aus Russland über die Aland-Inseln

  • Liebe Freunde,


    Briefe von / nach Finnland mit Leitung über die Aland-Inseln gibt es eine Reihe und wurden hier auch schon in verschiedenen Threads vorgestellt.
    Hier habe ich nun einen Brief von 1842, der in Riga aufgegeben und über Finnland - Aland-Inseln nach Schweden geleitet wurde. Meinem bisherigen Eindruck nach ein ungewöhnlicher Leitweg, typischerweise liefen diese Briefe über Preußen. Wer hier aber noch weitere Beispiele kennt, sei herzlich eingeladen, diese hier zu zeigen.



    Der russische Aufgabestempel ist schwach rechts oben abgeschlagen, der Grissleham-Stempel verdeckt ihn teilweise.
    Attraktiv ist der klar abgeschlagene Absender-Stempel links oben von Stresow & Sohn. Inhaber zu dieser Zeit war Georg Stresow, Ratsherr zu Riga und spanischer Konsul.


    Vermutlich war der Brief grenzfrankiert, wobei das russische Porto (wie üblich) nicht notiert wurde. Die links oben notierte 8 (Sk. bco.) würde ich als schwedisches Inlandsporto interpretieren.
    Ergänzungen & Korrekturen sind erwünscht.


    Gruß
    Michael

    Preußen mit Transiten

  • Lieber Ralph,


    7 Kopeken wären für die Strecke durchs Baltikum und Finnland wohl zu wenig gewesen. Tippe da auf eine Kartierungsnummer.


    Gruß
    Michael

    Preußen mit Transiten

  • Zur Taxe meine Meinung: Bis St. Petersburg 10 kop. + bis Eckerö (Grenze) 15 kop. Also sind 25 kop bezahlt. Das Schwedische porto lese ich 6 SBco. (Stockholm wäre 5 gewesen) Dir "7" aud der Rückseite ist nicht Postalisch. Kartierungs Nummer ist vorne.
    Teddy

  • Hallo zusammen,


    kann mir jemand erklären, warum der riesige Umweg über Petersburg und Aland genommen wurde? Mit dem Schiff direkt in Richtung Norrköping wäre kürzer und damit auch viel schneller gewesen. Die Ostsee sollte Ende August kein Problem gewesen sein.


    beste Grüße


    Dieter