Diskussion zur Sammlung von Briefmarkenwirbler24

  • Hallo zusammen,


    es freut mich, euch endlich meine Ausstellungssammlung "Der Postverkehr in und mit der Schweiz" präsentieren zu können!

    Ich werde diese in 2 Wochen in Holvede bei der Jugendausstellung auf Rang 2 ausstellen und wenn alles so klappt wie ich es geplant habe, dann werde ich es noch schaffen im Jugendrang 2021 in Essen international auszustellen, was dann quasi für mich der krönende Abschluss wäre. Doch erst mal muss ich Rang 2 und Rang 1 passieren :).


    Ich bin mir darüber im Klaren, dass meine Sammlung an der einen oder anderen Stelle noch ausbaufähig ist, aber ich habe mit meinen jungen 20 Jahren noch viel Zeit in meinem Leben daran zu feilen.


    Die letzten 2-3 Monate habe ich viel Zeit damit verbracht die Sammlung "ausstellungsreif" zu bekommen und daher würde ich mich über Rückmeldungen eurerseits sehr freuen, sei es in Form von Lob oder konstruktiver Kritik :).


    Vielen Dank auch an Michael für das Hochladen der Bilder und der Erstellung des Themas, nicht zuletzt weil er mit der Hintergrundkonfiguration des Forums ohnehin schon viel zu tun hat!


    Liebe Grüße,


    Kevin

  • Hallo Kevin


    ich finde deine Sammlung super gut. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg bei der Ausstellung und auch für den geplanten weiteren Weg.


    Einige Vorschläge hätte ich jedoch noch, damit du auch bei den nicht mehr Jugendlichen großen Erfolg haben wirst.


    Alles erstes sollte du mit maximal 2 Einleitungsblätter auskommen. Reine Textblätter innerhalb der Sammlung sollen (grundsätzlich) vermieden werden. Dieser Text sollte so "gestückelt" und so als "Einführung" zu den nachfolgenden Belegen, oder in deren Beschreibung, eingesetzt werden. Den eventuell nötigen Platz kann man dadurch schaffen, in dem auf Rahmen bei den Beschreibungen und Belegen verzichtet. Bei kleineren Belegen kann auch die Beschreibung rechts (bevorzuge ich) oder links davon erfolgen.


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Hallo Kevin,


    eine schöne Sammlung, Glückwunsch dazu!


    Ein paar Dinge sind mir aufgefallen:
    - sind die Tariftabellen wirklich nötig? Bei passenden Belegen könntest Du jeweils die zugehörigen 1-2 Zeilen über den Briefen (jede Tarifzeile insgesamt nur 1x, damit es sich nicht permanent wiederholt) zeigen.

    - bei der Tabelle mit den Sackstempeln: Ist das nur ein Lückenfüller? (weil ein 2.Beleg fehlt?)
    Du hast keine Stempelsammlung, also wofür die Tabelle? Und wenn Du die Tabelle zeigst, unbedingt eine Quellenangabe

    - Trauerbriefe: gab es dafür in den Postbestimmungen tatsächlich extra Vorgaben? Oder waren es nicht normale Briefe bzw. Drucksachen, nur mit einem schwarzen Trauerrand?


    Gruß
    Michael

    Preußen mit Transiten

  • Hallo Ulf, hallo Michael,


    vielen Dank für eure Rückmeldungen und freut mich, dass euch meine Sammlung gefällt!


    Zu Ulf:


    Das mit den Textblättern wurde mir auch letztens bei Köhler gesagt, als ich dort nochmal gearbeitet habe :D. Ich werde es für die nächste Ausstellung reduzieren und versuchen in den Sammlungsteil einzubauen. Vielleicht lässt man auch die Tariftabellen komplett weg? Ich war mir nicht sicher, da ich noch nicht viel Erfahrung beim Ausstellen habe...


    Zu Michael:


    1. Wie ich schon bei Ulf schrieb, werde ich die Tariftabellen dann wohl gänzlich weglassen beim nächsten Mal, ich persönlich fand es hilfreich, da man beim Durchgehen der Sammlung so immer eine Art "Stütze" und Erinnerungshilfe hat, wie denn die entsprechenden Tarife waren.


    2. Genau, du hast Recht! Bei meiner letzten Ausstellung vor 3 Jahren wurde mir gesagt, dass ich damals zu viele "weiße Blätter" hatte, d.h. nur mit einem Beleg. Dieses Mal ist es mir gelungen i.a.R. ein Briefpaar zeigen zu können. Wenn das mal nicht möglich war, habe ich versucht das Blatt zu "strecken", sei es mit Abbildungen der Siegelseite (falls diese denn interessant war), Social Philately oder eben Hintergrundinformationen/-bildern.

    Aber gut, dass du darauf hinweist, denn das gleiche habe ich mir auch gedacht, als ich meine Sammlung nochmal angesehen habe. Ich bin nirgends auf Stempel eingegangen nur bei diesem Brief, schein wohl offensichtlich zu sein, dass dies eine Art Lückenfüller ist.


    3. Es gab natürlich keine separaten Regularien für die Behandlung von Trauerbriefen, dem Postkunden war es bloß freigestellt bzw. erlaubt das Poststück sowohl als Brief als auch als Drucksache zu verschicken. Mit der Seite wollte ich bloß die zwei Möglichkeiten exemplarisch zeigen bzw. gegenüberstellen. Ist das nicht sinnvoll?


    Ich war mir teilweise selbst bewusst, dass manche Dinge vielleicht nicht so gern von der Jury gesehen werden, doch mein grober Leitfaden für die Bearbeitung der Sammlung war letzten Endes einfach, dass mir das Endresultat gefällt. Was ich unter allen Umständen vermeiden wollte/will, ist, dass ich, bloß um die Vorgaben und Richtlinien der Jury zu erfüllen, meine Sammlung so gestalte, dass sie in diese hineinpasst. Vielmehr sollte einem die Arbeit ja am Ende selbst gefallen, deswegen habe ich auch u.a. Bilder von Landschaften eingefügt, weil es mir gefiel, sehr wohl weiß ich, dass auch das nicht unbedingt gerne gesehen ist.


    Aber die von euch erwähnten Verbesserungen werde ich versuchen beim nächsten Mal einfließen zu lassen!


    LG


    Kevin

  • Hallo Kevin,

    2. Genau, du hast Recht! Bei meiner letzten Ausstellung vor 3 Jahren wurde mir gesagt, dass ich damals zu viele "weiße Blätter" hatte, d.h. nur mit einem Beleg. Dieses Mal ist es mir gelungen i.a.R. ein Briefpaar zeigen zu können. Wenn das mal nicht möglich war, habe ich versucht das Blatt zu "strecken", sei es mit Abbildungen der Siegelseite (falls diese denn interessant war), Social Philately oder eben Hintergrundinformationen/-bildern.

    Dieses Ungleichgewicht bei den Beschreibungen fällt auf. Bei vielen Belegen fasst Du dich kurz und bei einzelnen kommt dann eine umfassende Beschreibung. Auf längere Sicht sollte das etwas ausgewogener werden. So fragt sich der Betrachter "Was ist an diesem Beleg so besonders, dass da so viel steht?" oder "Sind die anderen Belege so belanglos, dass nicht mehr dazu zu sagen ist?"

    Diese Ausgewogenheit hinzubekommen, ist jetzt natürlich nicht auf die Schnelle zu bewerkstelligen. Aber beim weiteren Ausbau der Sammlung solltest Du dies vielleicht im Auge behalten.

    Ich war mir teilweise selbst bewusst, dass manche Dinge vielleicht nicht so gern von der Jury gesehen werden, doch mein grober Leitfaden für die Bearbeitung der Sammlung war letzten Endes einfach, dass mir das Endresultat gefällt. Was ich unter allen Umständen vermeiden wollte/will, ist, dass ich, bloß um die Vorgaben und Richtlinien der Jury zu erfüllen, meine Sammlung so gestalte, dass sie in diese hineinpasst. Vielmehr sollte einem die Arbeit ja am Ende selbst gefallen, deswegen habe ich auch u.a. Bilder von Landschaften eingefügt, weil es mir gefiel, sehr wohl weiß ich, dass auch das nicht unbedingt gerne gesehen ist.

    Diese Intention verstehe und teile ich. Natürlich soll die Sammlung einem selber gefallen. Wenn man aber ehrlich ist, stehen die Regularien einer schönen Sammlung nicht entgegen.

    Gedankenspiel: Du stehst vor einer Wunderkiste mit Schweiz-Briefen und kannst dir noch 30 gute Briefe aussuchen. Wäre nach Einarbeitung dieser Briefe der Widerspruch zwischen (möglicher) Jury-Bewertung und deiner eigenen Einschätzung deiner Sammlung noch immer so groß, wie Du befürchtest? ;)


    Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg bei der Ausstellung!


    Gruß

    Michael

    Preußen mit Transiten