).

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Guten Abend,


    da Postverkehr aus Baden nach Ungarn aus der Zeit ab 1867 relativ selten ist, möchte ich hier eine kleine Neuerwerbung vorstellen:


    Bahnpostbrief aus Kenzingen mit dem noch bis 31.12.1867 gültigen Posttarif.


    Grüße aus Frankreich

  • Liebe Sammlerfreunde,


    hierzu folgender Brief:
    Teilkfrankobrief aus Heidelberg (Baden) vom 3. November 1807,
    nach Wien (Österreich). Der Absender bezahlte bei der Briefauf-
    gabe 16 Kreuzer bis zur bayerisch österreichischen Grenze und
    der Empfänger von da bis Wien 24 Kreuzer C.M. Porto.
    Präsentiertvermerk vom 24. November.



    Beste Grüße von VorphilaBayern

  • Hallo Sammlerfreunde,

    eine rekommandierter Frankobrief vom 26.7.1845.

    Der Brief ging von Altbreisach nach Wien.

    Auf der Vorderseite wurde links über Wien eine rote 1 notiert, weiters neben den Charge-Stempel eine Rötel-Notiz, die ich nicht entziffern kann. Was steht da?

    Auf der Siegelseite wurde eine gestrichene 8/22 notiert. Weiters eine rote 9 oder 6, sowie in schwarz 13014/10x in schwarz.

    Ankunftsstempel WIEN 26 JUL

    Wie setzten sich die Gebühren zusammen? Wer musste was bezahlen?

    Zahlte alles der Absender (Frankobrief)?

    Wie war der Leitweg?

    Bitte um eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Franz,


    der Absender notierte unten linke "frei" und "recommandirt", womit klar war, dass er frankieren und einschreiben wollte. Er zahlte 4x für die Recogebühr, 8x für den Transit durch Bayern und 22x Gemeinschaftstaxe Baden/Österreich, die hälftig zu teilen war.


    In Österreich erhielt er das liegende X als Zeichen der völligen Bezahlung aller Gebühren und 1x CM Bestellgeld in Wien (gleiche sepiafarbene Tinte von Kreuz und 1).


    Die Rötel vorne kann ich nicht lesen, weil der Scan zu klein ist ...


    https://www.dasv-postgeschicht…_Aufhebung_Frankzwang.pdf


    Seite 6 ist für dich interessant: Briefgewicht über 1/2 bis 1 Wiener Loth 22x rh. Gemeinschaftstaxe und 8x rh. für Bayerns Transit, der anders (höher) progressierte.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch ()

  • Lieber Ralph,

    vielen herzlichen Dank:thumbup::thumbup: Alles klar super:)

    Die PDF habe ich mir gespeichert (eine tolle Tabelle).

    Die Rötel-Notiz ist leider auch bei einer Vergrößerung nicht besser lesbar (Schrift nur mehr schwach zu erkennen).

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Ralph,

    ..ja leider ist die Schrift schon sehr verblasst.

    Ich habe schon im Photoshop mit den Kontrast gespielt, aber ohne Erfolg.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Franz,


    hier gibt es Spezialisten - wenn die es nicht hinbekommen, ist es halt nicht interpretierbar. Hauptsache die wichtigen Daten des Briefes sind klar - damit kann man ihn gut beschreiben.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Sammlerfreunde,

    ein Charge-Brief von St. Blasien am 25.12.1828 nach Wien.

    Vorderseitiges Rekogitter und eine schwarze 10 rechts oben, sowie eine schwarze 28 rechts unten und eine rote 83 in der Mitte.

    Neben den Aufgabestempel ST BLASIEN ein Rötelvermerk, den ich nicht entziffern kann.

    Siegelseitig 18/15 in rot und 31x in schwarz.

    Die 28x CM vorne dürften das österreichische Porto für einen doppelt schweren Brief (Bis 1 Loth)gewesen sein, welches der Empfänger zahlen musste.

    Der Absender bezahlte für den über 1/2 bis 1 Loth schweren Brief, 15x für die badische und 18x für die bayerische Strecke, die siegelseitig mit Rötel notiert wurden.

    Wofür stehen die 31x auf der Siegelseite?

    Wofür stehen die rote 83 und die schwarze 10 auf der Vorderseite?

    Wie hoch war die Rekogebühr?

    Bitte um Richtigstellung meiner Beschreibung.

    Liebe Grüße

    Franz

  • Lieber Franz,


    schöne, alte Briefe hast du da - Chapeau! :thumbup::thumbup:


    Der Absender frankierte bis zur bayer. - österr. Grenze 15x rheinisch für Baden (10 + 5) und 18x rh. für Bayerns Transit (12 + 6). Die Recogebühr betrug 4x rheinisch und wurde praktisch nie notiert.


    Die Krüppelrötel oben rechts könnte Chargé heißen und die 43 wäre dann die Chargé - Nummer von einer späteren Poststelle. Baden hat sicher die Chargé - Nr. 10 vergeben (gleiche Tinte wie die Taxen hinten). Die 5stellige Zahl dürfte vom Empfänger stammen in Wien, dort haben sie so hohe Nummern gehabt, aber das waren Geschäftszeichen, keine postalisch kausalierten Zahlen.


    28x CM für den Empfänger sind auch klar - vermutlich kamen 3x CM Bestellgeld dazu, so dass 28 und 3 = 31x CM ergaben. Aber das weiß ich nicht sicher.

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • Hallo Franz,


    noch 2 Anmerkungen zu deinem Brief.

    Rechts oben steht in Rötel Augsburg, da der Brief wohl mit einem direkten Paketschluss aus Baden nach Augsburg spediert wurde.

    Das Bestellgeld der Wiener Stadtpost lag bei 2 Kr. Bei einem Brief in der 2. Gewichtsstufe somit 3 Kr.


    Grüße von liball